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Ausstellungsarchiv |
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24. Juni bis 30. September 2001 (verlängert bis zum 14. Oktober 2001!)
Zur Entstehung der Ausstellung
Der Historismus hatte aufgrund der oft negativen Bewertung der Gründerzeit und ihrer Kunstproduktion bis in die jüngste Zeit nur wenig Beachtung und museale Würdigung gefunden. Es schien daher angebracht, diese Epoche - in der zugleich die Wurzein vieler Museen liegen - einmal näher zu beleuchten.
Aus der wissenschaftlichen Erschließung von Beständen, die in großen Teilen noch nie umfassend präsentiert worden waren, entwickelte sich die Idee einer gemeinsamen Ausstellung. Nach einer zweijährigen Vorbereitungszeit konnte der Gedanke der Vernetzung, der mit dem Projekt MUSEALOG eng verbunden ist, in neuer Form umgesetzt werden: An Stelle der gängigen Wanderausstellung entstand eine Gemeinschaftsausstellung mit fünf zeitgleich stattfindenden Ausstellungen, die sich in ihren Inhalten zu einem facettenreichen Gesamtbild ergänzen.
Zu den Vorarbeiten für die Ausstellung gehörten neben der wissenschaftlichen Erschließung der Objekte und der inhaltlichen wie gestalterischen Ausarbeitung der Themen umfangreiche Restaurierungsarbeiten: Viele der gezeigten Objekte hatten längere Zeit in den Magazinen der Museen gestanden. Sie mussten daher zunächst gereinigt, an schadhaften oder instabilen Stellen gesichert und sozusagen "auf Hochglanz" gebracht werden.
Unterstützt wird das Ausstellungsprojekt von der Stiftung Niedersachsen und der Oldenburgischen Landesbank.
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![]() Helmkanne, Ende 19. Jahrhundert, Steinzeug, angelehnt an einen Entwurf von Augustin Hirschvogel (1503 - 1553), Höhe 20,8 cm, Stempel "679", Henkel fehlt, Schlossmuseum Jever Aber auch andere Stile wurden nicht vergessen. Deckelvase des "Dritten Rokoko", Königlich Preussische Manufaktur Berlin, frühes 20. Jahrhundert, Porzellan, Höhe 90 cm, Schlossmuseum Jever Silberpokal des Schützenvereins zu Jever. Gestiftet aus Anlass des 100. Jubiläums des Vereins im Jahre 1886 von Grossherzog Nikolaus Friedrich Peter |
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