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Neues von den Schlossgeistern 2000 |
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(13.12.00) N3 berichtet über das Schlossmuseum Ein Kamerateam des Norddeutschen Rundfunks war vom 10. bis 12. Dezember im Schlossmuseum zu Gast. Es wird derzeit eine Sendung über niedersächsische Schlösser und Herrensitze vorbereitet, die am zweiten Weihnachtsfeiertag um 16.15 Uhr auf N3 ausgestrahlt wird. Im Rahmen dieser Sendung wird auch das Schlossmuseum Jever ausführlich vorgestellt werden.
(10.12.00)
Das Schlossmuseum Jever gewährt am 17. Dezember von 10.00 bis 18.00 Uhr im Rahmen der alljährlichen Adventsfeiern und des Tags der offenen Tür allen Besuchern freien Eintritt in alle Schauräume sowie in die Sonderausstellung Das Fräulein und die Renaissance, die neugestaltete archäologische Abteilung und den restaurierten Eingangsbereich.
(20.11.00) Wie in jedem Jahr findet in der vorweihnachtlichen Zeit im Schlossmuseum der Tag der offenen Tür statt, bei dem in diesem Jahr bei freiem Eintritt jeder die Gelegenheit hat, die Neuerungen und Restaurierungen im Schloss zu Jever zu besichtigen. Am dritten Adventssonntag, dem 17. Dezember 2000, wird das Schlossmuseum von 10.00 bis 18.00 Uhr ein buntes und reichhaltiges Programm für seine Gäste präsentieren.
(16.11.00) Im Gewölbekeller des Schlossmuseums wird zur Zeit die archäologische Abteilung neugestaltet und erweitert. Der neue Bereich wird als Teil der Dauerausstellung "Mittelalterliche Landesgeschichte" den Besuchern ab dem 1. Dezember 2000 zur Verfügung stehen. Der Bamberger Archäologe Falk Nicol, der im Rahmen des Inventarisierungsprojektes Musealog im Schlossmuseum beschäftigt ist, hat die archäologischen Objekte wissenschaftlich bearbeitet und an der Konzeption der Ausstellung mitgewirkt. Die Exponate zeugen von europaweiten Kontakten friesischer Kaufleute und einem weitgespannten Handelsnetz schon vor über 1000 Jahren. "Geschäftstüchtige Friesen" lautet denn auch das zentrale Thema der Ausstellung. Ausgestellt werden neben verschiedenen Teilen aus Keramik eine byzantinische Fibel (Brosche), ein Gürtel mit Bronzezierbeschlägen und mehrere Münzen der Münzstätte Jever. Ein "Highlight" der Präsentation ist ein Goldring fränkischer Machart aus dem frühen Mittelalter, der mit Almandineinlager verziert ist. Er wurde 1853 auf der Südergast bei Jever in einem Maulwurfshaufen gefunden. Nach einer mehrjährigen "Reise" durch internationale Museen wird der Goldring nun dauerhauft in der Ausstellung in Jever verbleiben.
(02.11.00) Auch in diesem Jahr findet wieder eine Weihnachtslotterie statt. Für einen Lospreis von 1,00 DM werden Preise im Gesamtwert von rund 36.000,00 DM ausgeschüttet. Es locken Fahrräder, Armbanduhren, die an das diesjährige Maria-Jubiläum erinnern, und viele Bargeldgewinne. Die bewährte Zusammenarbeit der Veranstalter zwischen dem Schlossmuseum und dem Gewerbeverein Jever wird auch für diese Lotterie fortgesetzt. Die Gewerbetreibenden der Stadt unterstützen durch ihr Engagement die kulturelle aber auch soziale Arbeit des Museums. Der Erlös der Weihnachtslotterie 1999 kam dem weiteren behindertengerechten Ausbau des Schlosses zu Gute. An verschiedenen Stellen konnten Rampen für Rollstuhlfahrer angeschafft werden. Aber in vielen Bereichen muss hier noch weitergearbeitet werden. So sollen mit dem Erlös der diesjährigen Lotterie Verbesserungen für Behinderte und ältere Besucher im Schlossmuseum durchgeführt werden können. Hierzu gehört auch die Anschaffung eines leichten Rollstuhles, der gehbehinderten Besuchern zur Verfügung gestellt werden kann, wie es in einigen anderen Museen bereits vorbildlich der Fall ist.
(27.08.00) Das Schlossmuseum Jever wird mit einer Feierstunde am 3. September 2000 um 11.15 Uhr die Eröffnung der Ausstellung Das Fräulein und die Renaissance sowie den Abschluss der Restaurierungsarbeiten im Eingangsbereich des Schlosses begehen. Anschliessend erwartet die Gäste ein vielfältiges Renaissance-Programm: Szenische Darstellungen in der Ausstellung, Musik, Tänze und kulinarische Genüsse. Restaurierung und Sanierung im Schloss zu Jever
(25.07.00) Das Schlossmuseum Jever hat seine Pforten dem Publikum wieder geöffnet. Zu den regulären Öffnungszeiten (Di - So 10.00 bis 18.00 Uhr, in den Sommermonaten Juli und August auch Montags) kann ein Teil des Hauses bereits wieder besichtigt werden. Allerdings muss noch improvisiert werden - als Eingang dient zur Zeit die Tür zum Eulenturm; sie ist durch den Schlosspark zu erreichen.
(14.07.00) Basisdaten einer Repräsentativ-Umfrage zur Nutzung von Museen und Internet Nach Beendigung des VW-Projektes "Aussenrepräsentanz von Museen" finden sich jetzt auf der Homepage des Projektes unter dem Titel "Museumsbesucher im Fokus" die Ergebnisse einer von FORSA durchgeführten repräsentativen Umfrage zum Thema Nutzung von Museen und Internet. Eine Zusammenfassung der Umfrageergebnisse kann von dort als PDF-File heruntergeladen werden.
(09.06.00)
Anlässlich der EXPO AM MEER, Wilhelmshavens Beitrag zur EXPO 2000 in Hannover, haben sechs Initiatoren die Wasserwege zur EXPO AM MEER als Ausstellungsraum genutzt. Jeder der Initiatoren hat Künstlerinnen und Künstlern eine am Wasser gelegene Fläche angeboten, dort wird das EXPO Thema "Mensch, Natur, Technik" im Hinblick auf regionale Besonderheiten künstlerisch umgesetzt. Zum Gesamtprojekt erscheint ein Katalog.
(05.06.00) Während die Umbauarbeiten im Schloss in grossen Umfang weitergehen, laufen zugleich die Vorbereitungen für die diesjährige Sommerausstellung Das Frouwken und die Renaissance. Fräulein Maria von Jever (1500-1575), Herrschaft und Kultur in einer Residenz des 16. Jahrhunderts auf Hochtouren. Sie stehen ganz im Zeichen des Marien-Jahres, mit dem in Jever der 500. Geburtstag von Fräulein Maria, der letzten selbständigen Regentin des Jeverlandes, gefeiert wird. Das Schloss zu Jever steht dabei im Mittelpunkt eines umfangreichen Veranstaltungskalenders.
(17.05.00) Im Schloss wurden jetzt drei Neuankäufe durch den Freundeskreis Schlossmuseum präsentiert, der mittlerweile mehr als 100 Mitglieder zählt. Erworben hat der Freundeskreis beispielsweise eine Landkarte von Laurentius Michaelis aus dem 16. Jahrhundert, die die Herrschaft Jever besonders hervorhebt. Zweite Neuheit ist eine Krantjekanne aus Cleverns aus dem Jahr 1806, die den Zinnbestand des Schlossmuseums in idealer Weise ergänzen wird. Die dritte Neuerwerbung ist eine längliche Supraporte des Delmenhorster Malers Arthur Fitger (1840 - 1909), der zu den wichtigsten Künstlern des Historismus im Oldenburger Land zählt.
(08.05.00) Die Ergebnisse der Online-Umfrage "Museen im WWW" im Rahmen des VW-Projekts "Aussenrepräsentanz von Museen" liegen nunmehr vor. Unter der Internet-Adresse "http://www.kommwiss.fu-berlin.de/~vw/www/german/news/onlineu.htm" kann ein umfangreicher Bericht abgerufen werden.
(14.04.00) Ein Gebäude, welches mit seiner Gründungsphase bis ins späte Mittelalter zurückreicht, hat zumeist auch eine interessante Baugeschichte. Das Schloss spiegelt in vielen Bereichen das Engagement und Repräsentationsbedürfnis der wechselnden Herrschaften im Jeverland wider. In diesem Jahr wird der Eingangsbereich des Schlosses gründlich renoviert. Gerade dieser Teil des Schlosses erlaubt tiefe Einblicke in die Geschichte. Ursprünglich war die Burg zu Jever von einem Wassergraben umgeben, der durch eine Zugbrücke erreicht werden konnte. Die ältesten Ansichten aus dem frühen 17. Jahrhundert zeigen dies sehr schön. Im 16. Jahrhundert wurde dieser Bereich ausgebaut, ein Gewölbe mit figürlichen Konsolsteinen aus importierten Sandstein eingesetzt und im ersten Geschoss ein Wohnbereich geschaffen. Bis ins frühe 19. Jahrhundert konnten die oberen Geschosse nur durch im Schlossinnenhof liegende Treppentürme erreicht werden. Im Zuge der grossen Umbaumassnahmen in der 1830er Jahren wurde rechts von dem Portal eine freitragende Eichentreppe eingebaut.
Diese Treppe erschloss alle drei Stockwerke und ist durch ihren eleganten Schwung und das Farbspiel zwischen dem Eichenholz, den schwarzen Eisenstäben und den vergoldeten Knäufen ein schönes Beispiel für das Formempfinden des frühen 19. Jahrhunderts. Als in den 60iger Jahren unseres Jahrhunderts die Treppe den gesteigerten Sicherheitsansprüche in ihrer damaligen Gestalt nicht mehr standhielt, entschied man sich, sie an anderer Stelle im Schloss zu versetzten und eine moderne Betontreppe einzubauen. Als nun die Putzschäden im Eingangsbereich immer grösser wurden und die wachsende Zahl an behinderten und älteren Besuchern den Einbau eines Fahrstuhl dringend erforderlich machte, fielen die Würfel wieder zu Gunsten der kleineren, wohl proportionierten Treppe, die nun durch ein unsichtbar eingebautes Stahlgerüst auch modernen Sicherheitserfordernissen entspricht.
(17.03.00)
Zur Zeit wird im Eingangsbereich des Schlosses kräftig gearbeitet. So wird die alte Treppe behutsam aus ihrer jetzigen Umgebung gelöst, in ihre Einzelteile zerlegt und an Stelle der ehemaligen Treppe wieder aufgebaut. Auch die Arbeiten am Schacht für den neuen Aufzug schreiten voran. Diese Arbeiten wie auch die komplette Neugestaltung des Kassenbereiches gehören zur Massnahme "Neugestaltung des Eingangsbereiches", für die das Land Niedersachsen 900.000 DM zur Verfügung gestellt hat.
(14.03.00) Nach langer und sorgfältiger Restaurierung kehren die wertvollen Gobelins wieder zurück nach Jever. Diese prachtvollen aus Wolle und Seide gewirkten Tapisserien aus der Zeit um 1690 gehören sicherlich zu den Kostbarkeiten des Museums. Die vier grossen Bildteppiche zeigen in weitläufigen Garten- und Parklandschaften kleine höfische Gesellschaften, die sich musizierend und spielend unterhalten. Unterstützt durch die Jacobus-Eden-Stiftung kann eine unter neuen konservatorischen Gesichtspunkten erfolgte Präsentation vorgestellt werden, die Ihnen diesen Augenschmaus näherbringt.
(14.03.00) Freier Eintritt in die Schlachtmühle am Hookstief und in das Landwirtschaftsmuseum. Besuchen Sie die Mühlen der Friesischen Mühlenstrasse im Rahmen einer Radtour und erholen Sie sich am Nachmittag ab 15.00 Uhr bei Erfrischungen in der Mühle und einem offenen Singen mit dem Kinderchor der Kantorei der Stadtkirche unter Leitung von Dirk Hauenschildt.
(14.03.00) Ab dem Ostersonntag, 23. April 2000, werden Schlachtmühle und Landwirtschaftsmuseum wieder für den Publikumsverkehr geöffnet.
(24.02.00) An dem Internationalen Museumstag am Sonntag, dem 21. Mai 2000, wird sich auch das Schlossmuseum Jever in einer Kooperation mit dem Sielhafenmuseum Carolinensiel beteiligen. Die gemeinsame Aktion unter dem Motto "Die Goldene Linie - eine Grenze verbindet Museen. Deutsches Sielhafenmuseum in Carolinensiel - Schlossmuseum Jever" wird u.a. eine geführte Radtour und verbilligten Eintritt in beiden Museen umfassen. Treffpunkt ist jeweils um 11.15 Uhr das Schloss zu Jever oder das Groothus am Museumshafen in Carolinensiel.
(24.02.00) Der Veranstaltungskalender zum diesjährigen "Marien-Jahr" bietet eine Vielzahl von Ausstellungen, Konzerten, Schauspielen, Kongressen u.a.m. rund um den 500. Geburtstag der bekanntesten und markantesten Persönlichkeit der Stadt, Fräulein Maria.
(27.11.99) Seit dem 15. Nov. wird im Schlossmuseum zu Jever wieder restauriert. Nachdem der obere Teil des Turmes saniert wurde, wird nun im Inneren der Eingangsbereich umgestaltet. Die Massnahme dient in erster Linie dazu, die Putzschäden zu beseitigen, den Empfangsbereich behindertengerecht auszubauen und den Kassen- und Shopraum völlig neu und den Erfordernissen eines moderen Museums entsprechend zu gestalten. Grosser Wert wird bei diesem Projekt auch auf die restauratorischen Belange gelegt. Es werden Farb- und Bauuntersuchungen durchgeführt, um etwas über die alte Farbgebung und die Raumstruktur zu erfahren. Dieser Teil des Schlosses hat seine wesentliche Gestalt in den grossen Baumassnahmen des späten 16. und frühen 19. Jahrhundert erhalten. Die Arbeiten werden daher sehr behutsam durchgeführt und auf die alte Bausubstanz Rücksicht genommen. Im kommenden Frühjahr wird diese vom Land Niedersachsen sowie mehreren Stiftungen getragene Massnahme abgeschlossen sein, so dass das Schloss im Jubliäumsjahr Frl. Marias (500. Geburtstag am 5. Sept. 2000) mit einer gross angelegten Ausstellung vom 4. Juni - 31. Oktober 2000 Das Frouwken und die Renaissance. Fräulein Maria von Jever (1500-1575), Herrschaft und Kultur in einer Residenz des 16. Jahrhunderts sowie eines im neuen Outfit präsentierten grosszügigen Eingangsbereiches mit Fahrstuhl und Museumsshop, neuen Sanitäranlagen (mit Behinderten-WC) und einem Museumscafé im Eulenturm sicherlich für viele Besucher eine Attraktion in Jever sein wird.
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