Schwerpunkte & Projekte

Forschung im Schlossmuseum Jever

Forschungsschwerpunkt Schloss Jever als Residenz

Erforschung der Fürstlichen Galerie

Eine Kooperation mit dem Rudolstädter Arbeiteskreis zur Residenzenforschung zur Erforschung der Fürstlichen Galerie: Maren Siems, Die Galerie und die Herrscherporträts im Schloss Jever, Dissertation, Greifswald 2012 URL: ↑ http://ub-ed.ub.uni-greifswald.de/opus/volltexte/2012/1168/ ↑.

Forschungsschwerpunkt Sammlungsbestand

Gebrauchs- und Repräsentationsobjekte ländlicher Sachkultur

2012-2014: „Digitalisierung und systematische Erschließung von Gebrauchs- und Repräsentationsobjekten ländlicher Sachkultur!“ – Forschungs- und Dokumentationsvorhaben in Kooperation mit dem Museumsdorf Cloppenburg, unterstützt durch die DFG.

Minimuseum

Die kulturwissenschaftlich orientierte Sammlung einer Heimatforscherin aus Ellenserdamm ist im Schlossmuseum wissenschaftlich bearbeitet und der Öffentlichkeit in Form einer Online-Präsentation zugänglich gemacht worden.

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Historische Textilien und Kleidung

Der umfangreiche Textilbestand des Schlossmuseums wird in Zusammenarbeit mit der DFG (Deutsche Forschungsgesellschaft) dokumentiert, aufbereitet und für die wissenschaftliche Forschung zur Verfügung gestellt.

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Forschungsschwerpunkt Friesische Landesgeschichte

Ländliche Eliten

Im Mittelpunkt des Forschungs- und Ausstellungsprojekts „Ländliche Eliten“ mit dem Titel „Hinter dem Horizont – Bäuerlich-bürgerliche Eliten in den friesischen Marschen und den angrenzenden Geestgebieten“ – an dem neben dem Schlossmuseum Jever das Museumsdorf Cloppenburg, das Niedersächsiche Landesarchiv Staatsarchiv Oldenburg und die Universität Oldenburg teilnehmen – stand die Erforschung, Dokumentation und Präsentation des Bestandes an Sach- und Schriftkultur von ca. 1650 bis 1850. Der geistige Horizont der bäuerlich-bürgerlichen Führungsschicht in den friesischen Marschen und den angrenzenden Geestgebieten war zu dieser Zeit durchaus nicht hinterwäldlerisch, sondern geprägt durch weit reichende Wirtschaftskontakte und internationale Verflechtungen.

Dieser in vielerlei Hinsicht einzigartigen Gesellschaft auf die Spur zu kommen und damit auch neuere interdisziplinäre Forschungsansätze für die Museumsarbeit und die Wissenschaft zu gewinnen, war eines der wichtigsten Ziele des von der Volkswagen-Stiftung unterstützten Vorhabens. Über die verschiedenen Einzelprojekte des Partnerverbundes und die Fortentwicklung des auf drei Jahre angelegten Vorhabens wurde auf der (inzwischen geschlossenen) Website des Projektes umfassend berichtet.

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Sterben und Begraben im Nordseeküstenraum

Seit 2012: „Sterben und Begraben im Nordseeküstenraum“ – Forschungsvorhaben in Kooperation mit Museen des Groniger Landes, dem Ostfriesischen Landesmuseum Emder Ostfriesischen Landschaft und der Universität Groningen, unterstützt durch die EDR.

Regionale Jugend- und Musikkultur

Nach 5 Jahren hat das Schlossmuseum Jever im Sommer 2012 die Sonderausstellung „Break on through to the other side – Tanzschuppen, Musikclubs und Diskotheken in Weser-Ems“ geschlossen. Geplant war ursprünglich eine Laufzeit von 8 Monaten; die riesige Resonanz hatte allerdings wiederholt zu Verlängerungen geführt. Sowohl nach Überlegungen in unserem Haus als auch nach vielen Gesprächen mit Außenstehenden haben wir uns dann entschieden, die bisherige Sonderausstellung neu konzipiert und umgestaltet unter dem Aspekt „Jugend- und Musikkultur der hiesigen Region“ in das Dauerausstellungsangebot des Museums einzubeziehen. Dies war möglich geworden, weil u.a. viele Leihgeber Ihre Objekte dem Museum gestiftet haben.

Zugleich können bisher noch nicht erfasste Clubs und Diskos einbezogen und zukünftig weitere wichtige Aspekte dieser Thematik sowohl in Forschung als auch in Präsentationen angegangen werden.

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Forschungsschwerpunkt Arthur Eden-Sillenstede

Werkverzeichnis Arthur Eden-Sillenstede

Das Schlossmuseum Jever und der Schortenser Sammler und Forscher Andreas Grundei haben gemeinsam ein Werkverzeichnis des Künstlers Arthur Eden-Sillenstede (1899 – 1977) erstellt, um einen möglichst genauen Überblick über das Lebenswerk des Künstlers anbieten zu können. Ziel ist es, möglichst alle Bilder des Malers aufzuspüren, zu dokumentieren und in einer Online-Galerie zu präsentieren.

Das Projektteam erhofft sich durch die rege Anteilnahme der Öffentlichkeit noch zahlreich vorhandene Informationslücken und Fragen zu vielen Werken klären und so das Werkverzeichnis beständig erweitern zu können.

Das Werkverzeichnis Arthur Eden-Sillenstede und viele weitere Infos finden Sie auf einer eigenen Internet-Seite:

Werkverzeichnis Arthur Eden-Sillenstede