|
|
Sammlungen |
![]() |
| | Home | | Aktuell | | Info | | Museumspädagogik | | Ausstellungen | | Sammlungen | | Museumsshop | | Programm | | ||
Barocke Träume im Schlossmuseum JeverDie Fayence-Manufakturen von Zerbst und JeverJeversche Fayencen/Kannendeckel mit NaseFayence-Manufaktur Jever; zwischen 1760 und 1776; signiert im Innenspiegel Mitte "Jever ./. /R./." Meisterzeichen des Malers R.).Fayence; gedreht mit angarnierter Nase. Höhe 4,4 cm, Durchmesser 8 cm. Scherben: cremefarben, porös. Runder Hohldeckel mit Nase und Zarge; im Zentrum sitzt die runde Bruchstelle des Knaufansatzes. Der Knauf fehlt. Dekor in blauer Inglasur-Pinselmalerei auf weißer Zinnglasur ("Blaudekor"): um den fehlenden abgebrochenen Knauf zieht sich ein stilisierter, floraler Dekor. Das dazugehörige Gefäß ist nicht erhalten. An den beiden Deckeln fallen die aufwendigen Meisterzeichen des Malers R. auf, die durch die Nennung der Manufaktur scheinbar Markenbewußtsein signalisieren. Zeitübergreifende einheitliche Markenzeichen waren in jener Zeit jedoch eher unüblich. Vielmehr orientierte sich die Marke an der jeweiligen Firmenleitung oder an den Malern, wobei - wie in diesen Fällen - der Ortsname hinzugefügt sein konnte.
Literatur:
Peter Schmerenbeck (Hg.), Barocker Traum. Fayencen aus Zerbst und Jever (Oldenburg 1996), Kat. Nr. 102: Abb. S. 132, Text S. 153.
Jens Rütters: Der Fayence-Bestand des Küsten-Museums Wilhelmshaven und Fayence-Erzeugnisse der Manufaktur Zerbst (Diss. Ruhr-Universität Bochum 1997) S. 13-15. >> Start >> Die Manufaktur Zerbst >>> Die Manufaktur Jever
|
||