Das Schlossmuseum zeigt seine Möbel – ein Ausflug durch den Möbelbestand

Ein wichtiger Sammlungsschwerpunkt des Schlossmuseums sind Objekte der historischen Wohnkultur wie etwa Möbel. Sie vermitteln ein eindrucksvolles Bild davon, wie auch der ländliche Raum Impulse, die von kulturellen Oberzentren ausgingen, aufgenommen hat.

Seit dem 16. Jahrhundert ist im bäuerlich-ländlichen Haushalt eine Differenzierung des Mobiliars in Funktion und Gestalt festzustellen. Neben der Truhe, die im Mittelalter oft das einzige Bewahrmöbel war, lassen sich für die ost-friesische Küstenregion seit dem 17. Jahrhundert beispielsweise der Kleider- und Wirtschaftsschrank und die Anrichte nachweisen, zu denen dann im 18. Jahrhundert der Glas- und der Aufsatzschrank kamen. Die stilistischen Übereinstimmungen der Möbel zeigen eine kulturräumliche Geschlossenheit, weisen aber auch auf die Leitbilder überregionaler Formengebung des Barocks und des Rokokos.

Beim Spaziergang durch das Schlossmuseum lassen sich viele Möbelstücke entdecken, obwohl von der eigentlichen Ausstattung der damaligen Residenz nur wenige Einzelstücke geblieben sind. Der Großteil des Bestandes steht jedoch im Magazin und bietet eine große Bandbreite.

Herr Patrick Schröder hat im Rahmen der Musealog-Maßnahme „einen Ausflug durch den Möbelbestand“ des Schlossmuseums unternommen und stellt Ihnen einige Höhepunkte der Möbel-Sammlung im Schlossmuseum und aus den dazugehörigen Depots vor, die aus insgesamt fünf Jahrhunderten stammen.

Die Präsentation findet sich unter www.schlossmuseum.de/sammlungen/moebel/.

Weitere Infos: ↑ http://www.musealog.de/ ↑.