Virtuelle Ausstellungen
LeMO - Lebendiges virtuelles Museum Online
Das Ziel des überaus ehrgeizigen LeMO-Projektes ist die Entwicklung einer virtuellen Ausstellung zur deutschen Geschichte mit Bild- und Tondokumenten. LeMO ist ein Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Historischen Museums, des Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und des Fraunhofer Instituts Software- und Systemtechnik. Für das Betrachten und Anhören der Bild- und Tondokumente sind verschiedene Plugins notwendig.
Unsere Dorfwirtschaft vor 1950
Die Internetpräsenz des Freilichtmuseums "Roscheider Hof" (Konz bei Trier) glänzt mit mehreren in Deutschland bislang einzigartigen javabasierten virtuellen Sonderausstellungen. An diesen Präsentationen lassen sich beispielhaft Vorzüge und Schwächen des Einsatzes von "Java" im derzeitigen Internet studieren. Weitere Ausstellungen widmen sich den Themen Keltertag im Freilichtmuseum und Historischer Weinbau.
Oldenburger Kunstgeschichten
Ähnlich inspirierend und aufklärend zeigt sich eine virtuelle Präsentation von Kunststudentinnen und -studenten der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Als HTML-Erweiterung diente in diesem Fall die Netscape-Erfindung "JavaScript".
Arktis - Antarktis
Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland hat mit diesem Ausstellungsprojekt einen der hierzulande ganz seltenen - und zudem äusserst gelungenen - Versuche unternommen, museumspädagogische Konzepte und modernste Internet-Technologien zusammenzuführen.
Phänomen Zeit - Geschichte und Technik der Uhr
Ein Musterbeispiel für eine in Design und Inhalt rundum gelungene Website. Anschauen.
GENUSSmittelKULTUR
Genussmittelkultur ist ein Projekt des Instituts für Volkskunde der Universität Hamburg. Seminar und Ausstellung soll(t)en dazu beitragen, Fragen "nach der kulturellen Konstruktion von Genuss zu erhellen". Auf den Seiten wird zwar konsequent auf den Einsatz von Bildmaterialien verzichtet, die Texte beispielsweise zum Kaffee, zu den Gewürzen, zum Honig oder zum Tabak sind jedoch sehr interessant und kurzweilig zu lesen.
1. Virtuelles Museum der Augenoptik
Der Geschichte der Brille haben Volkskundler und Historiker bisher nur wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Ein grosses Manko, dem diese private Website eines Optikers mit vielfältigen Materialien abhelfen möchte.
Die Farbe der Tränen
Der erste Weltkrieg aus Sicht der Maler ist ein virtuelles Ausstellungsprojekt verschiedener europäischer Museen unter der Schirmherrschaft der Unesco. 110 Zeichnungen und Gemälde von 54 Malern aus den jeweiligen "Lagern" werden - mit detaillierten Erläuterungen zu den einzelnen Werken - in den historischen Zusammenhang gestellt und spiegeln den Patriotismus und den technischen Fortschritt dieser Zeit, vor allem aber das Grauen dieses ersten weltumspannenden Krieges. Informativ, beispielhaft.
Mechanische Musik
Ein dreisprachiges virtuelles Museum (französisch, englisch, deutsch) zum Thema Mechanische Musik. Zahlreiche Objekte und umfassende weiterführende Links zu entsprechenden Museen oder Sammlungen sowie weiteren Ressourcen im Netz machen diese Website zu einem kurzweiligen und ergebnisreichen Vergnügen.
Zwischen Himmel und Hölle - Luftschiffer im Krieg
Eine von Studenten in Zusammenarbeit mit dem Zeppelin-Museum in Friedrichshafen erstellte und für das Internet aufbereitete Ausstellung über einen Nebenschauplatz des ersten Weltkrieges.
Design und Alltagskultur zwischen Konsum und Konflikt
Die aus einer "realen" Ausstellung im Kunstmuseum Düsseldorf hervorgegangene virtuelle Ausstellung besticht vor allem durch einen interaktiven Rundgang mit zahlreichen 360-Grad-Panoramen sowie natürlich durch die Ausstellungsobjekte selbst - Gebrauchskunst aus den mittlerweile schon legendären "Sixties"...
Tagebuch eines Auswanderers
Aufzeichnungen anno 1846 im Tagebuch von Heinrich Justus Francke (geb. 27.10.1826, gest.1878) über eine Schiffsreise von Bremen nach New Orleans. Trotz Textlastigkeit und nur wenigem Bildmaterial eine spannende Präsentation eines im Original erhaltenen Tagebuches.
Virtual color museum. Farbsysteme in Kunst und Wissenschaft
Die faszinierende dreisprachige virtuelle Ausstellung stellt 59 Farbtheorien von der Antike bis zur Gegenwart vor und will nichts weniger sein als eine Kulturgeschichte der Farbe. Neben umfangreichen Darstellungen in Text und Bild und einer chronologischen Bibliographie bestechen vor allem die virtuell begehbaren Farbräume, die zum Teil mittels Java-Applets virtuelle Wanderungen durch Strukturmodelle der Farbmoleküle ermöglichen.