Sonderausstellungen
Schlossmuseum Jever
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In Planung
Für bare Münze? Der römische Münzschatz von Jever unter der Lupe
04. März bis 29. April 2012

Der römische Münzschatz von Jever. AuswahlDer römische Münzschatz von Jever, der 1850 bei Bauarbeiten entdeckt wurde, hat bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu vielen Spekulationen geführt. Hortfund - Schatz - Opfer, viele Mythen ranken sich um seine Entstehung.

In Zusammenarbeit mit Studenten und Lehrenden der Universität Oldenburg wird in der Ausstellung versucht, Antworten auf diese Frage zu finden und den historischen Horizont, in dem dieser Fund entstanden ist, zu beleuchten.



Aktuell
"Break on through to the other side". Tanzschuppen, Musikclubs und Diskotheken im Weser-Ems-Gebiet in den 1960er, 70er und 80er Jahren
01. September 2007 bis auf weiteres

'Break on through to the other side'. Tanzschuppen, Musikclubs und Diskotheken im Weser-Ems-Gebiet in den 1960er, 70er und 80er Jahren

Auf Grund des anhaltenden Interesses und des enormen Zuspruches wird das Schlossmusem Jever die Ausstellung "Break on through to the other side - Tanzschuppen, Musikclubs und Diskotheken in Weser-Ems" mit Unterstützung durch die Oldenburgische Landschaft in modifizierter Form bis auf weiteres zeigen. Mit weit über 100.000 Besuchern seit September 2007, zahllosen Rückmeldungen und dem Verkauf der ersten Auflage des Katalogs war und ist das Projekt zur Geschichte der regionalen Jugend-, Musik- und Freizeitkultur ein großer Erfolg für alle Beteiligten.



Aktuell
Wirklich wahr? Echt!. Bilder und Objekte erzählen Geschichte – eine neue Audioführung im Schlossmuseum Jever
ab Mai 2010

Östringfelder Wolf, M. Schwitters, 18. Jh.Was ist wahr, was ist wirklich? Fragt man sich selbst, wie man den letzten Tag, die letzte Woche, das letzte Jahr verlebt hat, so ist die eigene Wahrnehmung oft eine andere als die des Nachbarn. Selbst wenn die Erinnerung durch Bilder und Objekte unterstützt wird, gibt jeder dem Erinnerungsstück eine andere Wirklichkeit, eben eine ganz persönliche. Gerade in einem kulturgeschichtlichen Museum gibt es eine Menge an Objekten, die eng mit Geschichte verbunden sind und was besonders wichtig ist, die auch entsprechend dokumentiert sind. Um einige Objekte ranken sich Sagen und Legenden: das Kettenhemd Fräulein Marias, das Bild des letzten Wolfes des Jeverlandes, das schwarze Brautkleid aus den 50er Jahren ... Während einer Audioführung kann man der Frage nachgehen, wie sich Überlieferung zusammensetzt und wie sie historische Wirklichkeit darstellt. Spannende und interessante Geschichten lassen die historische Wirklichkeit der Objekte erahnen.

Motiv: Östringfelder Wolf, M. Schwitters, 18. Jh.


Aktuell
Vorsicht zerbrechlich. Eine Auswahl aus dem Keramikmagazin des Schlossmuseums Jever
ab 07. April 2009

Melitta - Service 'Hamburg', 1960er JahreMit etwa 3500 Objekten aus Keramik besitzt das Schlossmuseum Jever eine umfangreiche Sammlung, die ganz unterschiedliche Stücke umfasst: Neben älteren Objekten, wie beispielsweise den in der Dauerausstellung präsentierten Jeverschen und Zerbster Fayencen, finden sich auch zahlreiche Stücke des letzten Jahrhunderts. Meist handelt es sich um Gebrauchsgeschirr, das durch Schenkung ins Museum kam und an das sich meist persönliche Erinnerungen und Geschichten knüpfen. Diese Objektgeschichten spielen in der Ausstellung jedoch keine Rolle. Hier soll der Blick auf die Tischkultur zu einer Zeit gelenkt werden, in der Porzellanwaren längst für große Teile der Bevölkerung erschwinglich waren. Typische Service der 30iger, 50iger und 60iger Jahre des 20. Jahrhunderts werden vorgestellt, die vielfach dem funktionellen Design des Bauhauses verpflichtet sind und gleichzeitig durch ihre Dekore den jeweiligen Geschmack der Zeit widerspiegeln.


Aktuell
Der Schlossturm erzählt. Eine multimediale Reise durch 600 Jahre Geschichte
ab 01. Mai 2009

Der Schlossturm erzählt. Eine multimediale Reise durch 600 Jahre GeschichteDer Schlossturm zu Jever gilt als das Wahrzeichen Frieslands. Mit seiner über 600 Jahre alten Geschichte wird der Bogen von der Häuptlingszeit bis ins 20. Jahrhundert hinein gespannt.

Ursprünglich ein rechteckiges Steinhaus mit einem umgebenden Wassergraben erhielt der jeversche Schlossturm um 1500 seine runde Gestalt, die der neuen Bewaffnung im Konflikt zwischen den Häuptlingen von Jever und den ostfriesischen Grafen Rechnung trug. Bis zu 5 Meter dicke Mauern auf einem Findlingssockel, gehalten von gewaltigen Ankern werden nur von wenigen Fensternischen durchbrochen. Seine Wehrfunktion behielt der Turm bis ins frühe 18. Jahrhundert. 1736 wurde er unter den Anhalt-Zerbster Fürsten von der markanten Zwiebelhaube mit einer gewagten Holzkonstruktion bekrönt.


In Planung
Memento mori. Zum Umgang mit Sterben und Tod in Friesland vom Mittelalter bis zur jüngeren Vergangenheit
Anfang Juli bis 25. November 2012

Sandsteinsarg, 11./12. Jh., ehemalige Kirche zu Bant

Unsere Vorstellung vom Tod, unser Umgang mit dem Sterben und der Trauer über den Verlust eines Menschen hat sich im Laufe der Geschichte immer wieder gewandelt. Die Ausstellung fragt nach den sozialen und kulturellen Formen der Auseinandersetzung mit diesem das Leben begleitende Ereignis, indem sie die überlieferten materiellen Zeugnisse dieses Umgangs in den Blick nimmt. Dabei geht es zum einen um Artefakte der Erinnerungs- und Gedenkkultur. Zum anderen werden Hinterlassenschaften aus dem Kontext derjenigen Sitten, Gebräuche oder ritualisierten Handlungen präsentiert, die den Menschen einen erträglichen Umgang mit den letzten Dingen ermöglichen und ihnen in der Zeit des Sterbens und der Trauer so etwas wie Halt und Trost bieten sollten.



In Planung
Anhalt 800 | 1212 - 2012 Eine Ausstellung zum 800jährigen Jubiläum
ab 02. Dezember 2012

Das Jeverland war über viele Jahrzehnte von 1667 bis 1793 mit dem Fürstenhaus von Anhalt-Zerbst verbunden. Die Stadt Zerbst im heutigen Bundesland Sachsen-Anhalt ist die Partnerstadt Jevers. Aus dieser langen Verbindung heraus ist auch eine enge Zusammenarbeit zwischen den Museen in Anhalt und dem Schlossmuseum Jever erwachsen.

Aus Anlass des 800jährigen Jubiläums wird daher eine Wanderausstellung gezeigt, die in die spannende und wechselvolle Geschichte Anhalts einführt.



Dauerausstellung
FERNE FÜRSTEN (3).
Das Jeverland in Anhalt-Zerbster Zeit
Der Hof, die Stadt, das Land

Mit Audio-Führung zur Entwicklung unserer Landschaft am Meer im 17. und 18. Jahrhundert

Ausstellung 'Ferne Fürsten' (3)

Der dritte und letzte Teil der Ausstellungsreihe Ferne Fürsten, die sich mit verschiedensten Aspekten eben dieser Periode befasst, nimmt das Beziehungsgeflecht von Hof, Stadt und Land in den Blick. Faszinierende Objektbestände wie die jeverschen und Zerbster Fayencen oder die Arbeiten der Gold- und Silberschmiede, Zeugnisse der Alltags-, Festtags- und religiösen Kultur oder solche des aufgeklärten Denkens am Hof und innerhalb kleinstädtisch-ländlicher Kreise, aber auch die Insignien der Macht, Porträts, Reskripte oder Militaria, erhellen schlaglichtartig eine Epoche, deren Ende die Französische Revolution auch für das Jeverland ankündigen sollte.

Die Ausstellung wurde inzwischen zu einer in Umfang und Inhalt nicht veränderten Dauerausstellung umgewandelt. Sie repräsentiert nun die Stadtgeschichte, die sich auch zuvor in diesen Räumen befunden hat.


Ausstellungsarchiv - Ein Überblick über die Ausstellungen der letzten Jahre