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Tag der offenen Tür
Tag der offenen Tür am 11. Dezember 2022

Tag der offenen Tür am 11. Dezember 2022

Das Schlossmuseum Jever lädt am Sonntag, 11. Dezember 2022 mit einem vielfältigen Programm, zum alljährlichen Tag der offenen Tür ein ... Weiterlesen …

Aktuelles

Pressegespräch Vorstellung Sonderausstellung Pulver und Pasten

Pulver und Pasten. Zur Kulturgeschichte der Mörser

In der kalten Jahreszeit spielten für die Vorbereitung aromareicher Speisen an Festtagen und zur Herstellung von wohltuenden Pastillen und Arzneien Mörser im Haushalt eine wichtige Rolle.

Als kostbare Gaben zur Hochzeit haben Mörser aus Bronze seit dem späten Mittelalter auch in Friesland Tradition. In unserer Sammlung und in privaten Haushalten befinden sich seltene Stücke aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, die mit ihren Inschriften und Verzierungen auf ihre Besitzer und deren Leben verweisen. Als repräsentativer Gegenstand dienten diese Stücke dazu, feine Pulver und Pasten herzustellen. Der Gebrauch von Gewürzen und Arzneien war in Friesland Statussymbol und der Besitz der kostbaren Mörser gleichzeitig eine Kapitalanlage.

Zur Vorstellung dieser Sonderausstellung findet am Mi. 16.11.22 um 12 Uhr ein Pressegespräch im Schlossmuseum Jever statt.

Pressegespräch Spendenübergabe aus Näharbeiten und Kostümpräsentation

Seit vielen Jahren unterstützen fleißige Frauen mit ihren Näharbeiten das Schlossmuseum Jever, aber nicht nur das: Ihre Einnahmen aus dem Verkauf Ihrer Arbeiten beim Familienfest spenden sie der Museumspädagogik (ca. 300,00 Euro).

Aus diesem Anlass und zur Präsentation der neuen „Empire-Kostüme“ für die Kindergeburtstage im Schlossmuseum findet am Donnerstag, 17.11.2022 um 14 Uhr ein Pressegespräch im Schlossmuseum statt.

Heimatmuseum Varel – Ausstellung über Julius Preller wird verlängert

Die Ausstellung „Der Fabrikant als Maler – Julius Preller“ im Heimatmuseum Varel stößt auf eine erfreulich positive Resonanz. Die ursprünglich bis zum 6.11. vorgesehene Laufzeit wird daher um eine Woche verlängert. Zu sehen ist die Ausstellung jetzt bis Sonntag, den 13.11.2022 zu den Öffnungszeiten Mi. bis So. 15 bis 18 Uhr, zusätzlich an den Markttagen Mittwoch und Samstag von 10 bis 12 Uhr.

In der Verlängerungswoche wird zusätzlich zu den ausgestellten Werken Prellers ein bisher unbekanntes Design-Gartenmöbel präsentiert, das Preller noch in seiner Zeit als Direktor des Eisenwerkes Varel schuf: eine Gartenbank, gefertigt aus gusseisernen Lehnen und Füßen, die natürlichen Birkenästen ähnlich sieht. Sie befindet sich bis heute in einem Vareler Garten.

Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. Der begleitende, umfangreiche Katalog kostet 20 €.

ZukunftsGut – Preis der Commmerzbank-Stiftung für institutionelle Kulturvermittlung auch an das Schlossmuseum Jever

ZukunftsGut – Preis der Commmerzbank-Stiftung für institutionelle Kulturvermittlung
Über 100.000 Euro für Kulturvermittlung in Deutschland: die sechs Preisträger „ZukunftsGut 2022“ stehen fest – weitere Preise für Shortlist-Kandidaten

Das Schlossmuseum Jever erhält eine „Shortlist 2022 Auszeichnung“ in Höhe von 2000 €

Bereits zum dritten Mal vergibt die Commerzbank-Stiftung „ZukunftsGut“ – Deutschlands ersten und höchst dotierten Preis für institutionelle Kulturvermittlung. Die Preisverleihung, begleitet von einem umfangreichen Fachprogramm mit Praxisworkshops, fand am 27. Oktober in Frankfurt am Main statt. In diesem Jahr wurden sechs Preisträger in den zwei Kategorien urbaner und ländlich-kleinstädtischer Raum gekürt, sowie weitere 14 Shortlist-Einrichtungen ausgezeichnet – und das mit der Rekordsumme von insgesamt 108.000 Euro.

„Wir waren auch in diesem Jahr begeistert von den 133 Einreichungen, die deutlich machen, wie wichtig die Würdigung und die damit einhergehende Stärkung der Kulturinstitutionen durch diesen Preis ist“, sagt Astrid Kießling-Taşkın, Vorständin der Commerzbank-Stiftung anlässlich der Preisverleihung. „Vor allem die 20 Einrichtungen auf der Shortlist lagen nach Meinung der 7-köpfigen Fachjury qualitativ sehr eng beisammen. Daher haben wir uns dazu entschieden, neben den sechs Hauptpreisen auch nochmals die 14 verbleibenden Einrichtungen mit jeweils 2.000 Euro Fördergeld zu würdigen. Damit setzen wir ein bundesweites Zeichen für die hohe Relevanz der institutionellen Kulturvermittlung.“

Auf die Shortlist „ZukunftsGut“ 2022 hat die Fachjury 20 Einrichtungen aufgenommen. Jede Einzelne, so die einhellige Meinung der Jurymitglieder, zeigt, wie ein zentral verankerter Bildungsauftrag mit einer zeitgemäßen Vermittlung von kulturellem Erbe verbunden wird.

ZukunfstGut - In Frankfurt a.M. wurden am Abend des 27.10. 2022 die Preise vergeben: Anja Marrack, Museumspädagogin des Schlossmuseums Jever, freut sich über die Shortlist-Auszeichnung
In Frankfurt a.M. wurden am Abend des 27.10. 2022 die Preise vergeben: Anja Marrack, Museumspädagogin des Schlossmuseums Jever, freut sich über die Shortlist-Auszeichnung.

Weitere Informationen: ↑ ZukunftsGut – Preis der Commerzbank-Stiftung für institutionelle Kulturvermittlung ↑.

Vortrag von Prof. Dr. Walter Mühlhausen am 02.11.22 um 20 Uhr im Getreuenmuseum Jever fällt krankheitsbedingt aus

Am Mittwoch, 2. November 2022 um 20.00 Uhr wollte Prof. Dr. Walter Mühlhausen von der Friedrich-Ebert-Gedenkstätte, Heidelberg einen Vortrag mit dem Thema: “Vaterlandslose Gesellen – Die Sozialdemokratie im Kaiserreich” im Getreuenmuseum in Jever einen Vortrag halten.
Leider muss dieser Vortrag krankheitsbedingt ausfallen.

Den nächsten Vortrag im Rahmen der Mittwochsgesellschaft im Getreuenmuseum hält am Mittwoch, 7. Dezember 2022 um 19.00 Uhr Dr. Andreas von Seggern vom Schlossmuseum Jever mit dem Thema: “Gourmet vs. Gourmand – Bismarck kulinarisch”.

Bibliothek im Schlossmuseum Jever von Dienstag, 11.10. bis Dienstag, 01.11.2022 geschlossen

Die Bibliothek im Schlossmuseum Jever ist in der Zeit von Dienstag, 11.10.2022 bis Dienstag, 01.11.2022 geschlossen.
Ab Mittwoch, 02.11.2022 kann die Bibliothek wieder zu den üblichen Öffnungszeiten (mittwochs, 14 bis 18 Uhr) nach Voranmeldung besucht werden.
Dann gelten die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen.

Pressetermin Fr, 07.10.22 um 11 Uhr – Vorbesichtigung Ausstellung „Julius Preller – Der Fabrikant als Maler“ im Heimatmuseum Varel

JULIUS PRELLER – DER FABRIKANT ALS MALER

Das Werk von Julius Preller ist heute nur noch Wenigen bekannt. Dabei war er zu seiner Zeit im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert einer der gefragtesten Maler der Region. In der Stadt Varel, in die es ihn beruflich verschlagen hatte und in der er sich schließlich künstlerisch betätigte, war er eine Institution. Nach seinem Tod 1914 geriet er rasch in Vergessenheit. Nur eine Kabinettausstellung des Stadtmuseums Oldenburg 1963 rief den Namen Prellers kurzzeitig wieder ins Gedächtnis der regionalen Kunstwelt.

Das Heimatmuseum Varel widmet sich nun erstmals in einer biographischen und künstlerischen Perspektive dem Werk Julius Prellers und zeichnet seinen spannenden Lebensweg mit vielen erstmals öffentlich gezeigten Werken nach. Gut 100 Gemälde, Zeichnungen und Radierungen sowie Dokumente seines Lebens bieten einen tiefen Einblick in die Arbeit des Künstlers, nicht zuletzt aber auch das Kunstschaffen der Region im ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhundert. Zur Ausstellung erscheint eine umfangreiche Begleitpublikation.

Zur Vorbesichtigung laden wir die Vertreter der Medien herzlich ein, am:

Freitag, den 7. Oktober 2022, um 11 Uhr

in den Räumen des Heimatmuseums Varel, Neumarktplatz 3, 26136 Varel.

Winteröffnungszeiten im Schlossmuseum Jever

Auufgrund der steigenden Energiekosten müssen die Öffnungszeiten und die Raumtemperatur des Schlossmuseums Jever im kommenden Winterhalbjahr leider angepasst werden:

Das Schlossmuseum ist vom 15. Oktober 2022 bis 15. März 2023 Di – So von 11 – 17 Uhr geöffnet.
Der Schlossturm ist geschlossen.

Die Raumtemperatur im Schlossmuseum ist – auch bei Veranstaltungen in den Sälen – bis 16 Grad begrenzt.

Vortrag “Bismarck und Russland” im Getreuenmuseum am 05.10.22

Im Rahmen der Mittwochsgesellschaft im Getreuenmuseum hält Prof. Dr. Ulrich Lappenküper (Otto-von-Bismarck-Stiftung Friedrichsruh) am Mittwoch, 5. Oktober 2022, 19 Uhr einen Vortrag bezüglich “Bismarck und Russland” im Getreuenmuseum, Wangerstraße 15, 26441 Jever.

Seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine wird in Teilen unserer Politik und Presse die Forderung erhoben, Deutschland solle den “Draht nach Russland” im Sinne des ersten Reichskanzlers Otto von Bismarck nicht abreißen lassen und sich nicht vollständig auf die Seite des Westens stellen. Wie aber sah dieser “Draht” aus? Welche Politik betrieb Bismarck als Diplomat, Ministerpräsident bzw. Reichskanzler gegenüber dem Zarenreich? Und würde er unter den heutigen Bedingungen tatsächlich eine andere denn die aktuelle Außenpolitik gegenüber der Moskauer Regierung betreiben? Diesen aktuellen Fragen wendet sich aus historisch-kritischer Perspektive Prof. Dr. Ulrich Lappenküper in einem Vortrag im Getreuenmuseum Jever zu. Er ist Geschäftsführer der bundeseigenen Otto-von-Bismarck-Stiftung in Friedrichsruh bei Hamburg und Autor einer Vielzahl wissenschaftlicher Publikationen über deutsche und europäische Politik im ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhundert.

Der Vortrag bildet den Auftakt zu einer Reihe von Vorträgen im Getreuenmuseum, die sich in loser Folge immer wieder mit Aspekten der Bismarck’schen Persönlichkeit und den Folgen seiner Politik beschäftigen wird.

Der Eintritt ist frei.

Der Schlosspark öffnet zum kommenden Wochenende wieder seine Pforten

Es war ein trauriger Anblick: in den letzten drei Wochen starben innerhalb weniger Tage im Schlosspark zu Jever rund 30 Wildenten. Noch am Tag des ersten Fundes wurden zwei Tiere dem Veterinäramt zur Untersuchung übergeben, dass das Team des Schlossmuseums kompetent unterstützt und beraten hat. Zunächst war ja noch nicht klar, ob eine Krankheit oder eine natürliche Ursache für den Tod der beiden Enten in Frage kam. Daher wurden zunächst die Gäste des Parks gebeten, sich den Tieren, etwa zur Fütterung, nicht zu nähern.

Als dann am folgenden Wochenende weitere Tiere verendeten, wurde der Schlosspark vorsichthalber geschlossen. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass nicht die gefürchtete Vogelgrippe für das rätselhafte Sterben ursächlich war. Es waren auch nur Enten betroffen; unter den Pfauen, den Teichhühnern und allen anderen Vögeln sowie den Fischen war keine erhöhte Sterblichkeit zu beobachten. In den kommenden Tagen wurde die Population genau beobachtet und die Proben wurden über das Veterinäramt in amtliche Labore gesendet und dort untersucht. Auch Wasserproben wurden aus der Graft entnommen. Ein eindeutiger Befund bzw. eine eindeutige alleinige Ursache konnte nicht gefunden werden. Doch steht zu vermuten, dass ggf. die Enten an einigen Stellen in der Graft aufgrund des niedrigen Wasserstandes aus dem nun erreichbaren Sedimentbereich Toxin bildende Keime aufgenommen haben könnten. Dies würde auch erklären, warum nun die Entenvögel betroffen waren.

Das aktuelle Projekt „Schlosspark im Klimawandel“ wird die erhobenen Befunde und Überlegungen in die Planungen und Bestandsanalyse einbeziehen. In Zukunft werden niedrige Wasserstände, höhere Temperaturen und geringer Sauerstoffgehalt sicherlich ein ständiger Begleiter im Schlosspark sein und auch der Tier- und Pflanzenwelt Probleme bereiten. Mit geeigneten Maßnahmen soll das gesamte Ökosystem im Schlosspark bei der notwendigen Anpassung unterstützt. Es zeigt sich wieder, dass viele Faktoren zum Erhalt der Oase „Schlosspark“ berücksichtigt werden müssen.