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| Von Augentäuschern und Nachtstühlen... |
Die Reihe Kaleidoskop wirft Schlaglichter auf einzelne, besonders beachtenswerte Ausstellungsobjekte. Viele Objekte befinden sich zur Zeit im Archiv und sind daher der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Andere erfordern eine ausführlichere Darstellung und können über die Objektbeschriftungen nicht angemessen vorgestellt werden.
Kaleidoskop 01 - 10:

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Bemalter Kofferkasten aus dem 19. Jahrhundert Zu den beliebten Sammlungsgegenständen volkskundlicher Museen gehören im allgemeinen die bemalten Spanschachteln. Auch das Schloßmuseum Jever kann auf zwölf Stücke dieses kleinen Verwahrmöbels verweisen, das während des 18. und 19. Jahrhunderts eine wahre Blütezeit erlebte. | mehr lesen |
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 | Eine Kraantjekanne aus Jever In seiner Schrift "Reise in die Morgenländer" berichtet der Augsburger Arzt Leonhart Rauwolff 1582 von einem seltsamen heißen Trunk, den die Türken und Araber zu sich nähmen. Er sei "gar nahe wie Tinte so schwarz" und würde "Chaube" genannt. | mehr lesen |
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 | Empirekleid aus dem Jeverland um 1800 Es ist schon ungewöhnlich genug, wenn eine fast zweihundert Jahre alte Textilie noch den Weg ins Museum findet. Denn im Gegensatz zu den aus Holz oder Metall gefertigten Dingen besitzen Kleidungsstücke schon wegen des vergänglichen Materials, aus dem sie bestehen, eine geringere Lebensdauer. Hinzu kommt, daß alle Formen von Kleidung modischen Schwankungen unterworfen sind und auch in dieser Hinsicht einen größeren Abnutzungsgrad aufweisen als zum Beispiel Möbel oder Hausrat. | mehr lesen |
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 | Ein Arbeitsgerät des Moorbauern: Der Torfspaten Zum Bestand fast jeder volkskundlichen Sammlung in den Museen gehören Arbeitsgeräte der vorindustriellen Zeit. Mit ihnen lassen sich nicht nur Arbeitsprozesse dokumentieren, sondern in der Regel auch technische und sozial- wie wirtschaftsgeschichtliche Entwicklungen. | mehr lesen |
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 | Eine Taschenuhr mit "Cylinder"-Hemmung Der amerikanische Soziologe und Philosoph Lewis Mumford zählt die mechanische Uhr zu den wichtigsten Erfindungen des Mittelalters. Sie habe das Raum-Zeit-Gefüge der zivilisierten Welt grundlegend verändert und sowohl die Umwelt als auch den inneren Charakter des Menschen modifiziert. | mehr lesen |
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 | UNITAS-Rechenmaschine von 1907 Laut SPIEGEL Nr. 26/1993 wurde vom Auktionshaus Christie's in London eine Rechenmaschine (von fünf erhaltenen) des Pfarrers und Instrumentenbauers Phillip Matthäus Hahn (1739-1790) für die astronomische Summe von 19,2 Millionen DM versteigert. Das Schloßmuseum Jever kann zwar mit solchen Schätzen nicht konkurrieren, besitzt jedoch ebenfalls eine Rechenmaschine, deren Wert wohl eher auf ihrer Rolle als Dokument der technischen Kultur der Jahrhundertwende gründen mag. | mehr lesen |
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 | Tschako der preussischen Armee Kulturhistorisch-volkskundliche Museen wie das Schloßmuseum Jever weisen häufig einen recht disparaten Sammlungsbestand auf. Aufgrund einer heute zumeist nicht mehr nachvollziehbaren Sammelkonzeption früherer Tage finden sich dort neben den ausgewiesenen Spezialgebieten Einzelstücke unterschiedlichster Provenienz in bunter Mischung. | mehr lesen |
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