Veranstaltungen

Aktuell, Vortrag
Vortrag von Dirk Meyer am 15.10.26 im Schlossmuseum Jever

Vortrag von Dirk Meyer am 15.10.26 im Schlossmuseum Jever

Am 15. Oktober 2026, 19.00 Uhr, wird Dirk Meyer in einen Vortrag im Rahmen unserer Sonderausstellung Ein letztes Bier im ... Weiterlesen
Aktuell, Ausstellungseröffnung
Eröffnung der Sonderausstellung Hein Bohlen im Heimatmuseum Varel am 18.10.26

Eröffnung der Sonderausstellung Hein Bohlen im Heimatmuseum Varel am 18.10.26

Zur Eröffnung der Sonderausstellung Hein Bohlen Kunst aus 50 Jahren am Sonntag, den 18.10.2026 um 11 Uhr laden wir Sie ... Weiterlesen
Aktuell, Vortrag
Vortrag über Arthur Eden-Sillenstede am Mi. 28.10.26 im Landrichterhaus Neustadtgödens

Vortrag über Arthur Eden-Sillenstede am Mi. 28.10.26 im Landrichterhaus Neustadtgödens

Was erzählen Arthur Edens Bilder über die Orte, die er einst malte? Welche Gebäude sind darauf zu erkennen, wie sahen ... Weiterlesen
Führungen
Schloss- und Parkführungen für Gäste 2026

Schloss- und Parkführungen für Gäste 2026

Wie in jedem Jahr bietet das Schlossmuseum Jever auch 2026 sonntags und mittwochs jeweils um 15 Uhr offene Gästeführungen im ... Weiterlesen
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben bei uns freien Eintritt!
Ein Schlossführerheft in Leichter Sprache ist im Schloss erhältlich (Leseprobe).
Wichtiger Hinweis: Das Mitführen von Hunden ist im Schloss Jever nicht gestattet.
Informationen und Vorbestellungen zu allen Veranstaltungen: Tel. 04461-969350 oder info@schlossmuseum.de.

Aktuelles

Vortrag über Arthur Eden-Sillenstede am Mi. 28.10.26 im Landrichterhaus Neustadtgödens

Ein Vortrag von Andreas Grundei über Arthur Eden-Sillenstede im Landrichterhaus Neustadtgödens

Was erzählen Arthur Edens Bilder über die Orte, die er einst malte? Welche Gebäude sind darauf zu erkennen, wie sahen sie damals aus und was hat sich seitdem verändert? Diesen Fragen widmet sich Andreas Grundei am Mittwoch, 28. Oktober 2026, um 17 Uhr im Landrichterhaus Neustadtgödens.

Der Sillensteder Andreas Grundei beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Leben und Werk des 1899 geborenen Malers. Eden wurde vor allem als „Maler des Jeverlandes“ bekannt. Seine Gemälde zeigen Landschaften, Straßen, Häuser und Bauwerke der Region.

Gleichzeitig sind sie Zeugnisse einer vergangenen Zeit: Vieles von dem, was Eden auf seinen Bildern festhielt, hat sich verändert oder ist heute verschwunden.

Grundei möchte an diesem Abend jedoch nicht nur die bekannten Seiten des Künstlers zeigen. In einem ersten Teil geht es um Arthur Eden als Menschen und Maler. Von seiner Kindheit in Sillenstede über seine künstlerische Ausbildung und sein Berufsleben bis zu den späteren Jahren, in denen er intensiv malte, werden wichtige Stationen seines Lebens vorgestellt.

Zahlreiche, teilweise seltene Fotografien aus dem Nachlass geben Einblicke in Edens privates und berufliches Umfeld.

Andreas Grundei. Foto: Privat

Anschließend stehen etwa 13 Gemälde aus Sande, Neustadtgödens, Alt Marienhausen und Gödens im Mittelpunkt. Anhand der Werke erläutert Grundei verschiedene Maltechniken und erzählt, was sich hinter den jeweiligen Motiven verbirgt. Dabei geht es um mehr als die Frage, was auf einem Bild zu sehen ist: Die Gemälde führen auch zu den Orten, ihrer Geschichte und den Veränderungen, die sie im Laufe der Zeit erfahren haben.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, was nach Arthur Edens Tod 1977 mit seinem Werk geschah. Ausgewählte Plakate, Zeitungsausschnitte und Fotografien zeichnen die Entwicklung bis in die Gegenwart nach. Gedenkausstellungen, Veröffentlichungen und weitere Projekte zeigen, auf welche Weise die Erinnerung an den Künstler und seine Arbeiten weitergetragen wurde.

Der Abend soll aber nicht allein beim Vortrag bleiben. Das Publikum ist ausdrücklich eingeladen, sich an einer anschließenden Gesprächsrunde zu beteiligen und eigene Erinnerungen an Arthur Eden oder seine Bilder einzubringen.

Andreas Grundei hat das digitale Werkverzeichnis Arthur Eden-Sillenstede herausgegeben. 2025 erschien zudem sein Buch „Malen, was schön ist – Arthur Eden-Sillenstede malt Jever“.

Der Vortrags- und Leseabend über Arthur Eden findet am Mittwoch, 28. Oktober 2026, um 17 Uhr im Landrichterhaus Neustadtgödens statt. Der Eintritt ist frei.

Vortrag von Dirk Meyer am 15.10.26 im Schlossmuseum Jever

Am 15. Oktober 2026, 19.00 Uhr, wird Dirk Meyer in einen Vortrag im Rahmen unserer Sonderausstellung Ein letztes Bier im Stehen? Vom Sterben der Gasthöfe sowie der gemeinsamen Vortragsreihe mit dem Jeverländischen Altertums- und Heimatverein einen spannenden Einblick in die Geschichte der Ess- und Trinkkultur der Nachkriegszeit geben.

Thema des Vortrags:

„Von seliger Stätte zum sündigen Genuss“. Gastronomisches zum Essen und Trinken in der Nachkriegszeit – vom Landgasthof zur Drei-Sterne-Küche

Ein Solei als Snack und vielleicht sogar Genussmittel? Heutzutage kaum noch vorstellbar. Wie sich Genüsse und Gelüste in der Landhofgastronomie seit der Nachkriegszeit verändert haben, beleuchtet der Oldenburger Kulturvermittler Dirk Meyer in seinem Vortrag.

Eine Veranstaltung im Rahmen der gemeinsamen Vortragsreihe des Schlossmuseums Jever und des Jeverländischen Altertums-und Heimatvereins

Geänderte Öffnungszeiten im Schlossmuseum Jever am 31.10.26

Das Schlossmuseum Jever öffnet am Samstag, 31.10.2026 abweichend von den regulären Öffnungszeiten erst um 14:00 Uhr.

Wir danken für Ihr Verständnis und heißen Sie herzlich willkommen.

Winteröffnungszeiten 2026/2027 im Schlossmuseum Jever

Derzeit ist das Schlossmuseum Jever täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Ab dem 1. November 2026 beginnt die Winteröffnungszeit (bis 30. April 2027) – dann ist das Museum dienstags bis sonntags von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet (Heiligabend, 1. Weihnachtstag und Silvester geschlossen).

Das Schlossmuseum bittet darum, die kommende Winteröffnungszeit zu beachten.

Eröffnung der Sonderausstellung Hein Bohlen im Heimatmuseum Varel am 18.10.26

Hein Bohlen (Jahrgang 1946) zählt zu den bekannten Künstlern der Region und ist mit seinen Werken in öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten. Seit 1981 lebt und arbeitet der aus Oldenburg gebürtige Bohlen in Varel. Nun wird anlässlich seines 80igesten Geburtstages die Ausstellung „Kunst aus 50 Jahren“ am Sonntag, 18.10.2026, um 11 Uhr im Heimatmuseum Varel eröffnet.

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Neue digitale Schnitzeljagd durch Jever

Logo Schlossmuseum Jever
Logo Mariengymnasium Jever

Wie funktioniert eigentlich eine Stadt? Wer entscheidet über Regeln, sorgt für Trinkwasser oder spricht Recht? Antworten auf diese Fragen liefert die neue digitale Schnitzeljagd „Jever damals und heute“, die Schüler:innen des Mariengymnasiums gemeinsam mit dem Schlossmuseum Jever entwickelt haben.

Entstanden ist die Rallye aus einem Bildungsprojekt zur Entwicklung demokratischer kommunaler Strukturen. Nach einer Veranstaltung zum Thema Demokratie im Jahr 2025 griffen Regina Duzy vom Schlossmuseum und die Politiklehrerin Silke Mecke vom Mariengymnasium die Idee auf, Fragen nach Mitbestimmung und Zusammenleben direkt vor Ort erlebbar zu machen. Im Unterricht recherchierten die Schüler:innen, entwickelten Inhalte und formulierten Rätsel, die sie anschließend selbst testeten.

Nun ist die Rallye online verfügbar. Mitmachen können alle Interessierten. Benötigt werden lediglich ein Smartphone und die kostenlose App Actionbound. Einfach nach „Jever damals und heute“ suchen – und los geht’s!

Weitere Informationen, Dokumente und Bildmaterial finden Sie in unserem Pressebereich: www.schlossmuseum.de/presse/pressemitteilung-actionbound-digitale-schnitzeljagd-durch-jever/.

Screenshots aus der App

App Actionbound - Jever damals und heute - Screenshot 1
App Actionbound - Jever damals und heute - Screenshot 2
App Actionbound - Jever damals und heute - Screenshot 3

Schlossmuseum Jever ist dabei: Kulturpaket des Landes Niedersachsen

Ambrosy und Sander: Ein großer Erfolg!

Das Land stärkt kulturelle Vielfalt in Niedersachsen – und das Schlossmuseum Jever ist dabei!

Große Freude beim Zweckverband Schlossmuseum Jever: mit einer dauerhaften jährlichen institutionellen Förderung von 250.000 € beteiligt sich das Land Niedersachsen am Haushalt des Museums.

Damit konnten die langjährigen Verhandlungen um eine angemessene Beteiligung an den laufenden Kosten mit dem Land Niedersachsen, die Landrat Sven Ambrosy und Museumsleiterin Antje Sander vorangetrieben haben, wie gewünscht erfolgreich abgeschlossen werden.

Schon für das Jahr 2026 wurden bereits die steigenden Kosten für den Betrieb des Schlossparkes und die Personalkosten für die Gärtner sowie für die laufenden Kosten des Edo Wiemken-Grabmals vom Land angepasst und auskömmlich finanziert.

Hintergrund diese Engagements ist, dass das Land Niedersachsen Eigentümer von Schloss, Park und Grabmal ist: Kulturgüter von nationalem Rang und überregionaler Bedeutung und Strahlkraft!

Mit der dauerhaften institutionellen Förderung wird auch die Stellung des Schlossmuseums in der Kulturlandschaft Niedersachsens gewürdigt.

Die Förderung ist Teil des Kulturpakets im Doppelhaushalt 2027/2028 des Landes Niedersachsen. Hiermit sollen dauerhaft bis zu 10,5 Millionen Euro pro Jahr zusätzlich für Theater, Soziokultur und andere Kultureinrichtungen investiert werden. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der kulturellen Vielfalt in der Fläche.

Für das Schlossmuseum bedeutet diese Förderung eine langfristige Sicherung und eine Stabilisierung der Finanzlage. Für die kommunalen Träger, dem Landkreis Friesland und die Stadt Jever, bringt dies auch eine Entlastung, da sie zuvor allein die finanzielle Last für das Museum, das auch überregionale Bedeutung besitzt und Kulturgut von nationalem Rang beherbergt, getragen haben.

Landrat Sven Ambrosy als Vorsitzender des Zweckverbandes Schlossmuseum Jever zeigt sich hoch erfreut und bedankt sich insbesondere bei Minister Falko Mohrs und dem Landtagsabgeordneten und Ministerpräsidenten Olaf Lies für die große Unterstützung.

Museumsleiterin Antje Sander ist überglücklich und dankbar für diese Wertschätzung: „Diese Förderung ist für uns auch ein Beleg dafür, wie wichtig die kontinuierliche wissenschaftliche Arbeit für eine gute forschungsbasierte Museumarbeit ist, die die kulturellen Schätze für alle Menschen les- und erlebbar macht“.

Weitere Informationen:

Neues Buch über Maria von Jever erschienen

Maria von Jever (1500-1575) ist immer noch für die Stadt und die gesamte Region eine wichtige Persönlichkeit. In einem neuen Buch ist die Museumsleiterin des Schlossmuseums Jever, Prof. Dr. Antje Sander, auf Spurensuche im Jeverland, in der Stadt und im Schloss gegangen. Die Gestaltung hat Andreas Reiberg übernommen. Die Publikation konnte mit Hilfe des Freundeskreises Schlossmuseum und der Stiftung Schloss Jever im Verlag Isensee ↗ hergestellt werden.

Eine Publikation zur Geschichte Marias von Jever aus Anlass des 525. Geburtstages und ihres 450. Todestages, gestützt von einer breiten Forschungsarbeit der letzten Jahre. Welche Quellen, Objekte und Orte erzählen noch heute vom außerordentlichen Leben der Regentin? Hierzu wurden gleichsam Kreise beschritten, die die Welt, das Land, die Stadt, das Schloss und den Alltag Marias beschreiben. Eingestreute Lesestoffe sind so ausgewählt, dass sie uns die Persönlichkeit Marias näherbringen können. Die sensiblen Fotografien von Andreas Reiberg machen auch Hinterlassenschaften und Spuren Marias, die im Verborgenen liegen, sichtbar.

Antje Sander: Maria von Jever. Auf Spurensuche in Land, Stadt und Schloss. Oldenburg, Isensee, 2026. (ISBN: 978-3-7308-2323-1)

Ziel dieser Publikation ist es nicht, eine neuerliche wissenschaftliche Arbeit vorzulegen, sondern vielmehr Quellen ans Licht zu ziehen, die für uns die Auswirkungen dieser Zeit des Umbruchs lesbar machen und die Folgen, die Marias Regentschaft für uns bis heute hat, aufzuspüren.

Das Buch ist im Museumsshop und im Online-Shop ↗ des Schlossmuseums erhältlich.

Playmobil-Figur Maria von Jever nun auch im Online-Shop des Schlossmuseums erhältlich

Wie schon in dem BLOG-Beitrag „Maria von Jever als PLAYMOBIL®-Figur“ angekündigt, ist Maria von Jever seit dem 22. Mai 2026 auch als Playmobil-Figur erhältlich, die über die Website der Stadt Jever verkauft wird.

Die Playmobil-Figur ist für sechs Euro zu erwerben und wird mittlerweile neben der Tourist-Information an sieben weiteren Orten in der Innenstadt angeboten, darunter im Museumsshop des Schlossmuseums Jever.

Im Rahmen der Playmobil-Aktion rund um „Fräulein Maria“ hat das Schlossmuseum Jever einen Online-Shop erstellt, in dem neben der Marienfigur noch weitere beliebte Produkte aus dem Museumsshop erhältlich sind – rund um die Uhr und für ganz Deutschland verfügbar.

Der Online-Shop des Schlossmuseums ist unter der Adresse www.museumsshop-jever.de erreichbar.

Playmobil-Figur Maria von Jever nun auch im Online-Shop des Schlossmuseums erhältlich

500.000 Besucher im Schlossmuseum Jever

Das Schlossmuseum Jever blickt auf eine beeindruckende Entwicklung: In den vergangenen zehn Jahren konnten rund 500.000 Besucherinnen und Besucher begrüßt werden, in den letzten 25 Jahren insgesamt etwa 1,25 Millionen.

Die Geschäftsführung des Zweckverbandes Schlossmuseum sowie der Landrat als Vorsitzender der Zweckverbandsversammlung möchten diese Entwicklung zum Anlass nehmen, um am Mittwoch, 15. April 2026 um 11:30 Uhr in den Bauernstuben im Schloss Jever im Rahmen eines Pressegesprächs über die touristische Bedeutung des Schlossmuseums sowie seine wirtschaftliche Rolle für die Region zu informieren und künftige Projekte und Entwicklungsmöglichkeiten vorstellen.

Ein besonderer Ausblick gilt zudem einem bevorstehenden Meilenstein: Der 500.000. Besucher, den wir in den kommenden Wochen erwarten, darf sich auf eine exklusive Führung unter dem Titel „Frieslands Geheimnisse“ freuen.

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SOLIDARITÄT MIT ISRAEL
Seit dem Morgen des 7. Oktobers ist Israel einer in seiner gesamten bisherigen Geschichte noch nie dagewesenen Flut terroristischer Angriffe ausgesetzt.
Der Terror muss unverzüglich enden, damit nicht noch mehr Leid und Elend unter die Menschen gebracht wird. Willkürliche Hinrichtungen und Verschleppungen unschuldiger Menschen sind durch nichts zu rechtfertigen.

„Krieg und Frieden sind auch für unser kulturgeschichtlich ausgerichtetes Schlossmuseum zentrale Themen. Putin begründet seinen Krieg mit vermeintlich ‚historischen‘ Argumenten. Hierzu beziehen wir als Historiker*innen und Kulturwissenschaftler*innen klar Stellung: Krieg, Zerstörung und die Verletzung der Menschenrechte sind zu allen Zeiten Unrecht und lassen sich niemals rechtfertigen.“
Schlossmuseum Jever