Schlümpfe

Der Sammler Christian Mayerhofer berichtet über seine Sammlung:

Die ersten Hartgummifiguren kamen 1965 auf den deutschen Markt. Zufällig auch mein Geburtsjahr.

Meinen ersten Schlumpf bekam ich 1969 von meiner Mutter. Ein Sammelgedanke stand damals natürlich noch nicht im Vordergrund. Die Figuren waren schlicht Spielkameraden. Mit beginnender Pubertät wurden die blauen Wichtel eher „albern“ und verschwanden in einer dunklen Kiste. So um die 50 Stück mögen es damals gewesen sein.

Nach der Geburt meines Sohnes 1994 tauchte die staubige Kiste wieder auf. Ein erstes Diorama für die kleinen Gummizwerge entstand.

Nachdem Anfang der 2000er Jahre das Internet (mit Ebay etc.) an Fahrt aufnahm, wurden weitere Schlümpfe erstanden, wieder verkauft und Themenbasierte Dioramen gebaut. Flohmarktbesuche und Tauschgeschäfte ergänzten die Sammlung. Es mögen in der Hochphase so um die 300 „Stroumpf“ (wie sie im Original heißen) gewesen sein. Laut Schlumpfkatalog (Oswaldverlag) gibt es mehr als 450 verschiedene Figuren in bis zu 4000 Varianten und Fälschungen.

Erfinder der Schlümpfe ist der belgische Comiczeichner Pierre Culliford aka PEYO. In den 1950er Jahren tauchten die Gnome erstmals als Nebendarsteller in einem seiner Comics auf. In den 70er Jahren begann (durch Zeichentrickfilme, Comics und Musik) der weltweite Siegeszug der Schlümpfe. Während früher hauptsächlich die Comiccharaktere in Gummi gegossen wurden, kamen später nahezu alle Berufs- und Sportarten dazu. Größtenteils made in Germany ( Fa. Schleich). Neuerscheinungen  (made in China) gibt es heute nur noch selten und stets in Anlehnung an die Schlümpfe der Kinofilme

In der Ausstellung sind etwa 150 Schlümpfe zu sehen.