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Pressegespräch am 9. August 2018 um 11 Uhr im Schlossmuseum Jever im Rahmen der Sommerausstellung “Gezeitenwechsel”

Die Ausstellung “Gezeitenwechsel. Das Herzogtum Oldenburg und das Jeverland 1818 – 1918” ist ein großer Erfolg – nicht zuletzt auch wegen der aktuellen Diskussionen zur Entwicklung der Demokratie. In den hundert Jahren von 1818 bis 1918, in denen das Jeverland zum Großherzogtum Oldenburg gehörte, hatte sich auch das Recht zu wählen und am politischen Geschehen teilzunehmen, gewandelt und weiter entwickelt.

Trotz vieler Vorschritte hatte es in diesen 100 Jahren auch Rückschritte auf dem Weg hin zu einer demokratischen Verfassung gegeben. Für Frauen brachte dann auch erst das Ende des Ersten Weltkrieges und damit auch des Großherzogtums Oldenburg das Wahlrecht.

Zusammen mit den Förderern der Ausstellung, u.a. der OLB-Stiftung, wird das Schlossmuseum einige Besonderheiten der Ausstellung (u.a. Abdankungskurkunde des letzten Großherzogs, Aufruf für die Frauen im Januar 1919 zur Wahl zu gehen …) anlässlich eines Pressegesprächs am 9. August 2018 um 11 Uhr genauer vorstellen.

Ausstellungseröffnung “Gezeitenwechsel” am 10.06.2018

Am 10. Juni 2018 wird um 11:30 Uhr im Schloss Jever die diesjährigen Sommerausstellung “Gezeitenwechsel – Das Herzogtum Oldenburg und das Jeverland 1818 – 1918” eröffnet.

Begrüßung und Einführung:
Prof. Dr. Antje Sander, Museumsleiterin

Grußworte:
Reinhard Onnen-Lübben, Stellvertr. Landrat des Landkreises Friesland
Dr. Michael W. Brandt, Geschäftsführer der Oldenburgischen Landschaft

Zeitsprung 1840:
Der großherzogliche Schlossverwalter Günther Leopold Schäfer begrüßt die Gäste (Jeffery von Laun, Landesbühne Nord).

Führung durch die Ausstellung:
Dr. Maren Siems und Andreas Puth M.A.

Das Ausstellungsprojekt wurde gefördert durch:
Land Niedersachsen, EWE-Stiftung, OLB- Stiftung.

Das Projekt ist zugleich Teil des Netzwerkprojektes “Revolution im Nordwesten 1918/1919” anlässlich des 100. Jahrestags der Novemberrevolution. Viele Veranstaltungen von Museen, Stiftungen, Theater und kulturellen Institutionen aus dem Nordwesten werden in diesem Projekt zusammengefasst. Von Norderney bis Bremen, von Wilhelmshaven bis Lohne finden die Veranstaltungen im Jahr 2018 bis in die erste Hälfte des Jahres 2019 hinein statt. Ausstellungen, Vorträge, Theateraufführungen, Performances und eine Denkmal-Einweihung erinnern an den demokratischen Aufbruch im Nordwesten.

Im Zusammenhang mit dem Netzwerkprojekt findet darüber hinaus am Freitag, 8. Juni 2018 eine öffentliche Tagung mit dem Titel “Demokratischer Aufbruch im Nordwesten” im Küstenmuseum Wilhelmshaven statt.

Weitere Informationen:

Wichtige Informationen zum Netzwerkprojekt “Revolution im Nordwesten 1918/1919” finden sich auch auf der Website ↑ www.revolution-nordwest.de ↑. Die Website wird laufend aktualisiert. Weitere Veranstaltungen können gern in die Website aufgenommen werden – melden Sie sich bei der Oldenburgischen Landschaft unter schulz@oldenburgische-landschaft.de.