„Altes Handwerk für junge Leute“ ausgezeichnet

Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks hat heute in Berlin die Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs „Menschen und Erfolge“ 2014 ausgezeichnet. Verliehen wurden neun Preise und acht Anerkennungen. Insgesamt standen 22.000 Euro für Preisgelder zur Verfügung. Unter den Preisträgern ist auch das Vorhaben „Altes Handwerk für junge Leute“ des Zweckverbandes Schlossmuseum.

Heute konnten Heinz Drost und Holger Krahe von dem Arbeitskreis Schlachtmühle, Thomas Köckritz von der BBS-Jever und Prof. Dr. Antje Sander, Schlossmuseum Jever die Ehrung entgegen nehmen. Begleitet wurden sie von Susanne Leiting von der Volksbank Jever, die das Vorhaben engagiert unterstützt.

Mit dem Projekt soll die Schlachtmühle zu einem lebendigen Ort für die Stadt und Region entwickelt werden. Das wertvolle Baudenkmal und seine Technik sollen erhalten und zugänglich gemacht werden. Durch die Einbindung von Jugendlichen der BBS-Jever und der GPS-Friesland in die verschiedenen Restaurierungsarbeiten sowie die Vermittlung der alten Handwerkstechnik durch erfahrene Müller wird nicht nur für die alte Mühle Positives erreicht. Die Jugendlichen können diese Kenntnisse auch als Baustein ihrer Ausbildung nutzen.

Seit 2011 zeichnet der Wettbewerb „Menschen und Erfolge“ als Teil der „Initiative Ländliche Infrastruktur“ jährlich Projekte aus, die zur Verbesserung der ländlichen Infrastruktur im weitesten Sinne beitragen und dem Gemeinwohl zu Gute kommen. Ob Museum, Theater oder Schwimmbad, historisches Instrument, traditionelles Handwerk oder altes Gemäuer, Sprachkurs, Musikunterricht oder Willkommenskultur für Alteingesessene und Neubürger: Unter dem Motto „Orte der Kultur und Begegnung – Ländliche Räume lebens- und liebenswert erhalten“ haben 2014 mehr als 600 Personen und innovative Projekte ihre Erfolgsgeschichten vorgestellt. Sie zeigen, wie die kulturelle Vielfalt und das Gemeinschaftsleben vor Ort lebendig erhalten, Kulturangebote mit neuen Ideen und Partnern auf tragfähige Füße gestellt oder neue Räume für Kultur geschaffen werden können.

Weitere Informationen:

www.menschenunderfolge.de