 Sonderausstellung des Schulmuseums 2011 |
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Spickzettel - Bloß nicht erwischen lassen
 Spicker-Leporello
Eine Wanderausstellung des Schulmuseums Nürnberg in Kooperation mit der Schulgeschichtlichen Sammlung der Universität Erlangen-Nürnberg und dem Museum für Kommunikation Frankfurt/Main.
Die Sonderausstellung ist vom 2. April bis zum 10. Juli 2011 Samstags, Sonntags und an Feiertagen von 10.00 - 17.00 Uhr im Schulmuseum zu sehen.
 Aus der Ausstellung: Spickzettel-Sammlung
Wohl nur wenige können mit Fug und Recht von sich behaupten, es nie getan zu haben. Spicken - ein ebenso faszinierendes wie allgegenwärtiges Phänomen. Doch seltsam, genau genommen wissen wir eigentlich nahezu nichts über diese verborgene Welt der Schule. Nun aber lässt eine facettenreiche Ausstellung ebenso anschaulich wie informativ hinter die Kulissen blicken.
1.000 Spickzettel aus fast 100 Jahren Schulgesichte aus aller Herren Länder in allen Farben und Formen und zum Teil unter Einsatz modernster Technik werden in der Wanderausstellung "Spickzettel - Bloß nicht erwischen lassen", die das Schulmuseum Nürnberg und die Schulgeschichtliche Sammlung der Universität Erlangen-Nürnberg in Kooperation mit dem Museum für Kommunikation Frankfurt am Main zusammengestellt hat, präsentiert.
 Schoko-Spicker
Nach ihren großen Publikumserfolgen in Nürberg und Frankfurt/M. macht die Ausstellung nun vom 2. April bis zum 10. Juli 2011 Station im Nordwestdeutschen Schulmuseum in Zetel/Bohlenbergerfeld. Neben den Klassikern aus Papier können umgebaute Armbanduhren, präparierte Schokolade, Hightech-Brillen und viele andere kuriose Basteleien bestaunt werden. Darüber hinaus warten spannende interaktive Stationen zum Mitmachen und Raten auf die Besucherinnen und Besucher.
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Funktion und Bedeutung des Spickzettels im Kosmos "Schule". Eröffnet werden ungewohnte Einblicke in die Welt des Lernens: die Effekte des Spickens für die Leistungsmessung und die Lernstrategien von Schülerinnen und Schülern. Nicht ohne Grund trainiert man mittlerweile in manchen Schulen ganz offiziell die Herstellung von Spickzetteln als eigene Lerntechnik!
Die Ausstellung thematisiert jedoch noch eine ganze Reihe weiterer Aspekte des Spickens. So werden etwa historische Entwicklungslinien nachgezeichnet, der Spickzettel als internationales Phänomen behandelt, persönliche Erfahrungen und Geschichten von Schülerinnen und Schülern von 1900 bis heute dargestellt sowie wissenschaftliche Erkenntnisse zu Motiven, Methoden und zur Verbreitung des Spickens vorgestellt. Die Ausstellung bietet somit einen faszinierenden, aber auch ernsten Blick auf die Vielschichtigkeit und Spannbreite des Themas "Spicken".
 Der Spickzettel-Klassiker
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