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Postkartenbestand

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Einführung in die Welt der Postkarten

Der Bestand im Schlossmuseum Jever

Der Bestand im Schlossmuseum Jever

Die Sammlung des Schlossmuseums Jever umfasst über 2.500 Postkarten und konzentriert sich auf die Stadt Jever, ihre Umgebung und dem Wangerland. Auch Stadtansichten aus anderen Teilen Deutschlands und Europas befinden sich in dem Bestand, ebenso wie Kunst- und Grußkarten. Es handelt sich um Feldpost von jeverschen Soldaten in die Heimat, Grüße aus der Kur oder dem Urlaub, Glückwünsche und einfache Mitteilungen über das persönliche Befinden.

Dabei gehen die ältesten Karten bis in die 1890er Jahre zurück.

Die Postkarten stammen zum Großteil von Stiftungen durch Privatpersonen und Ankäufen.

Der Postkarten-Bestand im Schlossmuseum Jever

© Annette Babetzki, M. A.

Eine kurze Geschichte der Postkarten

Eine kurze Geschichte der Postkarten

Die Vorgänger der Postkarten waren Visitenkarten, um Termine zu vereinbaren und zu bestätigen. Der normale Mitteilungsverkehr ging seit Jahrhunderten über Briefe.

Am 1. Juli 1870 wurde die Postkarte von der Norddeutschen Postverwaltung eingeführt. Die Idee dahinter war es, kurze Mitteilungen ohne viel Aufwand zu versenden. Besonders der nur wenige Tage später ausgebrochene deutsch-französische Krieg verhalf der Postkarte zur Popularität. In den 1890er Jahren erscheinen Postkarten mit gedruckten Fotografien. Diese breiten sich über alle Regionen der Welt aus. Die beliebtesten Motive waren dabei die von Städten und Sehenswürdigkeiten, also die klassische Ansichtskarte.

Fliegeraufnahmen sind bis heute beliebte Postkartenmotive
Fliegeraufnahmen sind bis heute beliebte Postkartenmotive
Eine von vielen Aufnahmen vom Schloss aus der Sammlung
Eine von vielen Aufnahmen vom Schloss aus der Sammlung

Wann und von wem die erste Postkarte erfunden wurde, verliert sich in Legenden, da jeder diese Erfindung sein Eigen nennen will und die Diskussionen sind bereits national motiviert. So streiten sich vor allem Österreich und Deutschland um den Anspruch der Entwicklung der Postkarte. Der deutsche Postbeamte Dr. Heinrich von Stephan schlug bereits 1865 vor, ein Formular in Umschlaggröße zu verkaufen, welches direkt beschriftet werden könne und schon eine aufgedruckte Briefmarke besäße. Der Käufer würde nur das Porto bezahlen. Sein Vorschlag wurde abgelehnt, zu groß war die Angst finanzielle Verluste zu machen und die vielen deutschen Staaten besaßen zum Teil verschiedene Postsysteme. Nach der Gründung des Norddeutschen Bundes wurde von Stephan zum Generalpostmeister und war maßgeblich an der Gründung des Weltpostvereins beteiligt.

Eine 400 Tausender Briefmarke von 1923

Die Stammkneipe der Getreuen von Jever, gestempelt 1925
Die Stammkneipe der Getreuen von Jever, gestempelt 1925

In Österreich wurde die Idee von Dr. Emanuel Herrmann 1869 aufgegriffen, eine Karte in Größe eines Briefumschlages zum Postsystem zuzuführen. Auch hier waren noch keine Illustrationen vorgesehen. Auf die Vorderseite kam die Adresse und auf die Rückseite die Mitteilung. Neben der Adresse in der rechten oberen Ecke war bereits die Briefmarke vorgedruckt. So wurde Österreich quasi der Erfinder der Postkarte, was Deutschland hätte sein können, wäre von Stephans Vorschlag angenommen worden.

Die Correspodenzkarte, wie sie noch hieß, wurde von der Bevölkerung mit unterschiedlichen Meinungen aufgenommen. Zum einem waren die Menschen begeistert über die Möglichkeit kostengünstig und unkompliziert kurze Mitteilungen zu versenden, zum anderem fürchteten sie um ihren Datenschutz bei den offen zu lesenden Zeilen.

1879 trafen sich 36 Staaten bei einem Postkongress aus dem der Weltpostverein entstand. Hier einigte man sich auch auf ein Postsystem zwischen den Ländern. Erst jetzt konnten die Karten auch über Staatengrenzen verschickt werden. Vorher wurde auch die Feldpost im deutsch-französischen Krieg nur innerhalb des Inlandes versendet.

Die Erfindung der Ansichtskarte richtet sich je nach Definition der Karte selbst. So soll der in Oldenburg tätige Drucker August Schwartz die erste Bildpostkarte entwickelt haben. Er ließ das Bild eines Artilleristen auf die Vorderseite einer Correspondenzkarte drucken. Während zur selben Zeit, um 1870, ein Serbe in Wien eine Postkarte auf der Rückseite mit einem Drachenmotiv versah, was laut Definition die erste Ansichtskarte sein müsste. Dies ist nur eine Legende zur ersten Ansichtskarte.

Eine eindeutige und für alle zufriedenstellende Klärung einer Datierung der Idee von Post- und Ansichtskarten gibt es nicht. Die vorherige Forschung beschäftigte sich dabei weniger um die Frage nach der Motivation zur Entwicklung von Postkarten und ihren Illustrationen, als vielmehr die Nationalität der Erfinder. Erst in den letzten Jahrzehnten wird sich in der Wissenschaft objektiver mit dieser Thematik auseinander gesetzt.

Die vermutlich erste Ansichtskarte einer Stadt wurde am 18. Juli 1872 gestempelt, zeigt Göttingen und wurde von einem gewissen Ludolf Parisius hergestellt. Die erste nach einem Foto hergestellte Postkarte stammt von dem Fotografen und Lichtdrucker Alphons Adolph. Das Foto zeigt das Rathaus von Löbau und wurde im Jahr 1879 aufgenommen.

Früher war die Vorderseite nur für die Adresse vorgesehen. Auf der Rückseite war das Motiv mit oder ohne Platz für handschriftliche Mitteilungen
Früher war die Vorderseite nur für die Adresse vorgesehen. Auf der Rückseite war das Motiv mit oder ohne Platz für handschriftliche Mitteilungen
So mancher Schreiber suchte seinen Platz selbst
So mancher Schreiber suchte seinen Platz selbst

Bis 1905 war der Text ebenso auf der Rückseite, wie die Illustration. Doch nun konnte das Motiv die ganze Seite füllen, während die Vorderseite die geteilte Ansicht von Adress- und Textteil aufwies.

Die Jahre von 1895 bis 1918 gelten als das goldene Zeitalter der Postkarten. In dieser Zeit wurden die meisten Karten gedruckt, gekauft, versendet und gesammelt. In den Zwanziger Jahren verloren Postkarten einen Großteil ihrer Funktionen. Autos wurden alltäglicher und damit die Wege kürzer um sich persönlich zu treffen. Das Telefon im Privathaushalt revolutionierte die Kommunikation, ebenso private und billiger produzierte Fotoapparate, um selbst Bilder von Sehenswürdigkeiten aufzunehmen. Schließlich nahm auch das Kino Einzug in den Alltag und änderten so die Sichtweisen der Menschen.

© Annette Babetzki, M. A.

Die Bedeutung der Fotopostkarten

Die Bedeutung der Fotopostkarten

Die Postkarte wurde nur wenige Tage vor dem deutsch-französischen Krieg eingeführt. Dies brachte ihr bereits in ihrer Anfangszeit großen Aufschwung. So konnten problemlos kurze Nachrichten von der Front in die Heimat geschickt werden, jedoch vorerst nur innerhalb der Landesgrenze. Die Soldaten, die aus allen sozialen Schichten stammten, lernten so dieses neue Medium kennen.

Bald kamen illustrierte Postkarten auf. Dies waren Künstlerkarten mit Gemäldemotiven.

Ein Beispiel aus dem Bestand für eine Kunstpostkarte
Ein Beispiel aus dem Bestand für eine Kunstpostkarte
Das Postkartenmotiv zeigt das Gemälde „Der bunte Gasometer“ von Franz Radziwil
Das Postkartenmotiv zeigt das Gemälde „Der bunte Gasometer“ von Franz Radziwil

Der Weg zur Fotopostkarte war nicht weit, da dieses neue Medium ungeahnte Möglichkeiten eröffnete. Die Fotografie wurde durch ihre Produktion und Vervielfältigungsmöglichkeiten zur erschwinglichen Massenware jeder Gesellschaftsschicht. Ob Aristokrat, Akademiker oder Dienstbote, jeder hatte Zugriff auf Postkarten.

Bis 1900 rückte die Welt näher zusammen. Durch neue Verkehrsmöglichkeiten, wie das Eisenbahnnetz, wurden Reisen alltäglicher und durch die Kolonien stieg das Interesse an anderen Orten, Welten und Vorstellungen. Die Menschen bezogen ihr Wissen über ferne Orte nicht mehr nur aus gelehrten Werken und dieses Wissen war nicht mehr nur den Eliten vorbehalten. So hatten die Postkarten mit Stadtansichten auch ihren geographischen Lernzweck. Besonders die Fotografie zeigte andere Orte über die Grenzen der Länder und Gesellschaftsschichten hinweg in einem mehr oder weniger realistischem Bild.

Die Postkarten entwickelten sich schnell zum Massenmedium. Der gleiche Aufbau und die einheitliche Nutzung machten die Karten einfacher zu konsumieren und vertrauter. Diese Normung der Postkarte fand bereits 1878 statt. Dies erleichterte die Handhabung und die Karten fanden einfacher Zugang in den Alltag.

Die Fotopostkarte verband dabei die schriftliche Mitteilung, eine persönliche Nachricht, mit der Fotografie. Die Sender waren häufig Verwandte oder Freunde aus dem näheren sozialem Umfeld. Die Karten zeigen den Beweis „Ich-war-hier“ für die Daheimgebliebenen. Für diese vermittelte die Kombination von Bild und persönlicher Mitteilung ein Gefühl des potenziellen „Dabei-seins“. Durch das Foto wird eine Gleichzeitigkeit vermittelt und durch den Text eine Zugehörigkeit zwischen Sender und Empfänger hergestellt.

Auch Motive von Katastrophen wurden abgebildet. Diese Abbildung zeigt den Deichbruch von Dauens Groden 1917
Auch Motive von Katastrophen wurden abgebildet. Diese Abbildung zeigt den Deichbruch von Dauens Groden 1917
Oder Porträts, wie hier aus den Nachlass von Käthe Engelhardt zwischen den Weltkriegen
Oder Porträts, wie hier aus den Nachlass von Käthe Engelhardt zwischen den Weltkriegen

Die Motive für diese Postkarten waren so vielfältig wie die Fotografie selbst, neben Landschaften, gab es auch Porträts, Stillleben und Bilder von politischen Veranstaltungen, Kriegshandlungen oder Naturkatastrophen. Doch besonders beliebt zum Verschicken auf Reisen in die Heimat oder an Bekannte war und ist die Ansichtspostkarte mit Stadtansichten. Diese Fotografien halten die gängigen Bilder von Orten und Vorstellungen, die die Menschen von diesem Bereich hatten, fest. Sie waren zu dieser Zeit das realitätsnahe Medium, auch wenn schon damals bekanntermaßen mit Retuschen gearbeitet wurde. Beliebte Motive waren für die Stadt bedeutende oder überregionale bekannte Landschaften, Orte, Denkmäler und Bauwerke. Somit vermittelten diese Motive typische Vorstellungen von diesen Regionen in die Ferne. Daneben entstand jedoch auch ein Bildgenre von der Urbanität per se. Selbst Straßenzüge, Kneipen und Cafés wurden für Motivwürdig gehalten und auf Postkarten gedruckt, neben den „Attraktionen“ der Stadt. Anders als Gemälde, die solche Motive bereits früher entdeckt hatten, wurden die Fotopostkarten von einer breiteren Bevölkerung aufgenommen.

Die Ansichtskarten begleiteten den Aufbruch in eine neue mobile Welt während der Jahrhundertwende und wurden zum Bildzeugnis dieses Kulturwandels. Sie spiegeln auch das urbane Verständnis der Menschen wider, die durch die Fotografie die Möglichkeit hatten, fremde Orte zu erkunden und ein neues Bewusstsein für die eigene Stadt und Straßenzüge vor der Haustür zu erlangen.

Das Foto präsentiert ein Medium mit hoher Realität und Glaubwürdigkeit. Es zeigt den urbanen Wandel, sowie den Wandel der Sehgewohnheiten der Menschen. Verbunden mit dem persönlichen, handschriftlichen Text, wird die Postkarte zu einem unvergleichlichem Erinnerungsobjekt.

Die Postkarte ist ein Medium der Kommunikation und der Erinnerung. In Form der Ansichtskarte zeigen sie Bilder von Orten, Landschaften, Ländern und Städten. Die hier ausgewählten Fotopostkarten präsentieren die Stadt Jever durch die Jahrzehnte. Der Wandel, dem jede Stadt ausgesetzt ist, wird an diesen Fotografien aufgezeigt. Darüber hinaus schildern die auf den Karten erhaltenen Mitteilungen persönliche Erlebnisse der Menschen, die diese Karten, aus welchem Grund auch immer, verschickten. Die Fotopostkarten konservieren den Wandel in Städten und die Geschichten ihrer Verfasser.

© Annette Babetzki, M. A.

Postkarten mit Straßenansichten zeigen in besonderer Weise die Stadtentwicklung auf. Die Veränderung von Gebäuden, Straßenverläufen, Namensänderungen und Veränderungen im Verkehr. Die hier aufgezeigten Postkarten sind nur ein Einblick in den Bestand der Motive mit Straßenansichten. Neben den Straßen in Jever befinden sich weitere Aufnahmen aus Wangerooge, Oldenburg, Wilhelmshaven und anderen Städten in der Sammlung.

Hier wird ein kleiner Einblick in den Bestand der Stadtansichten von Jever gezeigt. Exemplarisch zeigen die Motive die Stadtentwicklung auf, besonders die Veränderungen im Stadtbild. Es handelt sich um Postkarten von Jever, doch im Bestand des Schlossmuseums befinden sich auch Abbildungen von anderen Städten.

Stadtkirche

Das ehemalige Gebäude der Stadtkirche brannte am 01.10.1959 ab. Zum Glück existieren noch Bildzeugnisse von der alten Kirche. Auch im Postkartenbestand vom Schlossmuseum finden sich solche.

Zum Schluss präsentieren wir einen kleinen Querschnitt aus der über 2.500 Postkarten bestehenden Sammlung vom Schlossmuseum Jever.

Dieser Abschnitt ist natürlich nur ein kleiner Einblick in die Wissenschaft um die Postkarte.

Einige weiterführende allgemeine Literaturangaben für Interessierte sind hier zu finden:

  • Békési, Sandor: Die topographische Ansichtskarte: Zur Geschichte und Theorie eines Massenmediums. In: RELATION. Beiträge zur vergleichenden Kommunikationsforschung 1 (2004), S. 382-404.
  • Geary, Christraud/Webb, Virginia-Lee (Hg.): Delivering Views. Distant Cultures in Early Postcards, Washington D. C. 1998.
  • Hartwig, Helmut: Zwischen Briefsteller und Bildpostkarte. Briefverkehr und Strukturwandel bürgerlicher Öffentlichkeit. In: Fischer, Ludwig/Hickethier, Knut/Riha, Karl (Hg.): Gebrauchsliteratur. Methodische Überlegungen und Beispielanalysen, Stuttgart 1976, S. 114-126.
  • Hille, Horst: Postkarte genügt. Ein kulturhistorisch-philatelistischer Streifzug, Leipzig-Jena-Berlin 1988.
  • Hoerner, Ludwig: Zur Geschichte der fotografischen Ansichtspostkarten. In: Fotogeschichte 26 (1987), S. 29-44.
  • Holzheid, Agnes: Das Medium Postkarte. Eine sprachwissenschaftliche und mediengeschichtliche Studie. Berlin 2011.
  • Holzheid, Anett: Das Medium Postkarte. Eine sprach- und kulturwissenschaftliche Studie, Berlin 2011.
  • Jaworski, Rudolf: Alte Postkarten als kulturhistorische Quelle. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 51 (2000), S. 88-102.
  • Lebeck, Robert/Kaufmann, Gerhard: Viele Grüße… Eine Kulturgeschichte der Postkarte, Dortmund/Harenberg 1985.
  • Leclerc, Herbert: Ansichten über Ansichtskarten. In: Archiv für deutsche Postgeschichte 2, Frankfurt am Main 1986, S. 5-65.
  • Oettermann, Stephan: Ohne Geld durch die Welt. Die Bildpostkarte als ‘Kreditkarte’ des Weltenbummlers. In: Fotogeschichte 57 (1995), S. 47-70.
  • Parr, Martin: Postcards. Introduction by Thomas Weski. London 2008.
  • Staff, Frank: The Picture Postcard and its Origins. London 1966.
  • Starl, Timm: Sammelfotos und Bildserien. Geschäft, Technik, Vertrieb. In: Fotogeschichte 9 (1983),3-20.
  • Starl, Timm/Tropper, Eva (Hg.): Zeigen, grüßen, senden. Aspekte der fotografisch illustrierten Postkarte (= Fotogeschichte 118, 2010).
  • Tropper, Eva: Medialität und Gebrauch oder Was leistet der Begriff des Performativen für den Umgang mit Bildern? Die Ansichtskarte als Fallbeispiel. In: Musner, Lutz/Uhl, Heidemarie (Hg.): Wie wir uns aufführen. Performanz als Thema der Kulturwissenschaften, Wien 2006, S.103-130.
  • Trummer, Thomas: „Hier ist es unbeschreiblich schön“. Eine kleine Phänomenologie der Ansichtskarte. In: Fenz, Werner (Hg.): „Sightseeing“. 4. Österreichische Triennale der Fotografie, Salzburg 2003, S. 48-63.
  • Walter, Karin: Ansichtskarten – Spiegelbilder des touristischen Blicks. In: Die Postkarte. Dr. Emanuel Hermann – Eine österreichische Erfindung erobert die Welt. Klagenfurt 1995, S. 24-28.
  • Walter, Karin: Postkarte und Fotografie. Studien zur Massenbild-Produktion. Würzburg 1995.
  • Walter, Karin: Die Ansichtskarte als visuelles Massenmedium. In: Maase, Kaspar/Kaschuba, Wolfgang (Hg.): Schund und Schönheit. Populäre Kultur um 1900, Köln/Weimar/Wien 2001, S. 46 61.

© Annette Babetzki, M. A.