Aktuell

Saatkrähe Mathilde: über Ostern 5 Eier gelegt

Die Krähen-Webcam im Schlosspark Jever ist wie in den beiden vergangenen Jahren auch 2021 ein “Hit”. Bereits 10.000 Besucher haben den Nestbau des Saatkrähen-Pärchens verfolgt. Und “Mathilde” lässt ihre Fans nicht warten – über Ostern hat sie 5 Eier gelegt, die sie nun eifrig bewacht und wärmt.

Voraussichtlich noch bis Anfang Mai kann das muntere Treiben im Krähennest verfolgt werden, dann werden die flügge gewordenen Jungtiere das Nest verlassen.

Ausstellung “Lang nicht mehr gesehen” ab 28.03.2021 zu sehen

In der Sonderausstellung “Lang nicht mehr gesehen…- Alltagsgegenstände von gestern”, die das Schlossmuseum Jever vom 28.3. bis 31.10.2021 zeigt, liegt der Fokus auf den Dingen, die in den meisten Haushalten nicht mehr zur allgemeinen Ausstattung gehören, wie zum Beispiel Bohnerklotz, Eierborte, Stricknadelhalter, Petroleumlampe oder Waschbottich. Auf unterhaltsame Weise wird schnell klar: Gebrauchsgegenstände verschwinden oder werden von neueren abgelöst, da ihre Benutzung eng mit gesellschaftlichen Veränderungen verknüpft ist. Diese Entwicklung lässt sich bis in die heutige Zeit verfolgen. Somit bietet die Ausstellung an vielen Punkten Gesprächsanlässe: Mit nostalgischem, aber auch reflektierendem Blick lässt sich die wunderbare Welt der Alltagsobjekte in der Ausstellung entdecken.

Ein Begleitheft, das von dem Grafiker Andreas Reiberg für das Schlossmuseum Jever gestaltete wurde, bietet Wissenswertes, Funfacts und Rätselspiele zu den Ausstellungthemen auf 24 Seiten und kann kostenfrei mitgenommen werden.

Das Schlossmuseum Jever hat zurzeit nach Terminvereinbarung zwischen 14:00 und 17:00 Uhr geöffnet.

Mit dem Heft durch die Ausstellung …

Lang nicht mehr gesehen - Beispielseite aus dem Ausstellungsbegleitheft
Lang nicht mehr gesehen – Beispielseite aus dem Ausstellungsbegleitheft

Öffnungszeiten des Schlossmuseums Jever ab 30. März 2021

Ab dem 9. März haben wir zunächst zur Stippvisite mit begrenztem Rundgang und beschränkten Öffnungszeiten eingeladen.
In der kommenden Woche, ab Dienstag, dem 30. März 2021, öffnen wir dann wieder das gesamte Schloss, um die Abstandsregeln noch besser umsetzen zu können, mit dem im Sommer 2020 bewährten Rundgang und zudem der Sonderausstellung

Lang nicht mehr gesehen
Eine Ausstellung über Alltagsgegenstände von gestern.

Da wir aktuell mit stark steigenden Inzidenzen zu rechnen haben, müssen sich die Besucher*innen auch weiterhin anmelden (das geht online über unsere Homepage oder per Telefon). Die Einhaltung der Abstands-, Mundschutz- und Hygieneregeln sind weiterhin wichtig. In Kürze werden wir auch die Nachverfolgung per Luca App einführen.

Während der Osterferien (bis 11.04.) ist der Eintritt für das Schloss auf 3 Euro reduziert.

Corona-bedingt sind die Öffnungszeiten auf Di-So von 14-18 Uhr festgelegt. Auch Ostermontag und Pfingstmontag haben wir nach den aktuellen Regelungen geöffnet.

Der Gesundheitsschutz aller Gäste und unserer Mitarbeiter*innen liegt dem gesamten Team des Schlossmuseums sehr am Herzen und hat für uns oberste Priorität.

Die Lage kann sich natürlich aufgrund der steigenden Zahlen schnell ändern und damit auch die Möglichkeit zur Besichtigung. Alle aktuellen Informationen werden wir unverzüglich auf unserer Homepage und über die Medien bereitstellen. Hier sind wir auch weithin aktiv und stellen Wissenswertes, Spannendes und Informatives online zur Verfügung und freuen uns über digitale Besuche.

Jüdisches Leben in Neustadtgödens

Mit der Sonderausstellung “Jüdisches Leben in Neustadtgödens” beteiligt sich das Museum im Landrichterhaus ab dem 28.03.2021 an dem deutsch-jüdischen Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“, das von dem Verein “321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.” initiiert wurde.

In der Ausstellung werden Stationen des letzten jüdischen Gemeindevorstehers Richard Stein dargestellt. Richard Steins Leben dokumentiert zum einen den Niedergang einer einst großen jüdischen Gemeinde. Er steht zum anderen exemplarisch für das Schicksal vieler ostfriesischer Juden. Sein Leben zeugt von einem Weg, der auf Augenhöhe mit seinem christlichen Umfeld begann und mit der völligen Entrechtung, Vertreibung und schließlich der physischen Vernichtung endete.

Der Verein „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ wurde 2018 gegründet und geht auf die Initiative der Gründungsmitglieder Abraham Lehrer, Prof. Dr. Jürgen Rüttgers und Dr. Matthias Schreiber zurück. Weitere Gründungsmitglieder sind u.a. die Zentralratspräsident der Juden (Dr. Josef Schuster) bzw. der Katholiken in Deutschland (Prof. Dr. Thomas Sternberg), die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, der stellvertretende LVR-Vorsitzende Prof. Dr. Jürgen Wilhelm sowie der Journalist und ehemalige Kirchentags-Präsident Hans Leyendecker. Generalsekretärin des Vereins ist Sylvia Löhrmann, Staatsministerin a. D. des Landes NRW. Leitender Geschäftsführer ist Andrei Kovacs.
Logo 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Weitere Informationen:

https://2021jlid.de/

https://www.sande.de/tourismus-freizeit-kultur/neustadtgoedens/museum-im-landrichterhaus/

Das Schloss öffnet wieder – vorsichtig – Tür und Tor zur Stippvisite

Das Schloss öffnet wieder – vorsichtig – Tür und Tor zur Stippvisite ab 9. März Di-So 14-17 Uhr.

Mit der amüsanten Videoführung „Ein Besuch im Schloss im Jahre 1840“ auf Tablet oder Smartphone mit Schlossverwalter Schäfer wird das Schlossmuseum nach und nach wieder zu den üblichen Öffnungszeiten zurückkehren. Auch vor rund 200 Jahren war nämlich das Schloss lange geschlossen. Nach vielen Monaten der Restaurierung und Vorbereitung soll es nun endlich wieder geöffnet werden. Schlossverwalter Schäfer wartet auf die letzte Lieferung Äpfel. Schon am nächsten Tag will der Großherzog von Oldenburg mit seiner Familie auf der Durchreise zum Seebad Wangerooge die Räumlichkeiten beziehen. Alles ist – fast – fertig und Schlossverwalter Schäfer zeigt schon einmal Vorratskeller, Küche, Buffetraum und Speisesaal.

Und wenn dann alles gut geht, ist auch wieder
Zeit für Entdeckungen im Schlossmuseum
ab 28. März Di-So 14-18 Uhr (feiertags auch am Montag)
und
für die Sonderausstellung „Lang nicht mehr gesehen …“- über Alltagsgegenstände von gestern.

Je nach aktuellem Inzidenzwert ist eine Voranmeldung unter 04461-96935-0 oder info@schlossmuseum.de notwendig. Aktuelle Informationen finden Sie stets auf der Homepage des Schlossmuseums.

Neu: Ab sofort können Sie für Ihren Museumsbesuch auch unseren Terminplaner Onlinebuchung Museumsbesuch nutzen (Externer Link)!

Von Quarantäne, Abstandsregeln und Impfen in Jever und Varel im 18. und frühen 19. Jahrhundert

Die Museumsleiterin des Schlossmuseums Jever, Prof. Dr. Antje Sander, hat einen Beitrag – “Überstandene Sorge, Gefahr und Mühe” – zu den Blattern-Epidemien des 18. und frühen 19. Jahrhunderts in Friesland (und andernorts) verfasst, der in der Rubrik “Online-Vorträge” sowie auch in der März-Ausgabe 2021 der Zeitschrift “Kulturland Oldenburg” erscheint bzw. erscheinen wird.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Pandemie und der allgegenwärtigen Eindämmungs-Regeln erscheinen die damaligen Maßnahmen der Behörden und Ärzte beklemmend aktuell. Bei einer Mortalitätsrate von 20-30 % und der Tatsache, dass vor allem Kinder an der Seuche erkrankten, mussten zum Teil drastische Einschränkungen des Alltagslebens verordnet werden. Des ungeachtet waren die neuen Möglichkeiten einer Impfung auch bereits im 18. Jahrhundert nicht allen Bevölkerungsteilen zu vermitteln, zumal auch nicht alle Impfungen erfolgreich verliefen.

Abb. rechts: Rezension von B. L. Faust „Versuch über die Pflicht der Menschen jeden Blatternkranken aus der Gemeinschaft der Gesunden abzusondern, und dadurch zugleich in den Städten und Ländern und in Europa die Ausrottung der Blatternpest zu bewirken“ in der Beilage des “Jeverischen Intelligenz-Blattes“ Nr. 13 von 1795, in der strikte Quarantäne-Regeln für Erkrankte gefordert werden.

Rezension von B. L. Faust 'Versuch über die Pflicht der Menschen jeden Blatternkranken aus der Gemeinschaft der Gesunden abzusondern, und dadurch zugleich in den Städten und Ländern und in Europa die Ausrottung der Blatternpest zu bewirken' in der Beilage des 'Jeverischen Intelligenz-Blattes' Nr. 13 von 1795, in der strikte Quarantäne-Regeln für Erkrankte gefordert werden

“Live dabei“ lädt 2021 im dritten Jahr in Folge zu Nestbesuchen im Schlosspark Jever ein

Die Arbeitsgruppe „Live dabei“ lädt im dritten Jahr in Folge dazu ein, per Web-Cam live Gast zu sein in den Kinderstuben der Bewohner des Schlossparkes Jever und des Schlosses. „Nach den großen Resonanzen in den letzten beiden Jahren mit je über 12.000 Klicks auf die Kamera über einem der Saatkrähennester, installierten wir im letzten Jahr zusätzlich eine weitere Kamera über einem Rauschschwalbennest (das sich unter dem Torbogen des Schlosshofes befindet),“ berichtet Dr. Antje Sander, Leiterin des Schlosses Jever, erfreut. Die Arbeitsgruppe, der neben dem Schlossmuseum Jever die mobile Umweltbildung-MOBILUM des NABU Niedersachsen, die Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Natur-und Umweltschutz Jever, WAU, der NABU „Jever und umzu“ sowie der Landkreis Friesland angehören, erweitert ihr Angebot nun auf Initiative von ProRing- Förderer der wissenschaftlichen Vogelberingung e.V. – um eine dritte Kamera, die sich in einem Schleiereulen-Nistkasten im Eulenturm des Schlosses befindet.

Ab dem 1.März sind über die Homepages des Schlosses Jever und der Partner sowie auf einem Bildschirm im Fenster eines der Häuschen im Schlossinnenhof zunächst Aufnahmen aus dem Nest eines Saatkrähenpaares zu sehen, das sich in 22 m Höhe in einer der Eschen des Schlossparkes befindet. Ob es sich dabei wieder um die „Mathilde“ genannte Saatkrähendame der letzten beiden Jahre handelt, ist anzunehmen, kann jedoch nicht genau belegt werden, da die Vögel nicht markiert wurden. Wer das Treiben der Saatkrähen derzeit aufmerksam verfolgt, kann beobachten, dass die Vögel paarweise fliegen, (Saatkrähen-Ehen halten ein Leben lang), und auf den umliegenden Feldern im Boden nach Nahrung stochern, die überwiegend aus Regenwürmern, Insekten und Insektenlarven besteht. Im Gegensatz zur Rabenkrähe, die einen schwarzen Schnabel hat, sind Saatkrähen stets an ihrem hellen Stocherschnabel zu erkennen. Saatkrähen sind als in ihrem Bestand gefährdet eingestuft, da sich ihre Lebensbedingungen aufgrund zunehmender Nahrungsknappheit auf den Feldern und verschwindender hoher Baumgruppen in der Landschaft verschlechtern.

Beim Blick in das Saatkrähennest werden Besucher der Web-Cam das Paar zunächst bis etwa Mitte März beim intensiven Nestbau beobachten können. Sobald das Brutgeschäft beginnt, übernimmt allein das Männchen die Versorgung der Partnerin und des Nachwuchses mit Nahrung. Etwa ab Mitte Mai wird der Nachwuchs flügge sein und ausfliegen. In den letzten beiden Jahren entwickelten sich aus den fünf bzw. vier Eiern jeweils zwei Küken zu flugfähigen Jungen, die insbesondere im ersten Jahr großen Lebenskrisen ausgesetzt sind und eine hohe Jugendmortalität zeigen. Auf diese Weise regulieren sich die Bestände einer Saatkrähenkolonie.

Die beiden weiteren Kameras über dem Rauchschwalbennest und im Schleiereulen-Nistkasten werden live hinzugeschaltet, sobald dort Aktivitäten zu erkennen sein werden. „Wir hoffen sehr, dass auch diese Nester angenommen werden und weitere beeindruckende Aufnahmen entstehen“, äußern sich die Live-dabei-Initiatoren gespannt: „Es ist faszinierend, die Vögel einmal aus einer ganz anderen Perspektive, zudem live, beobachten zu können. Aus eigener Erfahrung stellen wir fest, dass über diese Faszination und die interessanten Beobachtungen bisherige Erkenntnisse ergänzt werden, sich Sichtweisen korrigieren und häufig ein neues, erweitertes Verständnis für die gefiederten Bewohner entsteht“.

Projektpartner

Schlossmuseum Jever
Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für
Natur- und Umweltschutz e.V. (WAU) Jever http://www.wau-jever.de
NABU Niedersachsen niedersachsen.nabu.de

Winterzauber rund um Schloss und Schlosspark Jever

Das aktuelle Winterwetter hat rund um das Schloss und den Schlosspark in Jever eine geradezu märchenhafte Atmosphäre geschaffen, wie sie seit Jahren nicht mehr erlebt werden konnte. Der Filmemacher Basil Mansour hat einen zauberhaften Film mit Impressionen aus dem verschneiten Schlossensemble erstellt, der auf der Homepage des Schlossmuseums und im ↑ Schlossmuseum-Youtube-Kanal ↑ abgerufen werden kann.

Einige fotografische Impressionen aus dem Winterzauberland Schlosspark Jever:

Bald Eulen im Eulenturm?

Momentan laufen im Schloss Jever Vorbereitungen, eine Brutstätte für Eulen im Eulenturm aufzubauen. Sie soll das Projekt Live dabei um einen attraktiven Standort erweitern.

Die Firma „Dachdecker Johann Nöth“ hat am 28.01.2021 mit Hilfe eines großen Krans das Dach des Eulenturms fachgerecht geöffnet und so ein Einflugloch für den vom Spezialisten für Museums- und Haustechnik des Schlossmuseums Andreas Bocksberger gebauten Eulenkasten geschaffen.

Nun müssen nur noch Eulen den Weg in ihr neues Heim finden. Zumindest wurden bereits Eulen auf Erkundungsflügen rund um das Schloss beobachtet!

Insgesamt 8 der 13 in Europa beheimateten Eulenarten sind in Niedersachsen als Brutvögel anzutreffen: Sumpfohreule und Waldohreule, Schleiereule, Uhu, Rauhfußkauz, Steinkauz, Sperlingskauz und Waldkauz.

Die norddeutsche Tiefebene ist bei Schleiereulen ein beliebter Lebensraum. Foto: Pixabay
Die norddeutsche Tiefebene ist bei Schleiereulen ein beliebter Lebensraum. Foto: Pixabay.

Innerhalb der Eulen unterscheidet man die Familien der Schleiereulen und der Eigentlichen Eulen. Im Gegensatz zu den in Größe und Aussehen recht einheitlichen Schleiereulen sind die Vertreter der Eigentlichen Eulen sehr variabel. Die größten Arten, etwa der Uhu, werden über 70 Zentimeter groß und bis zu 4 Kilogramm schwer, die kleinsten, etwa der Sperlingskauz, erreichen nur eine Größe von knapp 20 Zentimetern.

Alle einheimischen Eulenarten zählen nach dem Bundesnaturschutzgesetz zu den streng geschützten Arten. Trotzdem stehen die meisten auf der Roten Liste. Im Oldenburger Land besonders verbreitet sind die Schleiereulen, deren Brutjahre zuletzt recht erfolgreich verliefen. Kaum eine Vogelart ist so unmittelbarer vom Vorhandensein geeigneter Brutplätze abhängig wie die Schleiereule. Mit einem speziell für sie konstruierten Nistkasten kann die elegante Eule mit etwas Glück auch an Orten angesiedelt werden, wo sie bislang noch nicht brüten konnte. Die Schlossgeister warten gespannt auf die neuen Mitbewohner …

Mit Dank an: ↑ Dachdecker Johann Nöth ↑ und ↑ Nabu Niedersachsen ↑.

Online-Konzert aus dem Schloss Jever mit “La Protezione della Musica” am 16.01.2021

↑ “La Protezione della Musica” ↑ ist ein anerkannten Ensemble für historisch informierte Aufführungspraxis. Der Schwerpunkt liegt dabei vor allem auf der Musik des Frühbarock. Virtuosität, gepaart mit Spielfreude und das Engagement, nicht nur bekannte Werke (wieder-)aufzuführen, begeistern das Publikum.

Das Ensemble musiziert in den unterschiedlichsten Besetzungen und versteht sich als Kollektiv vieler, wundervoller Musikerpersönlichkeiten.

“La Protezione della Musica” war zu Besuch im Schloss Jever und hat höfische Kammermusik aufgenommen. Musik für Laute und Gesang von Briegel, Nauwach und Strobel gibt es ab dem 16.01.2021 11:00 Uhr zu bestaunen. Das Konzert wird auf Youtube und auf der Homepage des Schlossmuseums übertragen.

Der Trailer zum Konzert:

Das Online-Konzert im Schlossmuseum Jever – 16.01.2021 ab 11:00 Uhr: