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Restaurierung und Sanierung im Schloss |
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Übersicht - Die Restaurierungs- und Sanierungsmaßnahmen im Schloss Im Schlossmuseum Jever werden seit 1999 umfangreiche Restaurierungsarbeiten durchgeführt. Über den Fortgang der Arbeiten berichten wir hier.» Grundriß des Erdgeschosses. (17 KB) Drei Stiftungen fördern gemeinsam die Sanierung des Schlosses zu Jever Zu den schönsten Baudenkmälern Niedersachsens zählt das Schloss zu Jever, dessen vierflügelige Anlage mit dem charakteristischen Zwiebelturm eine lange Baugeschichte vom 14. bis zum 19. Jahrhundert aufweist. Dieses wichtige Kulturgut zu erhalten, sollte Verpflichtung für uns und kommende Generationen sein. Wichtige Voraussetzung für die Bestandssicherung der Anlage und der musealen Bestände ist eine Sanierung und Restaurierung des Gebäudes. Dieser Problemkreis hatte in den letzten Jahren grosse Sorgen bereitet. Das Fehlen einer modernen Heizungsanlage, die auf die besonderen klimatischen Bedingungen des Schlosses Rücksicht nimmt, gefährdet auf Dauer nicht nur den Bau und seine Ausstattung mit der berühmten Renaissancedecke im Audienzsaal, den flämischen Tapisserien des späten 17. Jahrhunderts im Gobelinsaal und den kostbaren Ledertapeten des 18. Jahrhunderts. Auch die Bestände des Museums, welche auf die Sammlung des Jeverländischen Altertums- und Heimatvereins zurückgehen und laufend ergänzt werden, bedürfen dringend einer Klimatisierung, um keinen weiteren Schaden zu nehmen. Diese Sorgen gehören jetzt der Vergangenheit an. Drei Stiftungen der öffentlich-rechtlichen Finanzdienstleister haben das Anliegen zu ihrer Sache gemacht und fördern gemeinsam die Sanierung des Schlosses zu Jever: Die Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg, die Stiftung Kunst und Kultur der Landessparkasse zu Oldenburg und die Niedersächsische Sparkassenstiftung. Mit dieser Förderung beginnend begründen Stiftungen und Museum eine Partnerschaft. Den grosszügigen Zuwendungen der drei Stiftungen kommt für den Erhalt dieser historischen Schätze grosse Bedeutung zu. Ohne die Förderung wären alle Restaurierungsbemühungen von Seiten der Museumsleitung nur Stückwerk und würden auf Dauer ins Leere gehen. Mit der hohen Förderung wird für alle weiteren Planungen die Grundlage und gleichsam das Herzstück geschaffen. Seit dem Herbst 1998 ist mit dem Einbau einer Heizungsanlage begonnen worden. Die Arbeiten des ersten Sanierungsabschnittes können voraussichtlich Ende Mai 1999 abgeschlossen werden.
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