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Jazz im Schlossinnenhof, 12. Juli 2003: Max Collie & Rhythm Aces, London

Das Konzert

Jazz im SchlossinnenhofMax Collie ist sicher einer der letzten, international berühmten großen New Orleans Stil Musiker. Er wurde in Melbourne, Australien geboren, wo er seinen Werdegang mit Spielen in dortigen Jazz Bands begann, bevor er Berufsmusiker wurde. In den 60iger Jahren stellte er seine eigene Band zusammen und ging mit ihnen auf Tournee - nach Europa. Schon bald entpuppte sich die Kings Road in Chelsea als neuer Stützpunkt für die Band und von hier leistete sie einen bedeutenden Beitrag zur Bezeichnung 'Swinging London1.

Es dauerte nicht lange, und es gelang ihm, sich in den Ranglisten der LP's hinaufzuarbeiten. Eine Schallplatte folgte der anderen, und nach einer besonders einflußreichen Saison in 44 Staaten der USA, wurde MAX COLLIE eingeladen, im New Orleans Jazz Museum zu spielen. Er war in Bourbon Street sowie in der Heritage Hall in New Orleans zu hören, hatte mehr Erfolg als der legendäre Turk Murphy in seinem eigenen Club namens Earthquake McGoons; man hat ihn mit Präsident Jimmy Carter im US Fernsehen sehen können und sogar beim Silber Jubiläum der Königin Elizabeth in London.

Neben einer Reihe von Theatervorstellungen in ganz England, ist MAX COLLIE auf mindestens 3000 Festivals aufgetreten, von Antibes bis zum North Sea Festival, vom City of London Festival bis nach Sacramento und natürlich überall dazwischen. Und seit er im amerikanischen Indianapolis bei der dreitätigen Weltmeisterschaft für New Orleans Jazz die besten nordamerikanischen Gruppen deklassierte, tragen er und seine Band den Titel "World Champions of Jazz". Er spielt überall, wo seine Musik geliebt und verstanden wird, von Kellerlokalen in den Elendsvierteln, von St Louis bis zum Palast der Republik im ehemaligen Ost-Berlin oder einer Quiz Show im Fernsehen.

Während MAX COLLIE RHYTHM ACES weiterhin die letzte ständig reisende New Orleans Jazz Band ist, hat Max sich entschlossen, die Jazz Theater Shows in Großbritannien wiederzubeleben. Er gestaltete die inzwischen berühmte NEW ORLEANS MARDI GRAS Show, die weiterhin in ganz England läuft und wovon schon mehr als 700 Vorstellungen in Großbritannien und im restlichen Europa dargeboten wurden.

MAX COLLIE RHYTHM ACES liefern neben der NEW ORLEANS MARDI GRAS Show natürlich erster Klasse Unterhaltung auf Festivals, Konzerten und Privatparties rund um die Welt.

Der amerikanische Jazzkritiker und Historiker, Pete George, Kommentator einer schon seit 42 Jahren laufenden Jazz Radio Show gibt folgende Kurzbeschreibung von MAX COLLIE : "Sogar die heutzutage besten Musiker können den Sound von MAX COLLIE nicht erzeugen, der in diesem Jazz-Zeitalter einfach einzigartig ist. Keine Gruppe von Artisten, auch wenn sie individuell noch so talentiert sind, kann diesen original New Orleans Stil hervorbringen, es sei denn sie spielt Tag für Tag zusammen, wie diese Band es tut. Es bedarf harter Arbeit und einer totalen Hingabe über Jahre, um diese musikalische Perfektion zu erreichen. Man muß es selbst erlebt haben, wie er es versteht die Athmosphäre des "Goldenen Jazz Zeitalters" wiederzuschaffen, wie zu Louis Armstrong's und King Oliver's Zeiten. Keine Aufnahme vermag dies gerecht wiederzuspiegeln".

Weitere Informationen sind im "NEW GROVE DICTIONARY OF JAZZ" von Macmillan Press enthalten, das heute wichtigste Nachschlagewerk in der Jazz Welt.

Die Band

Die Fans von MAX COLLIE & the Rhyhtm Aces haben inzwischen eine große Sammlung an LP's, Cassetten und CD's, die als Studio- wie auch als Live-Produktion den Werdegang und die musikalische Qualität dieser Band aufzeigen. Die Band hat mehr als 3.000 Festivals besucht, von New Orleans und Los Angeles bis zu Antibes und dem North Sea Festival. Seit 1970 ist die Band in Deutschland jedes Jahr in mindestens 50 Städten vertreten. Auf einer Tour durch die USA gewann die Band vor einigen Jahren die Jazz-Weltmeisterschaft im Wettbewerb gegen die besten nordamerikanischen Jazzmusiker. Seit Beginn der NDR-Talkshow ist die Band jedes Jahr Gast dieser Sendung.

MAX COLLIE - Trombone/Vocal
Posaunist, Bandleader, Organisator und Stimmungsmacher MAX COLLIE verließ 1962 seine Heimatstadt Melbourne mit der "Melbourne New Orleans Jazzband" und übernahm kurz danach die Leitung der "London City Stompers". Bereits 1966 gründete er seine eigene Band, die "Rhythm Aces", die mit wenigen personellen Veränderungen bis zum heutigen Tage zu den absoluten europäischen Spitzenbands zählt.

ALAN (Slim) POSTON - Drums
Hat viele Jahre in der "Bob Wallis Storeyville Jazzband" mitgewirkt. Alan (Kosename : Slim) ist in der englischen wie internationalen Szene sehr bekannt, und hat sich Max Collie angeschlossen, um ein echtes "Rhythm Ace" zu werden.

DENNY ILLET - Trumpet
Einer der besten englischen Trompeter - so hat ihn Humphrey Littleton in einer BBC-Sendung bezeichnet. Denny hat schon einmal, in den 80er Jahren in der Band gespielt und meldet sich jetzt zurück mit seinem feurigen Stil. Er hat mit unserer Band 5 CD's aufgenommen, New Orleans Mardi 6ras, 20 Years Together, Aces High, Live in Stuttgart sowie Hot Jazz Celebration.

COUNT JOHN McCORMACK - Bass
Ein britischer Musiker aus'der internationalen Folkgruppe "The Spinners" aus Liverpool, bekannt durch Funk und Fernsehen. Count John war in den letzen Jahren mit vielen Jazz Bands unterwegs, besonders mit amerikanischen Spitzengruppen. Seit Jahren ist er jetzt auch bei den Rhythm Aces dabei und gehört zur Stammbesetzung.

KARL HIRD - Clarinet.
Karl kommt, wie Max Collie, aus Melbourne und ist als Sohn von Llew und Pam Hird durch weltweite Auftritte und zahlreiche CD's mit der "Hird Family Jazz Band" bekannt geworden. Er ist seit seiner Jugend ein Profi und gilt in Australien als der beste Klarinettist auf dem Gebiet des traditionellen Jazz.

DICKIE WHITE- Banjo/Vocal
Dickie stammt aus Banbury und ist als Leader in einer eigenen Band engagiert, wenn er zwischendurch nicht mit den Rhythm Aces spielt. Er ersetzt den erkrankten David Bashford. Dickie hat über viele Jahre Aufnahmen von MAX COLLIE gesammelt wodurch ihm der Sound der Band bestens vertraut ist. Viele Leute glauben ihn schon einmal gesehen zu haben, denn er ist als Richard White über viele Jahre in der BBC-Sendung "Real Rooms" zu sehen gewesen. Jetzt kann man ihn als Banjospieler und Sänger bei den Rhythm Aces erleben.

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