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Englische Keramik

EinleitungMaterialCreamwareForm und DekorTöpferMarkenzeichenDer WendepunktLiteratur
Im Schlossmuseum Jever befinden sich zahlreiche Objekte, die einen guten Überblick über die Keramikherstellung im 18. und 19. Jahrhundert bieten. In England wurde um 1760 der Grundstein zur industriellen Fertigung von kostengünstiger Keramik gelegt. Zentrum dieser Industrie war die mittelenglische Grafschaft Staffordshire. Zunächst handelte es sich in Staffordshire um ein handwerkliches Gewerbe.

Das Bürgertum im England des 18. Jahrhunderts hatte einen großen Bedarf an einer qualitätvollen und haltbaren Gebrauchskeramik. Die Entwicklung einer neuen Steingutware (Creamware) ermöglichte der stark ansteigenden mittleren Schicht den Anschluss an eine höhere Esskultur, wie sie bis dato nur dem Adel vorbehalten war. Aufgrund der gesellschaftlichen Umwälzungen im Zuge der frühen Industrialisierungsprozesse in England konnte sich die Bürgerschicht nun einen höheren Lebensstandard erlauben; abwechslungsreiche Kost fand sich auf ihrem Speiseplan. Neben üppigen Fleischgerichten wurde, ganz nach französischem Vorbild, Salat, Gemüse und Obst aufgetischt.

Das Bedürfnis nach passendem Geschirr war geweckt, doch Porzellan nach wie vor zu teuer. Das neue bürgerliche Prestigedenken forderte einen Markt, auf dem man schöne, repräsentative aber preiswerte Keramik erwerben konnte. Die englischen Steingutmanufakturen kamen mit ihren Produkten (Schalen und Schüsseln in sämtlichen Größen und Formen, Gewürzmenagen, Saucieren, Dessert- und Puddingschalen) dem Geschmack ihrer neuen Kunden entgegen. Auf den europäischen Kontinent gelangte die beliebte Keramik mit Segelschiffen von Liverpool, Bristol und Hull, die niederländische und deutsche Häfen ansteuerten. Später, im ausgehenden 18. Jahrhundert, wurde Steingut nach englischem Vorbild auch auf dem Kontinent produziert.

Impressum:
Konzept, Recherche, Text
Susanne Jauernig
sukoerner1@aol.com

Das englische Steingut, das den Markt im 18. Jahrundert eroberte, ist ein Tongut, das aus einem weißen, harten und porösen Scherben besteht. Es wird zur Feinkeramik gezählt. In der Regel trägt das Steingut eine durchsichtige Glasur, die den Scherben vor dem Eindringen von Feuchtigkeit schützt. Das Material ist in seiner Festigkeit der Fayence überlegen.

Der Steingutscherben, der in England zur Geschirrherstellung benutzt wurde, war aus folgenden Rohstoffen zusammengesetzt: Ball Clay (plastische Bindetone), China Clay (Kaoline), Cornish Stone (Feldspat) und calcinierter Flint. Die Brenntemperatur des Rohbrandes lag bei 1280°C. In der Regel wurde das Feldspatsteingut in zwei Bränden hergestellt, dem Rohbrand und dem nachfolgenden Glasurbrand. Ein verbreiteter Produktionsfehler des Steinguts ist die Bildung von Haarrissen in der Glasur. Verursacht werden sie durch den Abkühlungsvorgang nach dem Brand oder nach längerem Gebrauch der Ware. Abnutzung kann das Eindringen von Feuchtigkeit an undichten Stellen in der Glasur bedingen. Hier treten dann Quellungen auf, die zur Schädigung des Materials führen.

Frühe Industrieware

Bevor das Steingut in seiner beliebten Konsistenz erfunden wurde, produzierten die Töpfer Irdenware, vorwiegend mit einer Salzglasur versehen. In den 20er bis 50er Jahren des 18. Jh. experimentierten die Töpfer ausgiebig an der Entwicklung eines guten Scherbens und einer entsprechenden Glasur. Vermutlich sind die hier präsentierten Objekte aus der Sammlung in Jever, wie Vergleichsbeispiele aus dem Temple Newsam House in Leeds zeigen, Ergebnisse der Übergangszeit. Eine exakte zeitliche Einordnung ist nicht möglich, da die Exponate nicht gekennzeichnet wurden. Der Vergleich der Form, Glasur, Applikation und Farbe der Objekte mit Keramik aus dem frühen 18. Jahrhundert, läßt eine Zugehörigkeit zur früh-englischen Industrieware vermuten.

SchaleSchale, schwarz, dunkler Scherben, glasiert. Ohne Marke. Form und Verzierung entsprechen einer in England um 1750 produzierten Irdenware.

Das Dekor ist fehlerhaft (der Teil einer Blüte ist herausgebrochen). Es scheint sich hierbei um einen Herstellungsfehler zu handeln. 8,4 cm X 16,5 cm. Inventarnr. 00633. Lit. Walton 1976, S. 61, Abb. 217, S. 79, Abb. 255.

Kanne mit DeckelDeckelKanne mit Deckel, schwarz, rot-brauner Scherben, glasiert. Vergleiche des Materials, der Füße und des Deckelknaufs zeigen Übereinstimmungen mit Objekten aus englischer Produktion um 1750. 15,0 cm X 10,3 cm. Inventarnr. 01333

Kanne mit DeckelKanne mit Deckel, schwarz, dunkler Scherben, glasiert. Ohne Marke. 25,0 cm X 16,5 cm. Inventarnr. 01334

Teekanne

TeekanneDiese Teekanne aus Steingut ist vermutlich der frühen englischen Steingutproduktion in Staffordshire zuzuordnen. Das helle Beige bildet den farbigen Untergrund, und in der Glasur laufen das kräftige Grün und das Rotbraun ineinander. Besonders auffällig ist die Farbgebung und das plastische Dekor. Vergleiche mit anderen Objekten aus der Fabrikation von Whieldon und Wedgwood zeigen große Übereinstimmungen, was vermuten lässt, dass es sich bei dieser fein gearbeiteten dünnwandigen Teekanne um ein Stück handelt, das etwa um 1750 hergestellt wurde (vgl. Savage 1961, Abb. S. 120f., Towner 1957, Abb. 4). Sehr typisch für diese Objekte sind folgende Gestaltungselemente:

bild116Teekanne, HenkelTeekanne, Tülle

 

TeekanneTeekanne 11,0 cm X 11,5 cm X 19,0 cm

Chinoiserien (eine fast identische Applikation findet sich auf einer Kanne von 1755 im Victoria und Albert Museum): die Henkelform, die Verzierung der Tülle, die Blumenimitation als Deckelknauf.

Die Nachahmung des Porzellans wurde zum Leitmotiv der englischen Produktinnovation.
Eine große Antriebskraft bildete der gesteigerte Konsum des Genussmittels Tee. Das Teetrinken hatte sich zu einer neuartigen sozialen Handlung entwickelt, die zu neuen Umgangsformen führte. Dieser Form wurde man nur mit dem Gebrauch eines entsprechenden Teegeschirrs gerecht, wie es in der Grafschaft Staffordshire, wo es die meisten Töpferwerkstätten (Potteries) gab, hergestellt wurde. Staffordshire befindet sich geografisch inmitten einer ländlichen Gegend, relativ weit weg von der Hauptstadt London. Dass es sich zu einem solchen Zentrum der Keramikherstellung entwickeln konnte, liegt an den reichen Kohle- und Tonvorkommen, die für die keramische Industrie wichtig waren.

Von 1730 bis 1760 wurde in den Werkstätten ausgiebig experimentiert. Mitte des 18. Jahrhunderts kam es zum entscheidenden Umbruch. Die englischen Töpfer entwickelten ein bleiglasiertes rahmfarbenes Steingut.

Gab es 1750 bereits 150 Werkstätten, so stieg ihre Zahl 1843 auf 175 mit insgesamt 10.000 Angestellten. Diese Zahlen machen den Umfang der Steingutproduktion und die Nachfrage nach ihren keramischen Produkten deutlich.

Terrinen

TerrineTerrine, Steingut, rahmfarben, glasiert, um 1780/90, ovaler Untersatz, verziert mit Blattkranzornamenten, Bandhenkeln, die Pflanzenteile imitieren, und einem Knauf in Sonnenblumenform. Im Fußteil befindet sich die Marke “WEDGWOOD” und der Buchstabe “A”. 30,0 cm X 37,5 cm X 24,0 cm. Lit. Kelly 1962, S. 52, Abb. 146, Weiss u. Quilitzsch 1995, Abb. 166. Inventarnr. 01288

 

TerrineTerrine, Steingut, rahmfarben, glasiert, Fruchtdekor und gedrehte Henkel mit verdeckten Ansätzen: flache Blüten und Blätter. Ähnliche Ornamente finden sich in den Musterbüchern von Leeds. 22,0 cm X 29,0 cm. Lit. Towner, 1978, S. 211., Walton, 1976, S.277, Abb.37. Inventarnr. 01289

Platten

Ovale PlatteOvale Platte, Steingut, weiß, glasiert, leicht vertiefter Boden, ohne Bemalung. Am Boden befindet sich die Marke “Warburton”. Von 1802 bis 1825 gab es einen Töpfer mit dem Namen John Warburton in Cobridge, der seine Produkte so kennzeichnete. 3,1 cm X 58,5 cm X 24,5 cm. Inventarnr. 01362

 

Runde PlatteRunde Platte, Steingut, weiß, glasiert. Sie hat einen Federrand, wie er sich in den Musterbüchern der Leeds Manufaktur wiederfindet. Ohne Marke. 4,5 cm X 45,0 cm. Lit. Towner 1978, S. 213, Abb. 9. Inventarnr. 00481

Schale

Ovale SchaleOvale Schale, Steingut, rahmfarben, glasiert, geschweifter Rand. Vermutlich 2. Hälfte 18. Jahrhundert, Marke: Wedgwood (Objekte mit diesem Stil und der Marke Wedgwood finden sich um die Mitte des 19. Jahrhunderts wieder, hergestellt wurden sie von “Walker & Wedgwood” in Tunstall) 32,0 cm X 23,0 cm. Lit. Kelly 1962, S. 52. Inventarnr. 05344

Gewürzmenage

GewürzmenageGewürzmenage, Steingut, rahmfarben, glasiert. Einsätze und Griff fehlen. Gleichmäßiges Durchbruchmuster, verzierter Rand, 3 Füße. Ohne Marke. Ähnliche Objekte befinden sich im Temple Newsam House Leeds. 8,0 cm X 22,0 cm. Lit. Towner 1978, S. 85, Abb. 34, Walton 1976, S. 118. Inventarnr. 05368

Teller

UntertellerTeller (Unterteller), Steingut, rahmfarben, glasiert. Leicht vertiefter Boden. Fahne mit Durchbruchdekor versehen: Rautenmuster und Reiskornmuster im Wechsel, sehr exakt gearbeitet. Mustervorlagen nach der Leeds Manufaktur um 1780/90. 22,0 cm X 25,5 cm X 1,9 cm. Lit. Towner 1978, Walton 1976, S. 143f. Inventarnr. 00469

 

UntertellerTeller (Unterteller), Steingut, rahmfarben, glasiert. Glasur mit leicht grünlich-gelbem Schimmer. Grundform des Tellers ist oval, der Rand geschweift und die Fahne mit Durchbruchmuster versehen; an zwei Seiten sind gegenüberliegend Muscheln eingearbeitet. Ohne Marke. Vergleichsobjekte sind im Temple Newsam House zu finden. Die dortigen Objekte sind einer Produktion in Staffordshire oder Yorkshire um 1780/90 zugeordnet. 22,7 cm X 16,7 cm. Lit. Walton 1976, S. 133, Abb. 515, 516. Inventarnr. 09536

Tortenheber

TortenheberTortenheber, Steingut, rahmfarben, glasiert. Möglicherweise englischer Herkunft. Durchbruchdekor: Rautenmuster. Ohne Marke. 9,0 cm X 26,6 cm. Inventarnr. 09553

Kerzenleuchter

KerzenleuchterKerzenleuchter in Säulenform, Steingut, rahmfarben, glasiert. Der obere Teil fehlt. Ohne Marke. Vergleichsobjekte befinden sich im Temple Newsam House Leeds, sie werden um 1800 datiert. 17,0 cm X 9,6 cm. Lit. Walton 1976, S.124, Abb. 478. Inventarnr. 00031

Fruchtkörbe

FlechtwerkkorbFlechtwerkkorb mit Unterteller, Steingut, rahmfarben, glasiert. Korbflechtmuster. Marke: (W***), Enoch Wood, Burslem, um 1790. Die von Enoch Wood gegründete Manufaktur existierte von 1759 bis 1845. Korb: 8,5 cm X 25,5 cm X 23,5 cm; Unterteller: 26,5 cm. Lit. Walton 1976, S. 148, 133. Inventarnr. 00637

 

Fruchtkorb mit UntertellerFruchtkorb mit Unterteller, Steingut, rahmfarben, glasiert. Glasur mit leicht grünlich-gelbem Schimmer. Ovale Grundform, geschweifter Rand. Durchbruchdekor, Muscheln, Rocaillen und Girlanden zieren das Objekt. An den Seiten sind kleine Griffe angarniert. Ohne Marke.

 

FruchtkörbeVergleichsobjekte sind im Temple Newsam House zu finden. Die dortigen Objekte sind einer Produktion in Staffordshire oder Yorkshire um 1780/90 zugeordnet. Das Schlossmuseum besitzt drei solcher Körbe mit Unterteller. 22,7 cm X 16,7 cm. Lit. Walton 1976, S. 133, Abb. 515, 516. Inventarnr. 00628, 09536

Wichtige Elemente der Verzierung des englischen Steingutes sind die Durchbruchmuster, Angarnierungen, das Aufbringen besonderer Glasuren und das Umdruckverfahren (Transfer printing).

Tonmassen werden geknetet und modelliert. Grundformen können entweder ausgeformt oder gegossen sein. Es können auch Teile angarniert werden. Diese legt man im lederharten Trocknungszustand auf die Grundform und kittet sie zusammen. Durch die Glasur wird ein keramischer Gegenstand vor Abrieb und dem Eindringen von Feuchtigkeit geschützt. Sie übernimmt über den Schutz hinaus auch eine dekorative Aufgabe. Eine Glasur ist glänzend, matt, deckend, farbig oder durchsichtig. Farbigkeit kann bei einem keramischen Objekt durch eine Unterglasur, d.h. die Farbe liegt unter der Glasur, durch Aufglasur oder Muffelfarben aufgebracht werden. Neben dem farblich gestalteten Dekor gibt es das plastische Dekor. Hierzu gehören Reliefdekore und Ritzungen (Einritzen von Mustern, die auch mit Farbglasuren gefüllt werden können) oder Durchbruchverfahren (mit Schablonen werden in den Scherben Muster eingedrückt) u.a.

Umdruckdekor

Eine Möglichkeit, den hellen Scherben kostengünstig farbig zu gestalten, bot durch das sogenannte Umdruckverfahren. Prägend und bis heute immer noch zu finden sind die beliebten Landschaftsabbildungen von Kunstdrucken. Geschätzt waren dabei insbesondere Ansichten aus England, Italien, der Schweiz und anderen zeitgemäßen Reisezielen sowie chinesische Motive. In den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts erfreute man sich der romantischen Darstellungen von Alpenseen und Ausblicken auf die Adria oder den Bosporus.

Bereits 1750 wurde das Verfahren eingesetzt: In Kupferplatten eingravierte Muster wurden mit fetter Farbe gefüllt und mit Hilfe von Seidenpapier auf die Keramik übertragen. Erst ab 1780 fand der Umdruck in Staffordshire Anwendung. Wedgwood und auch andere Manufakturen ließen diese Umdrucke von anderen Firmen durchführen. In Liverpool befand sich die Manufaktur "Salder and Green". Dorthin schickte Wedgwood seine unglasierte, vorgebrannte Ware, um sie dekorieren zu lassen.

Willow_Pattern

Das Weidenbaummuster

Platte mit ChinamotivPlatte, Steingut, blaues Umdruckdekor, vermutlich 1. Hälfte 19. Jahrhundert. Darstellung mit Tauben. Ohne Marke. 3,5 cm X 26,5 cm X 32,5 cm. Inventarnr. 00544

 

Ovale Dose ohne DeckelOvale Dose ohne Deckel, Steingut, umlaufendes blaues Umdruckdekor, vemutlich 1. Hälfte 19. Jahrhundert. Variante des Willow Pattern ohne Tauben. Ohne Marke. 5,7 cm X 16,5 cm X 12,1 cm. Inventarnr. 01361

 

Große Beliebtheit genossen nach wie vor Ansichten von China oder Japan mit Pagoden- und Weidenmotiv. Diese Motive waren einst auf dem nach England importierten Porzellan aus China zu finden. Töpfer und Porzellanmaler wie Thomas Minton oder Thomas Turner machten das Weidenmotiv in England wieder so populär, dass es auch von den bekannten Manufakturen wie Wedgwood oder Davenport übernommen wurde. Diese in England verbreitete spezielle Ausprägung des Weiden-Dekors soll in China selbst aber wenig bekannt sein (vlg. Gulik 1965). Wo immer der Ursprung liegen mag, in England erzälte man zum Weidenmotiv folgende (chinesische) Legende :

Eine reiche Mandarintochter verliebt sich in den nicht standesgemäßen Sekretär ihres Vaters. Diese Liebe wird von ihrem Vater nicht akzeptiert. Das Paar flüchtet aus dem Palast. Schauplätze dieser Sage sind im Bild dargestellt: der Palast, der Zaun, das Boot und die Insel mit dem Haus, auf die sie sich retten. Die Verfolgungsjagd endet mit dem tragischen Tod der beiden. Zwei Tauben am Himmel symbolisieren die Verbindung der Liebenden im Jenseits.

Wild_Rose

TellerTeller, Steingut, blaues Umdruckdekor, um 1810-1850. Marke: Stempelung ist vorhanden, aber nicht lesbar. 5,0 cm X 24,0 cm. Inventarnr. 00475

 

PlattePlatte, Steingut, blaues Umdruckdekor, um 1810-1850. Marke: Stempelung ist vorhanden, aber nicht lesbar. 2,7 cm X 23,5 cm X 27,2 cm. Inventarnr. 00641

 

Objektrückseite mit Aufschrift und StempelAufschrift “Wild Rose” und ein Stempel befindet sich je auf der Rückseite der Objekte.

New_Flora

Tasse width=UntertasseTasse mit Untertasse, Steingut, violettes Umdruckdekor, um 1825-1848. Motiv: “New Flora”; Marke: William Smith & Co., Stockton, WEDGEWOOD. H. Tasse: 6,8 cm X 12,0 cm, Untertasse: 3,8 cm X 17,5 cm. Inventarnr. 00266

 

TasseUntertasseTasse mit Untertasse, Steingut, schwarzes Umdruckdekor mit polychromer Bemalung, um 1825-1848. Motiv: “New Flora”; Marke: William Smith & Co., Stockton, WEDGEWOOD. Tasse: 7,0 cm X 12,0 cm, Untertasse: 3,8 cm X 17,8 cm. Inventarnr. 00230

Diverse_Umbruchmuster

TasseUntertasseTasse mit Untertasse, Steingut, braunes Umdruckdekor mit polychromer Bemalung, um 1825-1848. Motiv: “Garland”; Marke: William Smith & Co., Stockton, WEDGEWOOD. Tasse: 6,8 cm X 12,0 cm, Untertasse: 3,8 cm X 17,5 cm. Inventarnr. 00224

 

TasseUntertasseTasse mit Untertasse, Steingut, blau – graues Umdruckdekor, um 1825-1848. Marke: William Smith & Co., Stockton, WEDGEWOOD. Tasse: 8,8 cm X 11,8 cm, Untertasse: 3,0 cm X 16,5 cm. Inventarnr. 04019

 

Tellerdscn03751Teller, Steingut, polychromes Umdruckdekor, um 1825-1848. Motiv: Jagdszene. Marke: William Smith & Co., Stockton, Queen’s Ware. 24,3 cm. Inventarnr. 00471

 

NapfNapf, Steingut, umlaufendes blaues Umdruckdekor, um 1805. Motiv: “Milkmaid”; Marke: W. Davenport & Co., Longport. 7,0 cm X 10,0 cm. Inventarnr. 00575

 

TellerTeller, Steingut, braunes Umdruckdekor, um 1870. Motiv: “Bosporus”; Marke: John Marshall & Co., Bo’ness/ Schottland. 24,0 cm. Inventarnr. 00464

 

KanneKrug, Steingut, blau-grünes Umdruckdekor, 19. Jahrhundert (?), englische Herkunft möglich. Motiv: Frau mit Schafen auf einer Wiese. Ohne Marke. 20,0 cm X 15,5 cm. Inventarnr. 02700

Durchbruchdekor

DurchbruchmusterDas Durchbruchmuster findet sich oft bei der Creamware. Es ist ein von der Goldschmiedekunst entliehenes Verzierungselement. Mit Metallstempeln wurde das Muster aus der Steingutmasse ausgestanzt. Insbesondere in Leeds wurde diese Form des Dekors häufig verwendet. In Musterbüchern der Manufaktur kann man die gezeigten Formelemente wiederfinden.

 

DurchbruchmusterBei vielen Objekten wurden auch andere Dekorformen mit dem Durchbruchmuster kombiniert, z.B. Rocaillen, Girlanden oder Muscheln.

Plastisches Dekor

KnaufDetailHenkel

 

KeramikDetailHenkel

 

KnaufDetailDetail

Die Entwicklung eines hochwertigen Scherbens durch John Astbury (1688-1743) war der Beginn einer neuartigen Steingutproduktion. Enoch Booth’s Arbeitsergebnisse führten zu einer tiefgreifenden Wende in der Qualität der Glasur. Er erfand eine Bleiglasur, in die man die Ware eintauchte. Durch die Tatsache, dass die Glasur nun den ganzen Scherben überzog, hatte die Keramik eine größere Wasserdichte und somit eine höhere Haltbarkeit erreicht. Dies hatte Folgen für die Brenntechnik: Der Scherben wurde vorgebrannt, dann die Glasur aufgetragen und anschließend dem Glasurbrand unterzogen. Das Steingut mit Bleiglasur löste die Produktion des Steinzeugs mit Salzglasur ab.

Die von Enoch Booth produzierte Ware war in ihrem Dekor der Chinamode und dem Rokoko angepasst, da sie sich an dem Stil der Porzellanprodukte orientierte. Chinamotive und Fruchtimitationen, wie man sie von den Fayencen kennt, waren beliebte Gestaltungsvorlagen. Ähnliches findet sich auch bei den Produkten aus der Werkstatt von Thomas Whieldon (1719-1795), eines gleichfalls bedeutenden Töpfers, der die neue Steingutproduktion maßgeblich beeinflusste. Die Übergangsstadien der verwendeten Materialien, Formen und Dekore lassen sich an seiner Produktpalette gut nachvollziehen. Er gründete 1740 in Fenton Low in Staffordshire eine Manufaktur. Whieldon hatte aufgrund seiner Geschäftsreisen gute Verbindungen zu anderen Töpfern aufgebaut. Darauf ist auch seine spätere Verbindung zu Josiah Wedgwood zurückzuführen, der 1754 in seinem Auftrag und in seiner Manufaktur an Glasur und Scherben experimentierte. Wedgwood wurde zum berühmtesten Töpfer der englischen Steingutherstellung. Das von ihm Mitte des 18. Jahrhunderts gegründete Unternehmen hat sich über viele Generationen erhalten können und existiert heute noch.

Josiah Wedgwood

HenkelSicherlich die bekannteste Person im Zusammenhang mit englischem Steingut ist Josiah Wedgwood. Der Töpfer, Sohn einer Töpferfamilie aus Staffordshire, wurde 1730 geboren. Wedgwood experimentierte an der Weiterentwicklung der Irdenware und schaffte es, eine Steingutproduktpalette zu kreieren, die in ihrer Eleganz und Feinheit dem Porzellan nahe kam.

Seine Neuentwicklung nannte er "Creamware". Die Veränderungen, die er an dem Steingut vornahm, betrafen die Verbesserung der Qualität der Tonmasse, die Gestaltung von Form und Dekor, die er bei Porzellan und Silber adaptierte, und den neuen Stil der Bemalung. Schlichte Bordüren aus Blättern, Früchten, Blumen und klassischen Motiven schmückten seine Produkte. Neben dem Gebrauchsgeschirr stellte Wedgwood auch rein dekorative Objekte z.B. Vasen her. Vorbildfunktion hatten hierbei Vasen aus der Antike, die seinerzeit in Italien und Griechenland bei Ausgrabungen gefunden wurden.

Queen's_Ware

Queen's WareDurch Wedgwood wurde das Steingut im 18. Jahrhundert, genauer 1759, zu einer ganz besonderen Ware. Seinen großen Durchbruch erlangte er, als er seine “Creamware” hoffähig machte. Seine Kollektion erhielt, nachdem er Charlotte von England 1765 ein Tee-Service überreicht hatte, den Namen “Queen’s Ware”. Durch diesen königlichen Anlass wuchs Wedgwoods Popularität enorm. Er wurde zum “Potter to Her Majesty”. Die Bezeichnung “Queen’s Ware” ließ er sich daraufhin offiziell sichern. Von nun an vertrieb er die “Creamware” als “Queen’s Ware”.

Design

Was war an Wedgwoods Design anders?

SchaleDer Töpfer verabschiedete sich von den Mustervorgaben des Rokoko und entwarf eine neue Kollektion, die sich unmittelbar an die Kunstformen der Antike anschloss. Seine neue Interpretation des Schönheitsideals, hin zur Klarheit in der Form, fand großen Zuspruch. Hier wurde er besonders kreativ und begann auch aufwändige Kunstgewerbeobjekte u.a. Imitationen antiker Vasen und Gemmen anzufertigen. Seine Produktpalette hatte Bezeichnungen wie “Black Basalt Ware”, “Caneware”, “Rosso Antico”, “Jasperware”, “Drab Ware” und “Pearl Ware”. Die “Creamware” (“Queen’s Ware”), die Basis seiner Produktion, gab er aber nie auf. Sie bildete die wirtschaftliche Grundlage des Unternehmens.

Vertrieb

Wedgwoods besondere Fähigkeit, sich als Geschäftsmann völlig neue, bis dahin unbekannte Wege des Vertriebs und der Vermarktung zu erschließen, führte ihn zum Erfolg. Nachdem seine Ware nun offiziell “Queens’ Ware” genannt wurde, begann er ein “aggressives” Marketing: Errichtung von Schauräumen, in denen er seine neusten Kollektionen vorstellte; 1774 Erstellung eines “Queen’s Ware”- Katalogs, 1777 Werbung mit “Freihaus-Lieferungen”, “Geld-zurück-Garantien” und Rückgaberechten bei nicht Gefallen.

Durch die im 18. Jahrhundert einsetzende Verbesserung der Infrastruktur waren der Verbreitung seiner Waren kaum noch Grenzen gesetzt.
Zuvor wurde der Warenvertrieb von fahrenden Händlern (hawker und pedlars), die ihre Produkte zum Kauf anboten, übernommen. Das war nun anders: Die Ware wurde in die “Showrooms” gebracht, dort ausgestellt und der Interessent kaufte oder bestellte vor Ort. Seine Bestellung wurde ihm ins Haus geliefert.

Im Unterschied zu den kontinentalen prestigeorientierten Porzellanmanufakturen waren die Steingutmanufakturen Englands nicht subventioniert. Dennoch halfen Wedgwood die Beziehungen zum Adel weiter, so dass er seine Produkte gewinnbringend verkaufen konnte. Er nutzte die Referenzen der Adligen, um seine Kollektionen auf dem Markt zu präsentieren. Zu seinen Gönnerinnen gehörten Katharina II. aus Russland und Charlotte von England.

Manufaktur

Wedgwoods industrielle Produktionsweise und sein Umgang mit den Mitarbeitern wurde in den Biografien des Unternehmers immer wieder positiv hervorgehoben. Es schien ihm ein großes Bedürfnis gewesen zu sein, die Mitarbeiter in seinem Betrieb zu behalten.

Warum? Für Wedgwood war der Weggang eines guten Mitarbeiters ein großer Verlust und nicht selten eine Existenzfrage. Die Geheimnisse um die Steingutherstellung wurden in den Steingutmanufakturen ähnlich strikt gehandhabt, wie das auch von den Porzellanmanufakturen bekannt ist. Der Wechsel eines in die Betriebsgeheimnisse eingeweihten Mitarbeiters konnte die Konkurrenzsituation erheblich verschärfen. So war es also über den sozialen Aspekt hinaus für Wedgwood von wirtschaftlicher und existenzieller Bedeutung, die Mitarbeiter an sein Haus zu binden. Denn es war nicht selten, dass ein gut ausgebildeter Töpfer den Standort wechselte und mit seinem Spezialwissen eine gute Position in einem anderen Betrieb bekam. Englische Töpfer fanden des öfteren den Weg auf den Kontinent und halfen dort das beliebte rahmfarbene Steingut herzustellen.

Außenhandel

Bereits 1760 hatte Wedgwood Absatzmärkte im Ausland errichtet. Er nahm auch Wünsche seiner Kunden entgegen und stellte sich in seiner Produktion auf ihren Geschmack ein. 1780 griff er Rokokomotive wieder auf, weil sie sich beispielsweise in den Niederlanden nach wie vor großer Beliebtheit erfreuten und sich gut verkaufen ließen.

Die russische Zarin Katharina II. (1729-1796) bestellte 1773 ein sehr umfangreiches Service für den russischen Königshof bei Wedgwood. Das Service wurde bekannt als “Frog – Service”.

Der Außenhandel wurde zwischen 1806 und 1815 während des englisch-französischen Handelskrieges unterbrochen. Anlass hierfür war die von Napoleon erhobene “Kontinentalsperre”, die die Einfuhr jeglicher Handelsgüter von England aus untersagte. Die Kontinentalsperre begünstigte die Steingutproduktion auf dem europäischen Festland.

Katharina die GroßeKatharina die Große hat für Jever eine ganz besondere Bedeutung: Nach dem Tod ihres Bruders, des Fürsten Friedrich August von Zerbst und Herren zu Jever, fiel ihr die Erbschaft Jever zu. Ein Staatsporträt mit den Insignien der Macht (eine Kopie des Originals, das sich in St. Petersburg befindet), hängt im Schlossmuseum im Audienzsaal und dokumentiert ihren damaligen Herrschaftsanspruch.

Nachahmungen

Wedgwood erwies sich als regelrechter “Trendsetter”.

Die von ihm hergestellten Objekte wurden von Manufakturen in Frankreich, Deutschland und Böhmen kopiert.

Beim Design setzten die kontinentalen Manufakturen aber auch eigene Akzente. Viele der neuen Steingutmanufakturen gingen aus
Fayencemanufakturen hervor. Durch den Import der englischen Ware gerieten diese unter starken Konkurrenzdruck. Die Errichtung neuer Steingutmanufakturen war somit die Flucht nach vorne. Kassel stellte bereits 1771 Steingutware her. In Hubertusburg in Sachsen wurden 1776 die ersten rahmfarbenen Waren sogar mit der Stempelung “Wedgwood” verkauft. Die Fayencefabrik Rendsburg stellte ganz auf Steingut um. Um 1800 gab es in Deutschland bereits etwa 25 Manufakturen. In Frankreich erprobte sich Creil, Montereau und Choisy Le Roy vor 1834 in der Produktion. In Prag entstand 1791 eine Manufaktur. Teilweise bezeichneten die Manufakturen ihre Ware auch mit der Anmerkung “nach Wedgwood”, oder stempelten sie, wie Hubertusburg, mit “WEDGWOOD”.

Die Herstellung englischer Creamware war eine Massenproduktion. Erst um 1780/90 wurde überhaupt damit begonnen, Markenzeichen auf den Keramikobjekten anzubringen. Viele Betriebe in der Gegend um Staffordshire arbeiteten auch als Zulieferer für Wedgwood. Sie unterließen daher das Anbringen einer Marke. Die kontinentalen Hersteller verzichteten gerne auf die Marke, weil sie an der guten Reputation des englischen Herstellers teilhaben wollten. Eine eigene Marke hätte ihr Produkt als “nicht englisch” entlarvt.

Ziel der Manufakturen, die Wedgwood und seine Creamware kopierten, war es letztlich, ihren Anteil am Markt zu sichern. Die Imitation eines Stils, mehr denn die einer Marke, stand hier im Vordergrund. Alleine in England gab es zahlreiche Creamware-Hersteller. Die Zentren der Produktion waren neben Staffordshire Yorkshire, Derbyshire, Lancashire, South West England, South Wales, Northumberland, Durham und Southwest Scotland. Die größten, wichtigsten Manufakturen befanden sich aber in Staffordshire und in der Gegend um Leeds. Da die Manufakturen Verkaufskataloge veröffentlichten, konnte jeder Einblick in die Designvorlagen haben. Aber nicht nur das Aussehen des Geschirrs fand Nachahmung, gelegentlich wurde auch die Marke “Wedgwood” auf den Produkten angebracht. Alle diese Faktoren zusammen genommen machen es schwer, trotz vorhandener Musterbücher, ein Objekt eindeutig zuzuordnen.

Beispiele

Marke eines Tellers der Manufaktur William Smith & Co., Stockton (1825-1855) aus Stockton-on-Tees, Yorkshire. Der Hersteller benutzt die Bezeichnung “Queen’s Ware” für seine Produkte. An anderer Stelle schreibt er nicht “Queen’s Ware”, aber “Wedgewood”, Wedgewood mit “e” dazwischen. Im Jahre 1848 verklagt der damalige Leiter des Wedgwood-Unternehmens Francis Wedgwood den Unternehmer William Smith. Smith soll es in Zukunft unterlassen, seine Produkte mit dem Namen Wedgwood oder Wedgewood zu kennzeichnen.

Markenzeichen
Markenzeichen

Kennzeichnung der Objekte mit “WEDGWOOD”
Markenzeichen
Markenzeichen

MarkenzeichenJC (J Clementson 1839-1864 ?)

 

Markenzeichendscn0361Davenport 1793-1887

Mitte des 19. Jahrhunderts bekam die Steingutproduktion ernsthafte Konkurrenz durch das Porzellan. Porzellan wurde nun auch kostengünstiger hergestellt, und da es haltbarer ist als Steingut, mussten die Manufakturen um ihre Existenz fürchten. Darauf konterten sie mit weiteren Produktinnovationen. Der Scherben wurde härter, die Glasur feiner. Bezeichnungen wie “Granit Ware”, “Semi-Porcelain”, “New Stone”, “Opaque” u.a. sollten den Kunden auf die Entwicklung aufmerksam machen.

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Aber nicht nur mit Materialentwicklung, sondern auch mit eleganter, modischer japanischer Bemalung der Objekte und dem Mehrfarbendruck versuchten die Töpfer dem Porzellan den Rang abzulaufen.

Viele der namhaften Steingutmanufakturen stellten bereits Porzellanarten wie z.B. “Stone China” (Josiah Spode, um 1800), “Bone China” (Spode, um 1790) und “China” her. Diese “Bone-China”-Produktion war eigentlich ein Weichporzellan: Der Masse wurde Knochenasche zugefügt, wodurch der Scherben seine charakteristische Transparenz erhielt. Die Brenntemperatur betrug ca. 1200°. Herkömmliches Hartporzellan (mit Kaolin) wird bei 1400° gebrannt. Der Vorteil für die Steingutfabriken bestand darin, dass sie die gleichen Brennöfen, die sie für das Steingut benutzten, nun auch für das neuartige “China” einsetzen konnten.

Teeservice

Ein interessantes Beispiel für die neue Porzellanart ist das Service “Japan Flowers” von W. Davenport & Co., Longport, das zwischen 1815 und 1850 produziert wurde. Die Davenport Manufaktur bestand von 1793 bis 1887. Davenport begann bereits kurz nach 1800 mit der Produktion von “Bone China”. Das Material ist extrem hart, intensiv weiß und hat einen transparenten Scherben. In dieser Art wurde es nur in England hergestellt. Die Brenntemperatur liegt zwischen 1200° und 1300°.

alt1571dscn0361alt1570711Teekanne und Tasse mit Untertasse, um 1815-1850. Motiv: “Japan Flowers”. Marke: Davenport. Kanne: 20,0 cm X 26,0 cm, Tasse mit Untertasse: 6,0 cm, 7,5 cm. Inventarnr. 05358

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Internet: ↑ www.thepotteries.org