Neues von den Schlossgeistern 2001
Schlossmuseum Jever
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(11.11.01)
Adventsfeier und Tag der Offenen Tür

Zu einer Adventsfeier und einem "Tag der Offenen Tür" lädt am Sonntag, dem 16. Dezember 2001, das Schlossmuseum ein. Alle Besucher erhalten von 11.00 bis 18.00 Uhr freien Eintritt in alle Schauräume. Gefördert durch die Jacobus-Eden-Stiftung wird ein umfangreiches Programm bei Erwachsenen und Kindern für Kurzweil sorgen:

  • Sonderausstellungen Traumwelten und Jever von oben (Historische Luftbilder von 1957)
  • Glühwein, Kinderpunsch und Gebäck in der Jeverschen Küche
  • "Remmers Dachsammlung"
    11.00 bis 16.00 Uhr
    Malwettbewerb
    "Wie feiert Remmer Weihnachten?"
    Abgabe der Bilder bis 16.00 Uhr
    17.00 Uhr Prämierung der Bilder
  • Café im Eulenturm
    mit Kaffee, Tee und Kuchen
    11.00 bis 18.00 Uhr
  • Kostenlose Führung durch das Schloss
    14.00 Uhr, Frau Dr. Sander
  • Bibliothek
    ab 14.00 Uhr, Frau Heinen
    Einblick in den beachtlichen Literaturbestand des Schlossmuseums
  • Gobelinsaal
    15.00 Uhr
    Günter Maurischat spielt auf der historischen Hausorgel
  • Kostenlose Führung für Kinder durch das Schlossmuseum
    16.00 Uhr
  • Audienzsaal
    18.00 Uhr
    Heinz-Josef Kaspar liest "Der kleine Herr Jesus" aus dem Roman "Owen Meany" von John Irving

(20.10.01)
Flyer zum Schlossgarten erhältlich


Das Schlossmuseum Jever hat einen Flyer zum Schlossgarten herausgegeben, der auch eine Karte mit bemerkenswerten Bäumen enthält. Weitere Informationen erhalten Sie hier: Der Schlossgarten zu Jever.

(12.10.01)
Ledertapeten im Schloss zu Jever


Die Ledertapeten im Schloss zu Jever gehören zu dem umfangreichsten Bestand dieser Art in Niedersachsen. Daher ist Jever als ein Standort einer praxisorientierten Untersuchung über Konservierung und modellhafter Restaurierung bemalter Lederobjekte ausgewählt worden.

Viele hochkarätige Wissenschaftler sind an diesem Projekt beteiligt und werden am 16.10.2001 nach Jever kommen. Im Audienzsaal wird um 11.00 Uhr die erste Vorstellung des Projektes und der ersten Forschungsergebnisse stattfinden.

(06.09.01)
Internationaler Tag des offenen Denkmals am 9. September 2001


Zum internationalen Tag des offenen Denkmals bietet das Schlossmuseum auch in diesem Jahr etwas Besonderes. Um 11:15 Uhr findet eine Führung durch das Kellergewölbe des Schlosses statt. Hierbei können auch Räume besichtigt werden, die ansonsten für das Publikum geschlossen sind.

Zugleich ist in diesem Jahr ein kleines Jubiläum zu feiern. Vor genau 80 Jahren wurden die neueingerichteten Museumsräume im Schloss der Öffentlichkeit vorgestellt. Im kommenden Jahr kann das Museum sogar auf eine insgesamt 100jährige Geschichte zurückblicken, da es - bevor es in das Schloss einziehen konnte -, in einem anderen Gebäude untergebracht war.

(21.08.01)
Kinderfest zum Historismus


Zwei Feste - in Jever und in Oldenburg - beschließen das Ausstellungsprojekt Historismus in Nordwestdeutschland, das bis zum 9.9.2001 fünf Austellungen an fünf Standorten zeigt.

Am 1. September 2001 feiert das Schlossmuseum Jever von 11 - 17 Uhr ein Kinderfest mit historischen Spielen und Verkleidungsaktionen. Spielerische Mitmachaktionen geben Einblicke in die Lebenswelt von Kindern in der Zeit um 1900. Das Schlossmuseum veranstaltet das Fest zusammen mit der Kunstschule Kiebietz, dem Gewerbeverein Jever und dem Jeverschen Wochenblatt. Der Eintritt ist frei.

In passenden Verkleidungen können kleine Besucher selbst ausprobieren, wie unterschiedlich sich arme und reiche Kinder vor 100 Jahren beschäftigen durften: von den einfachen Spielen der armen Kinder auf der Straße bis zu der stillen und "gesitteten" Freizeitbeschäftigung in den Oberschichten.

Zu den weiteren Angeboten gehören eine Schlossrallye und ein Vorleser, der im Keller des Schlosses Geschichten für alle Alterstufen vorträgt. Auf dem Schlossturm erläutert ein Turmwächter im historischen Kostüm das Aussehen der Stadt Jever in früheren Zeiten. Für das leibliche Wohl bieten Rotarier und Lions-Club Kaffee, kalte Getränke und Kuchen an.

(25.07.01)
Von Ratten, Detektiven und Gruselfreunden


Neue Angebote für Kinder im Schlossmuseum Jever

Das alte Schloss mit seinen dicken Mauern hat schon viele Menschen gesehen, die hier gelebt haben. Aber auch Tiere, wie Fledermäuse, Eulen, Krähen und Ratten hatten hier ihr Zuhause. Dies ist Stoff für viele Geschichten und phantasievolle Erlebnisse.
Zusammen mit der bekannten Kinderbuchautorin Gisela Kalow werden zur Zeit Schlossgeschichten rund um die Schlosstiere entwickelt. Im Mittelpunkt steht die Ratte Remmer, die in einer Dachkammer des Schlosses wohnt. Mit Witz führt sie die Kinder durch ihr Schloss. Sie läßt sich nämlich zum Schlosserklärer ausbilden. Andere Berufe, die für Ratten geeignet sind - Kanalratte oder Leseratte - fanden nicht ihre Zustimmung.
Frau Kalow erarbeitet Zeichnungen und Geschichten, die dann an verschiedenen Orten im Schloss für Kinder spannende Einblicke bieten. Es sind auch thematische Museumsführer nur für Kinder in Bearbeitung.
Wir haben Remmer im Dachgeschoss einige Räume zur Verfügung gestellt, in denen er seine Lieblingssammlung ausstellen darf. Viele Kinder haben ihn hier schon besucht.
Die Praktikantin Hedda Esselborn betreut u.a. die Kinder und arbeitet momentan auch an einer Remmerfigur aus Stoff.
Zusätzlich haben wir in den letzten Wochen in einem kleinen Team weitere Angebote für Kinder entwickelt. Stephanie Galle, Beate Lenk und Elisabeth Wilken betreuen Kindergeburtstage und Detektiv-Rallyes, lesen Gruselgeschichten vor und verwandeln Kinder in Fürsten und Hofnarren.
Die Angebote sollen vor allem Spaß machen und den Kindern das Schloss auf eine ganz besondere Weise nahebringen.

(21.06.01)
Musikalische Ausstellungseröffnung


Zusätzlich zu der am 24. Juni 2001 um 11.00 Uhr im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg durchgeführten gemeinsamen Ausstellungseröffnung "Historismus in Nordwestdeutschland" finden weitere dezentrale Eröffnungsveranstaltungen der am Projekt beteiligten Häuser statt.

Das Schlossmuseum Jever feiert die Eröffnung seines eigenen Ausstellungsbeitrages mit einem musikalischen Streifzug durch den musikalischen Historismus "Das Alte im Neuen". Ausstellungseröffnung und Konzert beginnen am 24. Juni 2001 um 19.30 Uhr im Audienzsaal des Schlosses mit Werken von Mendelssohn-Bartholdy, Saint-Saens, Brahms und Zeitgenossen.

Das komplette Programm des Abends

(24.03.01)
Schloss um eine Attraktion reicher


Die kostbaren Gobelins schmücken seit dem 16. März 2001 wieder die Wände des Saales im Nordflügel des Schlosses. Der hohe kunsthistorische Rang der jeverschen Gobelins beruht vor allen Dingen darauf, dass mit den szenischen und farblich aufeinander abgestimmten Bildteppichen ein barockes Ensemble der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann, wie es in Niedersachsen nicht noch einmal zu sehen ist.

1993 hatte der damalige Museumsleiter Dr. Uwe Meiners die Restauratorin Friederike Ebner von Eschenbach beauftragt, sich der Tapisserien anzunehmen. Die Objekte waren stark verschmutzt, durch das große Eigengewicht überdehnt und auf der Rückseite mit Stärke beschmiert gewesen, so daß die Wiederherstellung und Konservierung der barocken Gartenszenen fast 800.000 DM gekostet hat.

Für das Schlossmuseum markiert die Rückkehr der Gobelins nur das Ende der ersten drei Bauabschnitte. Weitere aufwendige Sanierungsarbeiten im Schloss und im Schlossgarten werden im Laufe der nächsten Jahre folgen. Die Museumsleiterin Dr. Antje Sander hofft, im Zuge dieser Arbeiten auch die historische Raumfassung des Gobelinsaales rekonstruieren zu können. Der Gobelinsaal wies ursprünglich eine auf die Gobelins abgestimmte Farbgebung auf. Sockel, Decke und Boden harmonisierten in braun-grün-grauem Farbklang. Gardinen, Vorhänge und Möbel bildeten ein Gesamtensemble.

·· Pressemitteilung.

·· Die Restaurierung der Gobelins im Gobelinsaal.

(03.03.01)
Das Schloss im Winter


Mittlerweile ein seltener Anblick: Aufnahmen des Schlosses inmitten der schneebedeckten Parklandschaft Ende Februar 2001. Ein Gruss an die Freunde des Hauses in aller Welt. :-)

Das Schloss im Winter 1 Das Schloss im Winter 2 Das Schloss im Winter 3

(23.02.01)
Eröffnung der Dauerausstellung "Barocke Pracht"

Nach langjähriger aufwändiger Restaurierung sind die Gobelins wie berichtet ins Schloss zu Jever zurückgekehrt. Entstanden im späten 17. Jahrhundert in einer Brüsseler Werkstatt, erstrahlen sie in ungewohnter Farbenpracht und qualitätsvollem Detailreichtum.

Am Freitag, 16. März 2001, um 11.00 Uhr werden mit der Eröffnung der Dauerausstellung Barocke Pracht die Sammlungen des Schlossmuseums und die gesamte Region um einen großen Schatz reicher werden.

·· Die Restaurierung der Gobelins im Gobelinsaal.

(26.01.01)
Gobelins wieder in Jever


Seit August 1993 waren die kostbaren Wandteppiche aus Wolle und Seide nicht mehr im Schloss zu sehen. Mehr als sieben Jahre war die Paramentenwerkstatt der Von-Veltheim-Stiftung im Kloster St.-Marienberg in Helmstedt damit beschäftigt, alte Restaurierungssünden der Vergangenheit zu beseitigen und die Gobelins fit zu machen für kommende Generationen von Museumsbesuchern.

Vier Restauratorinnen der Werkstatt befestigen zur Zeit die kostbaren Wandteppiche auf speziellen metallenen Rahmen, die mit Segeltuchleinen bespannt worden sind. Anschließend werden die Teppiche auf eigens angefertigten Vorrichtungen an den Wänden des Gobelinsaals angebracht.

Anfang März werden die historischen Textilien mit den Darstellungen idealisierter Parklandschaften und galanter Gesellschaften wieder im Schloss zu bewundern sein.

(02.01.01)
Neueinrichtungen und Restaurierungen


In diesem Jahr werden einige Abteilungen der Dauerausstellungen im Schloss neu eingerichtet bzw. wiedereröffnet.

Ab Februar 2001: Barocke Pracht.
Die prunkvollen Gobelins aus der Zeit um 1700 kehren nach aufwendiger Restaurierung in das Schloss zurück.

Ab Mai 2001: Traumwelten. Schätze aus dem Bestand.
Die Begegnung mit den Dingen im Museum erreicht manchmal träumerische Qualitäten. Viele dieser Gegenstände sind aber auch selbst mit Träumen, mit Imaginationen oder Wünschen ihrer Produzenten oder Nutzer verbunden und scheinen noch in ihrer Stofflichkeit davon zu künden. Die Neupräsentation ausgewählter Bestände, Spielzeug, Brautkleider und Werke des Malers Arthur Eden-Sillenstede, soll auch diesen Dimensionen nachgehen.

Ab November 2001: Höfische Architektur. Baugeschichte in Plänen und Ansichten
Das Schloss zu Jever mit seiner langen Baugeschichte vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert ist ein ausserordentliches Beispiel für die verschiedenen Phasen höfischer Baukunst. Pläne und Ansichten aus drei Jahrhunderten geben interessante Einblicke in die einstige Nutzung und Ausstattung der Räumlichkeiten.



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