Deutsches Zentrum Kulturgutverluste fördert erneut Provenienzforschung im Schlossmuseum Jever

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste fördert erneut das Projekt „Provenienzforschung“ im Schlossmuseum Jever und gibt damit dem Museum die Möglichkeit, im nunmehr dritten Projektjahr die systematische Bestandsprüfung auf die Museumsbibliothek und die Münzsammlung auszuweiten und die Recherchen zu den Judaica und zum Möbelbestand abzuschließen.

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste versteht sich national und international als zentraler Ansprechpartner zu Fragen unrechtmäßiger Entziehungen von Kulturgut in Deutschland im 20.Jahrhundert. Es fördert die Provenienzforschung über finanzielle Zuwendungen und dokumentiert Kulturgutverluste als Such- und Fundmeldungen in seiner öffentlich zugänglichen Datenbank „Lost Art“.

Seit Beginn der von Bund und Ländern ermöglichten Förderung von Projekten zur Provenienzforschung im Jahr 2008 haben die bis jetzt geförderten Einrichtungen rund 22,15 Millionen Euro erhalten. In diesen Institutionen konnten damit bis heute insgesamt 256 Projekte (davon 173 langfristige und 83 kurzfristige) realisiert werden.

Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten unter: ↑ www.kulturgutverluste.de ↑.

Die Homepage der Lost Art-Da­ten­bank findet sich unter: ↑ www.lostart.de ↑.