Vortrag zu Edvard Munchs‘ Gemälde „Der Schrei durch die Natur“

Am kommenden Sonntag, 24. August 2014 um 11:30 Uhr laden die Franz Radziwill Gesellschaft und das Schlossmuseum Jever zu einem interessanten Vortrag ein, der im Rahmen des gemeinsamen Ausstellungsprojektes „Franz Radzwill – Halbinsel der Seligen“ in Dangast stattfindet.

Herr Professor Gerd Presler wird über die wechselvolle Geschichte des Gemäldes „Der Schrei durch die Natur“ von Edvard Munch referieren und abschließend den Bogen zum Werk von Franz Radziwill schlagen, also über sein eigentliches Thema hinaus auf die Naturwahrnehmung beider Künstler eingehen. Gerd Presler wohnt bei Karlsruhe, ist Kunsthistoriker, insbesondere Experte von Deutschem Expressionismus, Radziwill und Munch und hat kürzlich das Werkverzeichnis zu Munchs Skizzenbüchern erstellt.

Der Vortrag findet wegen dem zu erwartendem großen Besucherinteresse nicht im Franz Radziwill Haus, sondern in der Galerie KUNSTRAUM in der Kuranlage Deichhörn in Dangast statt (Am alten Deich 4-10, 26316 Dangast).

Eintritt 3 Euro.

„Das Gewissen des Malers“ -5. Dangaster Künstlergespräch im Rahmen der Ausstellung „Halbinsel der Seligen“

Gast: Robert Schneider/Hamburg
Moderation: Konstanze Radziwill/Dangast

Robert Schneider wurde am 29. Juli 1944 in Buchheim bei Freiburg geboren und lebt heute als Maler in Hamburg. Beeinflusst von politischen Diskussionen wandte sich Schneider in den 60er Jahren der gegenständlichen Malerei zu. Seither entstehen Bilder, die sich mit dem Menschen und den Hinterlassenschaften seiner Existenz beschäftigen. Schneider gibt sich jedoch nicht mit einer Bestandsaufnahme zufrieden, sondern entwickelt apokalyptische Visionen ins 21. Jahrhundert. Dazu gehören der Zyklus „Öl“ sowie die Serien „Fisch“ und „Fleisch“ – die Materie wird zur Metapher. Schneiders Schaffen zeigt sich verwandt mit Franz Radziwills Spätwerk. Im Gespräch werden Konstanze Radziwill und Robert Schneider über zivilisationskritische Malerei und ihre Notwendigkeit in der Bildenden Kunst sprechen.

Eingeladen sind sowohl Kunstschaffende als auch Kunstinteressierte, um gemeinsam zu diskutieren.

Termin: Sonntag, 20. Juli 2014 um 11:30 Uhr
Ort: Franz-Radziwill-Haus Dangast
Kosten: Erwachsene 3,00 € (zzgl. Eintritt 3,50) , Schüler/Studenten 1,50 (zzgl. 2,00 €)

Weitere Informationen:

Franz-Radziwill-Haus Dangast ↑.

„Vogelzug“ – 2. Schlosskonzert im Schloss Jever am 16. Juli 2014

Die Kammermusikreihe 2014 auf Schloss Jever wird am Mittwoch, dem 16. Juli 2014 fortgesetzt mit dem Konzert „Vogelzug“. Dieser Titel ist angelehnt an das Franz-Radziwill-Bild „Vogelzug über Dangast“ und ist ein musikalischer Beitrag zur derzeitigen Ausstellung im Schloss „Franz Radziwill in der Natur„.

Das Bild selbst – da jetzt im Privatbesitz – ist als vom Künstler autorisierte Replik in der Ausstellung zu sehen; am Abend des Konzerts wird es die Zughörer auch im Audienzsaal „begleiten“, so dass man sich im wahrsten Wortsinn „ein Bild machen“ kann zu der Musik, die Angela Dohmen (Flöte) und Klaus Wedel (Klavier) interpretieren.

Angela Dohmen dazu: „Die Tatsache, dass sich Franz Radziwill auch als Vogelschutzwart für die Bewahrung von Natur und Umwelt einsetzte, hat uns zu dem Titel geführt“.

Es erwartet die Besucher ein überaus farbiges und kurzweiliges Programm; im Mittelpunkt stehen die großartigen und mitreißenden Kompositionen der französischen Romantik und Moderne (Fauré, Poulenc, Messiaen). Der überwiegende Teil der Werke stellt in teils heiterer, teils schmunzelnder Form Vogelstimmen und Vogelcharaktere vor („die Amsel“, „der lustige Vogel“, „der hüpfende Vogel“, „der verwundete Vogel“ u.v.m.) und nimmt so direkt Bezug auf den Titel „Vogelzug“. Gerade die französischen Komponisten bringen gerne mit solchen Vertonungen ihren Ideenreichtum und ihren Ton-Witz zum Ausdruck.

Die Interpreten werden zudem mit Erläuterungen des Programms durch den Abend führen.

Eintritt: 18 Euro, Schüler / Studenten 13 Euro, Kinder und Jugendliche bis zu 16 Jahren frei. Mini – Abonnement für alle drei Konzerte: 33 Euro.
Karten unter Tel. 04461 – 96 93 50 und im Schloss Jever oder per Mail.

Podiumsdiskussion in der Reihe „Salon im Schloss“ – Thema: Naturschutz in Friesland

Das Schlossmuseum Jever lädt am 22. Mai 2014 um 18:00 Uhr zu einer Podiumsdiskussion „zu einem aktuellen Thema mit langer Tradition“ in der Reihe „Salon im Schloss“ ein. Mit dem Thema „Naturschutz in Friesland“ zählt die Podiumsdiskussion zu den Veranstaltungen im Rahmen der Radziwill-Ausstellung „Die Halbinsel der Seligen. Franz Radziwill in der Natur„.

Als Gäste werden anwesend sein: Dr. Joachim Tautz – Historiker, Oldenburg, Armin Tuinmann – untere Naturschutzbehörde, LK Friesland, Peter Südbeck – Nationalparkverwaltung Nieders. Wattenmeer und Werner Menke – 1. Vorsitzender der WAU Jever. Die Veranstaltung wird moderiert von Prof. Dr. Antje Sander – Museumsleiterin Schlossmuseum Jever – und Dr. Silke Puschmann. Anschließend ist eine Führung durch die Radziwill-Ausstellung geplant.

Pressevorbesichtigung zur Ausstellung „Die Halbinsel der Seligen. Franz Radziwill in der Natur“

Im Rahmen der Ausstellung „Die Halbinsel der Seligen. Franz Radziwill in der Natur„, die am 6. April im Schlossmuseum Jever eröffnet wird, findet dort am 3. April um 11.30 Uhr eine Pressevorbesichtigung statt. Die Partner-Ausstellung im Franz Radziwill Haus in Dangast wurde am 30. März 2014 eröffnet.

Die Ausstellungen widmen sich dem zivilisationskritischen Spätwerk des Malers. Während im Dangaster Künstlerhaus repräsentative Gemälde gezeigt werden, steht im Schlossmuseum Jever das naturpolitische Engagement Radziwills und sein Wirken als Vogelschutzwart im Fokus. Zeitungen, Fotos und Dokumente belegen seinen persönlichen Einsatz gegen den Massentourismus und die Ausbeutung der norddeutschen Küstenlandschaft.

Die gemeinsame Schau in Dangast und Jever stellt den zweiten Teil des Projekts zum Thema Natur dar – als Fortsetzung der Ausstellung „In der Nähe des Paradieses“ in Dangast 2013. Parallel zur Ausstellung findet ein umfangreiches Rahmenprogramm statt. Außerdem erscheint ein Katalog, indem alle Werke der Ausstellungen 2013 und 2014 angebildet sind.

Weitere Informationen:

Pressetext zur Ausstellung „Die Halbinsel der Seligen. Franz Radziwill in der Natur“ (PDF)

Franz Radziwill Haus Dangast ↑.

Vortrag „NetzWerk Naturschutzgeschichte im Oldenburger Land – wie passt Franz Radziwill da hinein?“

„Naturschutzgeschichte im Oldenburger Land – wie passt Franz Radziwill da hinein? Sehr gut, wie ein Vortrag von Jörg Grützmann vom „Netzwerk Naturschutzgeschichte Oldenburger Land“ am 13. März 2014 um 20 Uhr im Schlossmuseum Jever zeigen soll.

Zum Inhalt des Vortrags: „Aus dem zweiten Weltkrieg ins heimelige, beschauliche Dangast zurückzukehren, brachte dem Hin- und Hergerissenen die Geborgenheit zurück, die er für seine Arbeit brauchte. Dangast war noch ein Dorf, obwohl der Tourismus immer mehr zunahm, mit ihm immer mehr Bauten, die ihm seinen Horizont verstellten. Kiesgruben drangen bis ans Alte Kurhaus vor, Bäume wurden gefällt, seine angenommene Heimat veränderte sich immer schneller, was in seinen Gemälden sowie seinem starken Engagement für den Naturschutz zum Ausdruck kommt. Bisweilen wütend schreibt er seitenweise Briefe an die Verwaltungen …“

Termin: Donnerstag, 13. März 2014, 20.00 Uhr.
Ort: Ehemaliger Küchensaal des Schlossmuseums.
Eintritt: Eintritt: Euro 3,00; Jugendliche und Studenten: Euro 1,50. Der Eintritt für Mitglieder ist frei.

Eine Veranstaltung im Rahmen der gemeinsamen Vortragsreihe des Schlossmuseums Jever und des Jeverländischen Altertums- und Heimatvereins.

Führungen zur Franz Radziwill-Ausstellung

Im Rahmen des gemeinsamen Ausstellungsprojektes mit dem Radziwill Haus in Dangast – Die Halbinsel der Seligen. Franz Radziwill in der Natur“ – bietet das Schlossmuseum Jever folgende Termine für offene Führungen durch die Franz Radziwill-Ausstellung in Jever an:

Sonntag 27. April 2014, 11.30 Uhr
Freitag 18. Juli 2014, 17 Uhr
Samstag 30. August 2014, 15 Uhr (als Finissage).

Der Eintrittspreis pro Perrson beträgt 5,00 Euro.