Internationaler Museumstag am 17.05.2026

Plakat © Internationaler Museumstag

Der Internationale Museumstag ↗ findet im Jahr 2026 bereits zum 49. Mal statt. Er wird jährlich vom Internationalen Museumsrat ICOM für den 18. Mai ausgerufen und in Deutschland an einem nahegelegenen Sonntag zelebriert. Ziel des Museumstages ist es, auf die Museen in Deutschland und weltweit aufmerksam zu machen und Besucher:innen einzuladen, die Vielfalt der Museen zu entdecken.

Veranstaltungen zum Internationalen Museumstag

Schlossmuseum Jever

Anlässlich des Internationalen Museumstages am 17.05.2026 findet um 11:00 Uhr im Schlossmuseum Jever eine Gästeführung mit Dr. Maren Siems zum Thema „VERsammelt – Museumsstücke treffen auf Privatschätze“ statt. In der Ausstellung werden private und museale Sammlungen nebeneinander präsentiert. Ob persönliches Interesse oder wissenschaftlicher Forscherdrang: Die verschiedenen Sammlungen sind Ausdruck einer zutiefst im Menschen verankerten gemeinsamen Leidenschaft.

Die Museumspädagogik lädt Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren, von 14 bis 16 Uhr in die Kreativ-Werkstatt ein.

Zum Internationalen Museumstag bieten wir in diesem Jahr eine Mitmachaktion unter dem Motto „Magische Scheiben und bunte Perlen“ an. Dabei basteln wir ein „Thaumatrop“ – eine Wunderscheibe, die Bilder wie durch Zauberei in Bewegung setzt. Alle Entdecker und Bastler sind herzlich eingeladen, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen.

Der Eintritt ins Schloss sowie der Rundgang und die Kinderveranstaltung sind kostenfrei.

Landrichterhaus Sande-Neustadtgödens

Gästeführung mit Stephan Horschitz 11:00 Uhr Landrichterhaus, Brückstraße 19, 26452 Sande-Neustadtgödens

Zum Internationalen Museumstag lädt das Museum im Landrichterhaus in Neustadtgödens zu einer Gästeführung ein. Gemäß des diesjährigen Mottos: „Museen vereinen eine geteilte Welt“ geht es um die nicht ganz banale Frage von „Tee oder Kaffee?“. Wir beschäftigen uns mit dem Übergang der ostfriesischen Gemeinde Gödens in die oldenburgische Gemeinde Sande, der bereits 1972 vollzogen wurde. Dennoch gibt es bis heute Unterschiede, die sich auch im Ortsbild ablesen lassen. Am Ende der Gästeführung können Sie abstimmen, kulinarisch!

GröschlerHaus Jever

Das GröschlerHaus ist das Zentrum für Jüdische Geschichte und Zeitgeschichte der Region Friesland/Wilhelmshaven. Es befindet sich auf dem Grundstück der 1938 im Novemberpogrom zerstörten Synagoge von Jever, Große Wasserpfortstr. 19. Die Dauerausstellung zeigt auf 160 m² die Geschichte der jüdischen Menschen Jevers in den Stationen Emanzipation, Verfolgung und Nachkriegszeit, und zwar indem einzelne Biografien dokumentarisch nachgezeichnet werden. In die Ausstellung integriert sind die ursprünglich an die Synagoge angrenzenden Gebäude der Mikwe und der jüdischen Schule, die den Abriss der Brandruine überstanden haben.

Seit zwei Jahren steht den Besuchern und Besucherinnen eine virtuelle 3D-Rekonstruktion der Synagoge von Jever in Echtzeit-Simulation zur Verfügung.