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Landkarten und Pläne aus der Bibliothek des Schlossmuseums
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| N.N., Grundriß der Vestung und der Stadt Jever, ca. 1:2.000, kolorierte Handzeichnung, 64x61 cm, ca. 1769-86. Inv.-Nr. 12086 (Ka 2,2) |
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Dieser Plan aus der Spätzeit der Anhalt-Zerbster Herrschaft (1667-1793) bietet wertvollste Informationen über das historische Stadtbild Jevers, wirft aber zugleich zahlreiche Fragen auf. Da die Handzeichnung nicht fertiggestellt wurde – das für eine aufwendige Kartusche vorgesehene Titelfeld rechts oben wurde offensichtlich erst nachträglich behelfsweise beschriftet – sind weder Datum noch Verfasser genannt. Am linken unteren Kartenrand befindet sich in drei ungleich hohen Kolumnen eine Legende ("Renvoi") mit 89 Verweiszahlen auf entsprechende Stellen im Plan. Eine Reihe kleinerer Fehler legt den Schluss nahe, dass der Verfasser das Exemplar als Ausschuss aufgegeben hatte. Mindestens zwei weitere Hände haben später nochmals Eintragungen vorgenommen. Anhand des städtebaulichen Zustandes läßt sich die anonyme "erste Hand" auf den Zeitraum 1769 bis 1786 eingrenzen. |
Beispiel II
| E. C. Dunker (?-?), Charte der Gegend um Iever, ca. 1:30.000, kolorierte Handzeichnung, 51x39 cm, 1828. Inv.-Nr. 12095 (Ka 5) |
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Die sorgfältige Reinzeichnung macht auch die Umgebungskarte aus der Hand des biographisch kaum fassbaren Jeveraner Malers E. C. Dunker zu einem Schmuckstück der Sammlung. Sie zeigt den Stand von 1828, als Jever (über das Hookstief) noch einen (Binnen-)Hafen besaß, der erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts aufgegeben wurde. |
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