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Kolloquium im Schloss Jever: “Adelige Bestattungskultur im Deutsch-Niederländischen Küstenraum”

Im Herbst 2017 startet eine umfangreiche Restaurierungsmaßnahme am Edo Wiemken-Grabmal in Jever (um 1560 entstanden), einem der bedeutendsten Grabmäler der niederländisch-flämischen Renaissance im Nordseeküstenraum.

Aus diesem Anlass findet am 14. und 15. September 2017 eine internationale Tagung zum Thema “Adelige Bestattungskultur im Deutsch-Niederländischen Küstenraum” in Jever statt. Durch eine Kooperation von Rijksuniversiteit Groningen, Ostfriesische Landschaft, Oldenburgische Landschaft und Schlossmuseum Jever, gefördert von der Ems-Dollart-Region, werden internationale Wissenschaftler aus den Niederlanden und Deutschland zu einem Kolloquium zusammenkommen.

Grundlegend ist dabei die Beobachtung, dass sich die Kultur um das Sterben und Bestatten schnell und tiefgreifend verändert. Dies betrifft z. B. Traueranzeigen, Bräuche während der Bestattung, sowie die veränderte Aufmachung einzelner Grabmäler und der gesamten Friedhöfe. Diese Veränderungen haben diverse soziale, kulturelle und ökonomische Gründe sowie Konsequenzen, die in ihrem Umfang bisher nicht erfasst wurden und nun durch die Erhebung von Übereinstimmungen und Unterschieden in der Ems-Dollart-Region (EDR) hinsichtlich der Sterbe- und Begräbniskultur deutlicher erkennbar werden sollen.

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