Sonntagsmatinee: Naturkundliche Beobachtungen Ulrich Jasper Seetzens in seiner nordwestdeutschen Heimat

Am Sonntag, 15. Oktober um 11 Uhr startet das Veranstaltungsprogramm zur Sonderausstellung „Wissensdurst und Forscherdrang – Zum 250. Geburtstag des Orientforschers Ulrich Jasper Seetzen“ bei einem Glas Sekt mit der Matinee „Naturkundliche Beobachtungen Ulrich Jasper Seetzens in seiner nordwestdeutschen Heimat“ im Steinsaal und anschließendem Ausstellungsrundgang.

In einer lockeren, bildreichen Lesung zeigt Werner Menke eine vielfach noch unbekannte Facette der Persönlichkeit Seetzens, der sich nicht nur als Forscher in der Ferne, sondern auch als präziser Beobachter der eigenen friesischen Heimat seinerzeit einen Namen machte (Unkostenbeitrag 3 €).

Über seiner Leistung als Orientalist wird vielfach übersehen, dass Seetzens Forscherdrang bereits seit seinem Studium in Göttingen, also lange vor seiner großen Orient-Reise, stark ausgeprägt war. Nach seiner Rückkehr nach Jever im Jahr 1792 suchte sich dieses Interesse seine Gegenstände in hohem Maße in der näheren und weiteren Umgebung seiner Heimatstadt. Auf diese bisher weniger bekannte Rolle Seetzens als Erforscher seiner friesischen Heimat will die Veranstaltung aufmerksam machen.

Wangerooge, kol. Zeichnung, um 1820 Wangerooge, kol. Zeichnung, um 1820.