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Sonderausstellungen |
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"Break on through to the other side". Tanzschuppen, Musikclubs und Diskotheken im Weser-Ems-Gebiet in den 1960er, 70er und 80er Jahren 01. September 2007 bis März 2010
Auf vielen der Veranstaltungen und Konzerte rund um die Ausstellung wurde emsig fotografiert. Eine Auswahl finden Sie hier: » Ausstellungseröffnung, JANE, Beat-Nacht. Auch die Museumspädagogik des Schlossmuseums hat das Ausstellungsthema aufgegriffen. Diese Schattenbilder aus der Lightshow der Ausstellung (hier das Plakat) wurden beim Kinderfest des Schlossmuseums am 8. September 2007 aufgenommen: » Schattenbilder aus der Lightshow der Ausstellung. Die Ausstellungsbesucher unternehmen anhand faszinierender Exponate und audiovisueller Medien eine Zeitreise in die Ära der progressiven Diskotheken, von denen sich nicht wenige aus denjenigen Tanzlokalen entwickelt haben, die mit Rock'n'Roll- und Beat-Bands ein junges Publikum an sich banden. Einen besonderen Leckerbissen bietet ein kleiner PDA, mit dem sich geneigte Besucher per Kopfhörer über 20 Live- und Studioaufnahmen diverser Beatbands aus der Weser-Ems-Region aus den 1960er Jahren anhören können. Sämtliche Aufnahmen sind bisher unveröffentlicht und als echte Entdeckung selbst in der einschlägigen Beat-Szene weitgehend unbekannt. Ein Info-Terminal mit einer Musik-Auswahl, die von Diskjockeys nach ihrem damaligen Programm zusammengestellt wurde, macht des Weiteren Begegnungen mit dem musikalischen Horizont der Zeit möglich. So wird Musik zu hören sein nach Otto Sell's "Playlist" aus dem Ede Wolf, aus den Top 100 der Scala nach Wolfgang Schönenberg und eine Auswahl von Rainer Urbschat aus dem 7-Sparten-Programm des Renaissance. Ein weiteres Highlight schließlich ist die filmische Dokumention von Interviews mit Zeitzeugen, die von Studentinnen und Studenten des musikwissenschaftlichen Seminars der Universität Oldenburg (unter der Leitung von Prof. Dr. Susanne Binas-Preisendörfer) erarbeitet wurde. Emil Penning (Tiffany), Manfred Dieks (Ede Wolf), Otto Sell und Rio de Luca (DJs), Sven Rogall (Meta) sowie Wolfgang Schönenbergs Mutter und Nachlassverwalterin (Scala) erzählen freimütig aus ihrem Leben und verleihen dem Thema "Diskotheken" mit ihrer plastischen Authentizität eine weitere, unerwartete Dimension. Neben den zahlreichen Möglichkeiten, sich mit Musik auf das Thema einzustimmen, und den Portraits ausgewählter "Läden" machen psychedelische Projektionen deutlich, dass mancher Club und manche Disko durchaus als "Gesamtkunstwerk" gesehen werden kann. © Fotos: Wilfried Wördemann © CSS-Photoalbum: CSS Play |
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