Aktuell

Szenencollage “Menschen 1945”

Die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8. Mai 1945 markiert den Beginn einer der wichtigsten Umbrüche der neueren deutschen und europäischen Geschichte. Der vom nationalsozialistischen Deutschland erzwungene „totale Krieg“ der weite Teile Europas zerstört hatte, zog die Niederlage des Deutschen Reiches nach sich. Die 75jährige Wiederkehr dieses Ereignisses wird aktuell mit einer Ausstellung im Schlossmuseum Jever gewürdigt, die sich mit den lokalen und regionalen Folgen dieser einschneidenden Zäsur beschäftigt.

Im Rahmenprogramm haben Schüler*innen des Mariengymnasiums und Spieler*innen der Theatergruppe Silbermöwen Alltagsmomente des Jahres 1945 erarbeitet und präsentieren sie in einer Szenencollage im Schlossmuseum.

Premiere ist am Samstag, 03.10.2020, um 18.00 Uhr im Schloss Jever. Eine weitere Vorstellung ist am Montag, 05.10.2020, um 18.00 Uhr. Der Eintritt beträgt 6 € (ermäßigt 3 €).

Anmeldungen unter 04461 – 969 35 0 oder im info@schlossmuseum.de. Die Kontaktdaten (Adresse und Telefonnummer) müssen gemäß der aktuellen Corona-Regeln unbedingt bei der Anmeldung angegeben werden.

Kursbuch MUSEALOG 2019 | 2020 erschienen

Titel Kursbuch MUSEALOG 2019 | 2020: Gipsabguss eines Schädels, Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg, Foto: Marianne Kupetz

Teilnehmer*innen MUSEALOG 2019 | 2020: Zeichnung: Elisabeth Burmeister, Lena Lewald, Florentine Schmalhaus

In dieser Woche ist das aktuelle Kursbuch MUSEALOG 2019 | 2020 erschienen. An dem Kursbuch haben sich 19 Kulturwissenschaftler*innen beteiligt, die sich über acht Monate an zehn Museen im Raum Weser-Ems zu »Fachreferent*innen für Sammlungsmanagement und Qualitätsstandards in Museen« weitergebildet haben. Gefördert mit einem Bildungsgutschein der Arbeitsagenturen und Jobcenter kamen die Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland Ende September 2019 in den Nordwesten, um sich hier in gemeinsamen Fachseminaren und EDV-Schulungen theoretisch und an den beteiligten Museen praktisch weiterzubilden.

Fünf Monate nach Kursstart musste MUSEALOG den Präsenzunterricht in Folge der Coronavirus-Pandemie und des damit einhergehenden Shutdowns beenden. Kurzfristig wurde der Unterricht auf Web-Seminare und Homeoffice umgestellt. Dank der Leihlaptops, die allen Teilnehmer*innen seit Start des Kurses zur Verfügung standen, gelang die technische Umstellung der Gruppenseminare auf Internet-basierte Web-Seminare und des praktischen Unterrichts in den Museen sehr schnell. Zugleich veränderten sich auch die praktischen Aufgabenstellungen in den Projekten. Die direkte Arbeit mit den Museumsobjekten wurde abgelöst von wissenschaftlicher Recherche und Forschungsarbeit; konzeptionelle Tätigkeiten zu einzelnen Sammlungen und Ausstellungen rückten in den Mittelpunkt der Museumspraxis. Der direkte Austausch in den Seminaren wurde in digitale Web-Seminare verlagert. Besprechungen und persönliche Unterstützung fanden per Telefon, E-Mail oder Videokonferenz statt. Die größte Herausforderung für alle Beteiligten war es dabei Kommunikationsformen zu entwickeln, die ein gemeinsames Lernen auch unter Bedingungen sozialer Distanz möglich machen.

Dirk Heisig, Leiter der Museumsakademie MUSEALOG bemerkt anlässlich des Erscheinens des Kursbuches: „Auch wenn die Digitalisierung des Unterrichts uns die Chance eröffnet hat den Kurs trotz der Pandemie ohne Unterbrechung weiter durchzuführen, wurden dabei die Grenzen einer virtualisierten Lehre deutlich. Wir haben den direkten Kontakt zu unseren Teilnehmer*innen sehr vermisst. Ein Abbild dieser Situation ist unser diesjähriges Abschlussbild, dass die Teilnehmer*innen zu einem gezeichneten Gruppenbild zusammenführt, da ein Gruppentreffen in Realität nicht möglich war. So ist dieses Kursbuch auch eine Dokumentation der ersten Monate der Coronavirus-Pandemie.“

Mit der MUSEALOG-Qualifikation erhöhen die Absolvent*innen ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt nachhaltig. So haben rund 70 % der Teilnehmer*innen schon im ersten Halbjahr nach Beendigung von MUSEALOG eine Beschäftigung aufgenommen. Drei Jahre später stehen sogar über 85% der Absolvent*innen in einem Beschäftigungsverhältnis. Viele von Ihnen treten Stellen als Museumsleiter*innen, wissenschaftliche/r Mitarbeiter*innen und Volontär*innen deutschlandweit an.

Das Kursbuch sowie Informationen zum Kurs MUSEALOG 2021, der am 8. Februar 2021 starten wird, können kostenlos unter info@musealog.de angefordert werden.

Das Kursbuch ist online einsehbar unter ↑ https://www.musealog.de/die-kurse/musealog-2019-2020 ↑ und zum Download unter ↑ https://www.musealog.de/publ/Kursbuch-Musealog20192020.pdf ↑.

Weitere Informationen bei ↑ MUSEALOG, der Museumsakademie ↑.

Geplante Vorträge im November und Dezember auf 2021 verschoben

Die geplanten Vorträge im November und Dezember – Hartmut Peters, “Luftpost zwischen Bomben – Flugblätter der Alliierten während des Zweiten Weltkriegs in Friesland” (05.11.2020) und Stefan Meyer, “Plattdeutsch in der Postmoderne” (10.12.2020) müssen leider auf das kommende Frühjahr verschoben werden.

Vortrag von Dr. Georg Wagner-Kyora am Do. 01.10.2020 im Schlossmuseum Jever

Dr. Georg Wagner-Kyora hält am Do. 01.10.2020 um 20 Uhr einen Vortrag zum Thema “Georg von der Vring (1889-1968) – Ein politischer Dichter aus der Weimarer Republik” im ehemaligen Küchensaal des Schlossmuseums.
Für die Veranstaltung ist wegen der Corona-Schutzvorkehrungen eine Anmeldung erforderlich.
Eine Übersicht über die zur Zeit geltenden Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen bei Veranstaltungen im Schloss finden Sie im Folgenden:
Georg von der Vring 1929
Georg von der Vring 1929


Aktuelle Informationen finden Sie stets auf unserer Internetseite, ↑Instagram ↑, ↑ Facebook ↑ oder in der Presse.

Informationen zum Vortrag

Mit seiner großen Autobiografie „Soldat Suhren“ von 1927 hat Georg von der Vring Literaturgeschichte für das 20. Jahrhundert geschrieben, denn es handelt sich um den ersten Antikriegsroman. Dessen kurzlebige Berühmtheit in der Weimarer Republik resultierte aus einer republiktreuen Haltung, welche konsensstiftend wirkte und eine progressive Ära herrschaftskritischer Selbstdarstellungen einzuläuten schien. Georg von der Vring galt damit als ein Aushängeschild des linksliberalen Bürgertums. Er konnte zudem auf eine bemerkenswerte anti-nationalsozialistische Kampageerfahrung verweisen, die er sich als politischer Lyriker im Kampf gegen das reaktionär-faschistisch eingestellte Honoratiorenbürgertum der Kleinstadt Jever erworben hatte. Und als Zeichenlehrer am Mariengymnasium Jever hatte er 1927 in der Aula eine berühmt gewordene Rede zur Würdigung der Weimarer Reichsverfassung gehalten. Damit war er zum öffentlichkeitswirksamen Hassobjekt der Republikfeinde innerhalb des Kollegiums und in Jever allgemein aufgestiegen.

Von der Vring verliess sein Heimatland Oldenburg unmittelbar nach der Publikation von „Soldat Suhren“ und begann zunächst in Stuttgart eine zweite Karriere als Erfolgsschriftsteller von Unterhaltungsromanen, die Massenauflagen erzielten. Sein Kriminalroman „Der Tod im Hafen“ von 1936 begründete erneut ein Genre, jenes des historischen und des Lokalkriminalromans, hier am Beispiel seiner Geburtsstadt Brake im Biedermeier. Den faschistischen Machthabern zwar anfangs distanziert-kritisch gegenüber eingestellt, gelang es deren Kulturpolitik aber mehr und mehr den Erfolgsschriftsteller zu umgarnen und ihn einzuhegen. Infolgedessen sollte sein historischer Kostümroman „Schwarzer Jäger Johanna“ von 1934 eigentlich von der UFA in Starbesetzung verfilmt werden, aber von der Vring hintertrieb dies noch, weil das ihm präsentierte Drehbuch eine wichtige Vormärzfreundliche Passage herausgestrichen hatte und das Sujet auf die zentrale Liebesgeschichte reduzierte.

Aber Georg von der Vring wurde Mitglied des Eutiner Dichterkreises und nahm hier die Rolle des Oldenburger Heimatschriftstellers neben August Hinrichs und Alma Rogge ein, eine Zuschreibung, die ihn bis heute nicht losgelassen hat. Denn auch das neue Hauptgebäude des Mariengymnasiums Jever trug bis zu seinem Abriss vor einem Jahr seinen Namen: Georg von der Vring-Haus.

Im Zweiten Weltkrieg schließlich betätigte sich Georg von der Vring als Herausgeber von sogenanten Erlebnisberichten schreibwütiger Soldaten und 1943 sogar noch von Soldaten-Lyrik. Diese Lebensphase zeigt ihn in einem mehrfach gewendeten Licht der vollständigen Anpassung an das NS-Regime: Aus dem Anti Kriegs-Dichter und Erfolgsschriftsteller war letztlich der NS-Propagandist geworden.

Die vielen Neuerfindungen des Georg von der Vring werfen im 51. Todesjahr des Dichters die Frage auf, wie wir mit seinem historischen und mehr noch wie wir mit seinem literarischen Erbe umgehen sollen. Zu einer solchen Diskussion lädt der Vortrag herzlich ein.

Georg Wagner-Kyora, geb. 1962, studierte nach dem Abitur am Alten Gymnasium Oldenburg in Bamberg, Bielefeld und Hamburg Deutsch und Geschichte sowie Philosophie. Nach dem 1. Staatsexamen promovierte er 1993 in Bielefeld über die Geschichte des Sozialen Wohnungsbaus und der Wohnraumbewirtschaftung. Anschließend war er Hochschulassistent an der Martin Luther-Universität Halle-Wittenberg und habilitierte sich hier im Jahr 2000 über die Selbstbildkonstruktionen von Chemikern und Ingenieuren im 20. Jahrhundert am Beispiel der mitteldeutschen Chemieindustrie. Nach dem 2. Staatsexamen am Studienseminar Osnabrück forschte er unter der Leitung von Prof. Dr. Adelheid von Saldern an der Leibniz-Universität Hannover zur Geschichte des deutschen und später auch des europäischen Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg. Verschiedentliche Vertretungsprofessuren für Geschichtsdidaktik am Historischen Seminar Hannover und zur Neueren Geschichte sowie zur Stadtgeschichte an der Technischen Universität Berlin setzten neue Forschungsfelder, etwa zur Stadtgeschichte Berlins im Rahmen eines Studierenprojektes zum Wiederaufbau der Altstadt oder zum französischen Wiederaufbau in der Normandie mit mehrfachen internationalen Forschungsbegegnungen.

Seit 2012 ist er Lehrer am Mariengymnasium Jever für die Fächer Deutsch, Geschichte und Werte und Normen und dort auch Bibliotheksmitarbeiter. Gegenwärtig erforscht er im Rahmen eines vom Bundesinnenministeriums angeleiteten Verbundprojektes die Geschichte des Bundeswohnungsbauministeriums im Übergang vom Nationalsozialismus zur Besatzungszeit und zum ersten Nachkriegsjahrzehnt mit ihren Verzweigungen in Ländern und Gemeinden. Hierfür hält er in den Schuljahren 2020/22 ein dreisemeestriges Seminarfach „Geschichte des Wohnens“ in der Oberstufe des Mariengymasiums ab (Abitur 2022).

Seine Befassung mit Georg von der Vring beruht auf seiner literaturhistorischen Forschungstätigkeit an der Bibliothek des Mariengymnasiums Jever.

Tag des offenen Denkmals am 13.09.2020

Am Sonntag, 13. September 2020 ist Tag des offenen Denkmals unter dem Motto “Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken”.

Tag des offenen Denkmals 2020

Das Schlossmuseum Jever beteiligt sich mit einem Architektur-Rätselspiel:

Das Schloss zu Jever, umgeben von einem idyllisch gelegenen englischen Landschaftsgarten, zählt zu den schönsten Baudenkmälern in Nordwestdeutschland. Um auch Kindern die Möglichkeit zu schaffen, das Gebäude mit seiner einzigartigen historischen Ausstattung auf ihre eigene Weise zu erkunden und zu entdecken, wird am Sonntag, den 13. September das Architektur-Rätselspiel vorgestellt. Das Spiel richtet sich an alle Zahlenentdecker, Formenfinder und Architekturkenner (und deren Eltern), die Lust haben, auf Entdeckungstour zu gehen. An diesem Tag geben wir das Suchspiel kostenfrei aus.

Mitmachmaterialien zum Tag des offenen Denkmals 2020

Als einen besonderen, digitalen Beitrag zum Tag des offenen Denkmals 2020 am 13. September wird das Schlossmuseum an diesem Tag – und vorerst nur an diesem Tag – eine Reihe von 360-Grad-Panorama-Videos zeigen, die einen ganz neuen Zugang zu einigen Räumlichkeiten des Schlosses bieten. Achten Sie am Sonntag, 13. September 2020, auf die exklusiven 360-Grad-Videos, die der Filmemacher Basil Mansour für das Schlossmuseum erstellt hat!

16.09.2020: Judith Hermann liest im Schlossmuseum Jever

Am 16. September tritt die Schriftstellerin Judith Hermann die Lesereise der Kulturstiftung Öffentliche Oldenburg an. Die vom Literaturhaus Oldenburg im Rahmen des Projekts “Literarischer Landgang” konzipierte und organisierte Lesetour führt sie zu sechs Stationen im Oldenburger Land.

Judith Hermann erhielt 2019 als fünfte Stipendiatin vom Literaturhaus Oldenburg auf der Grundlage einer Förderung durch die Kulturstiftung Öffentliche Oldenburg das Landgang-Stipendium, ein Reisestipendium durch das Oldenburger Land für hochkarätige Schriftstellerinnen und Schriftsteller.
Im September 2019 unternahm sie eine Erkundungsreise, die in Cloppenburg, Wilhelmshaven, Jever, Seefeld, Delmenhorst, Westerstede und Oldenburg Station machte.

16.09.2020: Judith Hermann liest im Schlossmuseum Jever
Judith Hermann. Copyright Foto: Gaby Gerster.

Bei ihrer Erkundungstour ließ sie sich von dem Horumersieler Grafiker Andreas Reiberg begleiten. Er fertigte unterwegs Zeichnungen an. Die Schriftstellerin machte sich Notizen. In den Monaten nach der gemeinsamen Fahrt tauschten sie sich über ihre verschiedenen Zugriffe auf die Region aus, überarbeiteten und ergänzten. Aus dieser künstlerischen Kommunikation ist ein Reiselogbuch entstanden, in dem Bild und Text sich dialogisch begegnen.

Zwischen dem 16. September und dem 29. November stellen Judith Hermann und Andreas Reiberg es im Oldenburger Land vor. Monika Eden begleitet sie als Projektleiterin und Moderatorin.

Am Mittwoch, 16. September 2020 um 19 Uhr gastiert Judith Hermann auf ihrer Lesereise im Schlossmuseum Jever (Innenhof, bei Regen: Küchensaal).

Informationen zum Projekt “Literarischer Landgang” finden Sie im Internet unter ↑ www.literaturhaus-oldenburg.de ↑.

Schlossparkrundgang – sonntägliche Schlossführungen

Als Alternative zu unseren sonntäglichen Schlossführungen bieten wir am Sonntag, den 06.09.2020 um 15.00 Uhr einen Rundgang rund um das Schloss durch den Schlosspark an. Gezeigt wird die facettenreiche Geschichte des Schlosses, die sich auch von außen wunderbar erkennen lässt.

Aber auch im Park selbst finden sich immer wieder Relikte, die über die Veränderungen, die hier über Jahrhunderte stattfanden, Auskunft geben können.

Die Gästeführung beginnt auf dem Vorplatz des Schlosses. Eine Anmeldung an der Kasse mit der Nennung der Kontaktdaten ist unbedingt notwendig.

Im Anschluss kann gerne das Museum auf eigene Faust besichtigt werden.

Der Eintritt pro Person für die Führung und den anschließenden Eintritt ins Schloss beträgt 8,00 Euro für Erwachsene und 3,50 Euro für Jugendliche.

Das Schoss Jever von außen

Lesung Klaus Modick 03.09.20 – Leitfaden für britische Soldaten in Deutschland 1944

Als sich die britischen Soldaten 1944, noch vor Kriegsende also, auf den Weg nach Deutschland machten, steckte dieses Büchlein in ihren Hosentaschen. Eine Anleitung des britischen Außenministeriums, wie mit uns Deutschen umzugehen sei, ein Attest der britischen Zivilisiertheit und eine Warnung vor einem »merkwürdigen Volk«. Die Soldaten sollten psychologisch geschult werden, um nicht auf die Propagandamittel der Nazis hereinzufallen. Es sollte ihnen aber auch deutlich gemacht werden, dass sie sich allen Deutschen gegenüber immer fair zu verhalten hätten. Sehr konkret und teilweise auch ziemlich skurril wird beleuchtet, was wir gerne essen und trinken, welche Sportarten wir betreiben und wie wir feiern. 400.000 Soldaten haben 1944 diesen Leitfaden erhalten, der ihr Bild von uns Deutschen entscheidend geprägt hat. Uns kann er auch heute noch einen Spiegel vorhalten, und das Bild von uns, das wir in diesem Spiegel sehen, ist manchmal erschreckend, manchmal amüsant und oft unfassbar komisch.

Der Oldenburger Schriftsteller und Übersetzer Klaus Modick übertrug dieses „Zeitzeugnis sondergleichen“ (Hendrik Heinze, br) 2014 ins Deutsche. Er liest aus Anlass der Sonderausstellung Ende und Anfang über das Kriegsende 1945 im Oldenburger Land im Schlossmuseum Jever die markantesten Stellen aus dem Werk, das zu einem Bestseller des Erscheinungsjahres wurde.

Termin der Lesung ist Donnerstag, der 3. September 2020, 19 Uhr im Schlossmuseum Jever.

Aufgrund der geltenden Corona-Bestimmungen ist die Zahl der Zuhörer auf 30 begrenzt. Das Schlossmuseum bittet um telefonische Voranmeldung unter 04461 969 35-0 oder info@schlossmuseum.de.

Der Eintritt kostet 5 €, ermäßigt 3 €.

Letzte Fledermausführung 2020 im Schlossmuseum Jever

Am Montag, 31. August um 19:45 Uhr findet die letzte Fledermausführung in diesem Jahr im Schlosspark des Schlossmuseum Jever statt.

Beim Fledermausspaziergang rund um das Schloss erzählt Frau Kreusel aus dem Leben der faszinierenden Nachttiere. Sobald es dämmert, ist mit den ersten Fledermäusen zu rechnen. Sie werden mit Hilfe eines “Batdetectors” aufgespürt und ihre Rufe hörbar gemacht. Da die Fledermäuse mit ihren Ultraschalllauten jagen, können wir sie also bei der Jagd beobachten und hören!

Treffpunkt ist der Schlossplatz. Wegen der begrenzten Besucherzahl und der Hygienebestimmungen ist eine Teilnahme an der Veranstaltung nur nach vorheriger Anmeldung von maximal 25 Personen und der Angabe der Kontaktdaten möglich.
Anmeldung unter: 04461 – 969 35 – 0 oder per Email unter info@schlossmuseum.de.

Derzeit sind bei einer Teilnahme folgende Regeln einzuhalten:

Abstand von mind. 1,5 Metern zu jeder anderen Person, die nicht zum eigenen Hausstand gehört.

Bitte zum Schutz anderer Personen Mund-Nasen-Maske benutzen.

Desinfektion stellen wir bereit.

Bitte das Eintrittsgeld passend mitbringen, da das Wechseln zurzeit nicht möglich ist.

Kosten: Erwachsene 6 Euro, Kinder 3 Euro (Nabu-Mitglieder 4 Euro / 2 Euro).

Sommeröffnungszeiten des Schlossmuseums 2020 verlängert

Das Schlossmuseum Jever freut sich mitteilen zu können, dass es im September auch montags seine Türen für Besucher öffnen wird. Bis einschließlich Mo., 19.10.2020, ist das Schlossmuseum also täglich von 10-18 Uhr geöffnet. Danach ist das Schlossmuseum bis ins Frühjahr 2021 montags für Besucher geschlossen.

Der Schlossturm kann allerdings derzeit aufgrund der aktuellen Hygieneregeln noch nicht geöffnet werden.