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Schlossmuseum Jever
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"Break on through to the other side". Tanzschuppen, Musikclubs und Diskotheken im Weser-Ems-Gebiet in den 1960er, 70er und 80er Jahren
01. September 2007 bis März 2010

'Break on through to the other side'. Tanzschuppen, Musikclubs und Diskotheken im Weser-Ems-Gebiet in den 1960er, 70er und 80er Jahren

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DJ-Night

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Festvortrag

Festvortrag Prof. Dr. Susanne Binas-Preisendörfer (PDF)

Vortrag

Hans-Jürgen Klitsch: "Shakin' all over - Jugendkulturen und Beatmusik in den 60ern" (PDF)

Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 18.08.2007 (PDF)
Pressemitteilung vom 22.06.2008 (PDF)
Pressemitteilung vom 24.06.2009 (PDF)

Pressefotos

Die DJ-Night am 28.06.2008 war der krönende Abschluss der 1. Version der Disko-Ausstellung "Break on through to the other side". Mittlerweile läuft die Ausstellung in einer 2. Version weiter und zieht nach wie vor viele Besucher an. Auf vielfachen Wunsch wird auch die DJ-Night eine (einmalige) Fortsetzung erfahren. Am 04.07.2009 werden DJs erneut den ganzen Reichtum progressiven (Rock-) Musikschaffens präsentieren.
© Plakat/Flyer: Schlossmuseum Jever
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Am 28. Juni 2008 startet ab 18.00 Uhr die große DJ-Night, in deren Rahmen acht DJs aus dem "Underground" in Weser-Ems ihre Favoriten der Rockmusik vornehmlich aus den 60er und 70er Jahren auflegen werden: Rio de Luca (Old Crow, Friesoythe; Whisky a Gogo, Wittmund), Emil Penning (Tiffany, Oldenburg), Sven Rogall (Meta, Norddeich), Gisbert Wegener (Scala, Lastrup; Fiz Oblon, Bippen), Wolfgang Milewski (Newtimer, Zetel; Palazzo, Wilhelmshaven), Uwe Müller (Charts, Harkebrügge; Old Inn, Aurich; Milljöh, Warsingsfehn), Otto Sell (Etzhorner Krug, Ede Wolf, Oldenburg), Rolf Joschko (Charts, Harkebrügge; Novo, Rocktheater, Oldenburg). Rainer Urbschat (Tiffany, Why not, Renaissance, Oldenburg) stellt den Sound für die legendären VitaVox-Boxen zusammen.
© Plakat/Flyer: Schlossmuseum Jever
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Lee Curtis (rechts) and The All Stars mit der Betreiberin der Diskothek Meta, Meta Rogall, Mitte der 1960er Jahre. Die 3. Person von links ist Meta Rogall. Das einstige "Waterkant" feierte 2007 sein 46-jähriges Jubiläum und zählt damit zu den frühen Diskotheken der Region. Ohne die Initiatorin und Betreiberin Meta Rogall (1935 – 1994) wäre diese Entwicklung nicht denkbar gewesen. Meta Rogall war eine schillernde Persönlichkeit mit Witz und Eigensinn, die aus der Kneipe "Waterkant" zuerst ein florierendes Beatlokal und später eine Rock-Diskothek mit riesigem Einzugsbereich und überregionalem Kultstatus machte.
© Foto: S. Rogall, Norddeich
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Plakat der Diskothek Apollo, Nordenham, um 1967. Rio de Luca kam Ende 1966 aus Italien und tourte seit 1967 als "Schlangen-DJ" und einer der ersten professionellen Diskjockeys durch Deutschland. Seine "Music in another dimension" entwickelte sich schnell zum Anziehungspunkt für Rockfans weit über die Grenzen der Region hinaus.
© Plakat: R. de Luca, Wittmund, Foto: Schlossmuseum Jever
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Musiker, Kneipenwirt, Konzertagent, Guru, Enfant terrible: Emil Penning, Betreiber und DJ der Diskothek Tiffany in Oldenburg, 1975
© Foto: E. Penning, Lastrup
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Frauenkleid mit überlangen, spitz zulaufenden Ärmeln, transparente Baumwolle, um 1972
© Kleid: D. Paffrath, Löningen, Foto: Schlossmuseum Jever
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Projektor Opti Solar 250 von Optikinetics, 1970er Jahre. Die in der Diskothek Scala eingesetzten Geräte stammten vermutlich von Rank Aldis (ebenfalls Großbritannien). Beide Unternehmen entwickelten als erste serienreife Lightshow-Projektoren, Liquid Wheels und Stroboskope.
© Projektor: R. de Luca, Wittmund, Foto: Schlossmuseum Jever
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Dia zur Projektion als Bestandteil psychedelischer Lightshows, Perrocolor, Schweiz, 1970er Jahre
© Dia: R. Joschko, Oldenburg, Foto: Schlossmuseum Jever
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Wolfgang Schönenberg am DJ-Pult in der Diskothek Scala, 1975. Was das "Waterkant" für den nördlichen Teil des Weser-Ems-Gebietes bedeutet, war Wolfgang Schönenbergs (1948 – 2003) Lastruper Diskothek Scala für den südlichen Teil der Region. Wie das Waterkant besaß die 1972 von Schönenberg übernommene Scala ein riesiges Einzugsgebiet. Im Gegensatz aber zu Meta Rogall, die zwar die Richtung ihres Lokals vorgab, in der Hauptsache aber den Betrieb führte, war Wolfgang Schönenberg Betreiber und DJ in einer Person.
© Foto: F. Spille, Werlte
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Tanzende in der Lastruper Diskothek Scala, um 1975. Schwerpunkt des Scala-Konzeptes war eine Musikauswahl, die den Zuhörern und Tanzenden in der Diskothek ganz bewusst neue musikalische Horizonte erschließen sollte. Neben den gängigen Standards liefen in der Scala regelmäßig vor allem die einst innovativen und kunstvollen Kompositionen der psychedelischen und "progressiven" Musikära der Endsechziger bzw. frühen Siebzigerjahre. Musik, Sound und Lightshow sollten nach dem Willen Schönenbergs eine perfekte Symbiose eingehen und einen Besuch in der Scala zu einem ganz besonderen Erlebnis machen. Die Gäste erlebten dank neuester Lautsprechertechnik die Musik so klar, kompakt und kraftvoll, als hätte jeder Tänzer einen eigenen Kopfhörer auf.
© Foto: F. Spille, Werlte
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