Als Seitengewehr werden alle an der Seite getragenen Waffen mit Griff und Klinge bezeichnet.
Aufpflanzbare Seitengewehre sind Kombinationswaffen, die als Säbel, Messer oder Dolch mit Griff verwendet oder auf den Lauf
einer Schusswaffe aufgesteckt werden können.
Das Wort "Bajonett" ist von der französischen Stadt Bayonne abgeleitet. Dort wurde die in den Lauf einsteckbare Stoßwaffe im
17. Jahrhundert entwickelt und allmählich in ganz Europa gebräuchlich.
Dreikant-Tüllenbajonett nach französischer Art, 19. Jh., Schlossmuseum Jever
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Erst mit Einführung des Hinterladergewehres in der Mitte des 19. Jh. verschwanden die Tüllenbajonette zu Gunsten der
aufsetzbaren Seitengewehre mit Griff.
Von diesen Seitenwaffen gab und gibt es unzählige Varianten, die sich je nach Einsatzzweck stark unterscheiden.
Artillerie-Faschinenmesser, Modell 1860/ 1871, Schlossmuseum Jever
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Torsten Pöschk© Schlossmuseum Jever