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Provenienzforschung im Schlossmuseum Jever

Seit einem Dreivierteljahr betreibt das Schlossmuseum Jever intensiv Provenienzforschung. Diese betrifft die im Zeitraum zwischen 1933 und 1945 eingegangenen verdächtigen Objekte, die möglicherweise aus dem Besitz jüdischer Bürger aus Jever stammten und unrechtmäßigerweise ins Schlossmuseum gelangten.

Diese Maßnahme wird gefördert mit Mitteln des Deutschen Zentrums für Kulturgutverluste. Eine Verlängerung dieser Maßnahme ab Oktober dieses Jahres wurde nun gewährt.

Das Projekt trägt den Titel “Wissenschaftliche Tiefenerschließung ausgewählter Bestände des Schlossmuseums Jever im Hinblick auf unrechtmäßig angeeignetes Sach- und Schriftgut aus dem Besitz jüdischer Bürger Jevers und Frieslands in den Jahren 1933 bis 1945”.

Im Rahmen eines Pressegesprächs am Mittwoch, 22.06.2016 um 9.30 Uhr wird das Projekt näher erläutert.

Weitere Informationen: ↑ Deutsches Zentrum für Kulturgutverluste