Fledermausführungen im Schlosspark Jever

Am Freitag, 26. Mai 2017 findet um 21:00 Uhr die erste Fledermausführung in diesem Jahr im Schlosspark des Schlossmuseums Jever statt.

Beim Fledermausspaziergang rund um das Schloss erzählt Frau Kreusel aus dem Leben der faszinierenden Nachttiere. Sobald es dämmert, ist mit den ersten Fledermäusen zu rechnen. Sie werden mit Hilfe eines „Batdetectors“ aufgespürt und ihre Rufe hörbar gemacht. Da die Fledermäuse mit ihren Ultraschalllauten jagen, können wir sie also bei der Jagd beobachten und hören!

Weitere Infos und Termine finden Sie im Veranstaltungskalender.

Treffpunkt ist der Schlossplatz. Das Schlossmuseum Jever lädt herzlich ein und bittet wegen der begrenzten Teilnehmerzahl um Anmeldung im Schlossmuseum unter der Tel. 04461 – 96935-0.

Aktion anlässlich der Gewässerwoche „Die Jade verbindet“ im Schlosspark Jever am Di. 16.05.2017 ab 18 Uhr

Wer immer schon mal wissen wollte, welche Pflanzen und Tiere es in der Schlossgraft zu Jever gibt, kann am Dienstag, 16. Mai, gemeinsam mit Werner Menke von der wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft für Natur- und Umweltschutz (WAU) und Elisabeth Wilken vom Schlossmuseum an einem Rundgang teilnehmen. Bei der Exkursion entlang des ehemaligen Schlossgrabens sollten die Teilnehmer wasserfestes Schuhwerk nicht vergessen. Treffpunkt ist kurz vor 18 Uhr auf dem Schlossplatz. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, die Teilnahme ist kostenlos.

Die Aktion findet anlässlich der Gewässerwoche „Die Jade verbindet“ statt. Ins Leben gerufen wurde die Veranstaltungsreihe von der Kommunalen Umwelt-Aktion „U.A.N.“, die durch eine regionale Steuergruppe unterstützt wird. Ein Ziel der Aktion ist es, ein Gefühl der Verbundenheit über das Wasser zu wecken und über den Stellenwert und die Bedeutung der Gewässer in der Jaderegion zu informieren. Insgesamt finden in der Woche vom 14. bis 21. Mai 93 Aktionen statt, die von Kommunen, Verbänden Sportvereinen und dem Schlossmuseum Jever angeboten werden.

Weitere Informationen:

Gewässerwoche Jaderegion 14. – 21. Mai 2017

Das Schlossmuseum und Werner Menke laden zu einem Rundgang unter dem Motto „Lyrik im Park“ am 29.04.2017 um 14.30 Uhr

Am Dienstag, dem 25. April, wird weltweit der „Tag des Baumes“ begangen. Am folgenden Samstag soll im Schlosspark Jever ein literarischer Spaziergang zu diesem Anlass stattfinden.

In den USA hatte sich bereits im 19. Jahrhundert ein regelmäßiger Gedenktag für den Baum durchgesetzt. Für Deutschland wurde diese Tradition im April 1952 unter der Schirmherrschaft des damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss begründet, nachdem durch Beschluss der Vereinten Nationen 1951 der internationale „Tag des Baumes“ ins Leben gerufen worden war. Seitdem wird jährlich mit einer Fülle von Veranstaltungen auf die Bedeutung der Bäume für den Menschen hingewiesen.

Einen hohen Stellenwert haben Bäume auch für die Dichtung. Eines der bekanntesten Gedichte Goethes trägt den Titel „Gingo biloba“ und erinnert an den erst Mitte des 18. Jh. in Europa eingeführten asiatischen „Tempelbaum“, von dem auch im Schlosspark ein stattliches Exemplar steht. Friedrich Hölderlin schrieb 1796 sein klassisches Gedicht „Die Eichbäume“; die Romantiker, so Wilhelm Müller, verherrlichten den „Lindenbaum“ und Eduard Mörike richtete Verse „An eine Lieblingsbuche meines Gartens“.

Auf einem literarischen Spaziergang durch den Schlosspark werden an verschiedenen Stellen solche Baumgedichte sowie weitere Gedichte zu Parkmotiven (z. B. zu Vögeln und Frühlingsblumen) vorgetragen und kurz erläutert. Das entspannte Umhergehen im Schlossgarten wird so zu einem zweifachen Spaziergang, der zugleich durch die idyllische Parklandschaft und durch die deutsche Naturlyrik führt.

Weitere Infos: Lyrik im Park mit Werner Menke.

Die Blutbuche im Schlosspark Jever muss gefällt werden

Nun ist es leider soweit. Ein Jahr konnte die Blutbuche im Schlosspark noch mit einer Absperrung überleben, nun ist sie soweit instabil, dass sie endgültig am Montag, den 13. Februar 2017, gefällt werden muss. Spätestens als vor rund fünf Jahren mit einem großen Krach einer der drei Baumteile ohne Vorwarnung auf den Parkweg fiel, wurde klar, dass eine Fällung unausweichlich werden würde. Im vorletzten Herbst haben dann verschiedene Gutachter festgestellt, dass der Stamm, der ursprünglich bei der Pflanzung um 1830 aus drei Bäumen zusammengesetzt wurde, mit Pilz befallen und sehr morsch ist. Daraufhin wurde, wie viele Schlosspark-Liebhaber bemerkt haben, der Weg an der Blutbuche aus Sichergeitsgründen gesperrt. Aber einen Vegetationszyklus durfte die kranke Buche noch durchlaufen.

Während der Fällung in der kommenden Woche wird der Schlosspark am Montag vollständig und dann im nördlichen Abschnitt gesperrt bleiben.

Obwohl dies ein trauriger Anlass ist, bedeutet die Fällung aber für die Gestaltung des Parkes auch eine Verjüngung und einen Neuanfang, damit auch noch in wiederum 200 Jahren sich die Menschen an ihm erfreuen und mit Muße lustwandeln können. Nach einer archäologischen Untersuchung, die sicherlich sehr spannend wird, da die Buche auf dem Gelände der alten Kasematte der Schlossbefestigung gesetzt wurde, wird im Herbst eine neue Blutbuche an gleicher Stelle gepflanzt. Das ist wichtig, denn die Lage dieses markanten Baumes ist für die gesamte Gestaltung der Parkanlage und für die Sichtachsen von zentraler Bedeutung.

Vielleicht nutzen ja viele Jeveraner das Wochenende, um noch einen letzten Blick auf die Buche zu werfen.

Das Schlossteam plant, aus Teilen des Holzes Schlüsselanhänger, gleichsam als Erinnerungstücke, zu produzieren. Zudem hat der Schlossgärtner Thomas Werner bereits im letzten Jahr mit Erfolg ! aus den Samen der Blutbuche junge Pflanzen gezogen. Etwas bleibt also.

Chef im Schlosspark: Der blaue Pfau

Aufgrund ihres auffälligen Aussehens gelten vor allem die Männchen des „Blaues Pfaus“ als die ältesten Ziervögel der Menschen. Bereits in den Sagen der griechischen Antike wurden sie erwähnt. Als standorttreue Vögel werden die ursprünglich in Indien und Sri Lanka beheimateten Tiere heute weltweit als Haustiere gehalten.

Auch im Schlosspark lebt seit vielen Jahren eine Familie von Pfauen. Besonders das Männchen weiß sich gut „in Szene“ zu setzen.

„Die Schleppe der Männchen besteht aus sehr stark verlängerten, ein bis eineinhalb Meter langen Oberschwanzdeckfedern. Diese können zu einem fächerförmigen Rad aufgestellt werden. Die plastisch leuchtende Federzeichnung von großen, blau irisierenden „Augen“ soll Fressfeinde abschrecken, die diese als Augen von großen Säugetieren interpretieren sollen. Wenn dies nicht genügt, um einen Angreifer in die Flucht zu schlagen, setzt der Hahn die gefächerten Schwanzfedern in eine laut rasselnde Bewegung. Der eigentliche Schwanz ist mit etwa 40 bis 45 cm viel kürzer. Er ist braun und besteht aus mehrstufig angeordneten Steuerfedern … Das prächtige Gefieder des Hahns mit den auffälligen Deckfedern wird in der Verhaltensbiologie als visuelles Ornament bezeichnet und ist quasi ein Indikator für seine genetische Fitness. Zwar ist die lange Schleppe im Allgemeinen eher hinderlich und bewirkt eine Verminderung des Flugvermögens, nach dem sogenannten Handicap-Prinzip ist aber gerade dieser Umstand für die Weibchen bei der Paarung ein Indiz für gesunden, lebensfähigen Nachwuchs“ (Wikipedia – Blauer Pfau ↑).

Langsamer Generationswechsel der Bäume im Schlosspark

Zur Zeit findet im Schlosspark ein langsamer Generationswechsel der Bäume statt. Während in den nächsten Tagen an der Außenseite der Graft gegenüber des Mariengymnasiums auf der Grundlage des Parkpflegewerks aus Verkehrssicherungsgründen einige wildausgetriebene Bäume gefällt werden müssen, können wir an anderen Stellen neue Bäume im Schlosspark begrüßen.

Am 18.03.2015 um 9 Uhr wird eine neue Rotbuche auf der Höhe von „Marias Gang“ gepflanzt. Vor einem Jahr war an dieser Stelle eine Rotbuche nach einem Sturm umgekippt. Die Gärtnereien Husmann, Meyer, Gerdes und Wellmann haben sich zusammengetan und werden diese neue Rotbuche stiften und pflanzen. Die Pflanzung geschieht im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums des Fachverbands „Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Niedersachsen und Bremen“. Aus diesem Anlass pflanzt der Verband an 50 Orten in Niedersachsen nun jeweils einen Baum. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle beteiligten Partner!

Die Pfauen im Schlosspark

In den Frühjahrs- und Sommermonaten sind die Pfauen, die im Schlosspark leben, immer besonders neugierig und aktiv und gehen zuweilen in den umliegenden Gärten „auf Erkundungstour“. Der Schlossgärtner Herr Thomas Werner bittet darum, die Tiere unter keinen Umständen zu füttern, da sie sonst länger in den fremden Grünanlagen verweilen und nicht sofort in den Schlosspark zurückkehren.

Die Fledermausführungen der Saison beginnen am 09.05.2014

Am Freitag, 09. Mai 2014 findet um 20:45 Uhr die erste Fledermausführung in diesem Jahr im Schlosspark des Schlossmuseums statt.

Beim Fledermausspaziergang rund um das Schloss erzählt Silke Kreusel aus dem Leben der faszinierenden Nachttiere. Sobald es dämmert, ist mit den ersten Fledermäusen zu rechnen. Sie werden mit Hilfe eines „Batdetectors“ aufgespürt und ihre Rufe hörbar gemacht. Da die Fledermäuse mit ihren Ultraschalllauten jagen, können wir sie also bei der Jagd beobachten und hören!

Treffpunkt ist der Schlossplatz. Das Schlossmuseum Jever lädt herzlich ein und bittet wegen der begrenzten Teilnehmerzahl um Anmeldung im Schlossmuseum unter der Tel. 04461 – 96935-0.

Anbringen eines Nistkastens für Waldkäuze im Schlosspark

Die Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Natur-und Umweltschutz e. V. (WAU) hat mit Hilfe von Spendengeldern einen Eulennistkasten erworben, der im Schlosspark Jever aufgehängt werden soll. Dort hat bis vor wenigen Jahren regelmäßig ein Waldkauzpaar gebrütet, seit einiger Zeit ist dieses Brutvorkommen aber erloschen, vermutlich weil keine geeigneten Baumhöhlen mehr zur Verfügung stehen. In den letzten Jahren sind bei Stürmen mehrere alte Bäume im Park umgefallen. Jetzt hoffen WAU und Schlossmuseum, dass das „Angebot“ einer künstlichen Bruthöhle zu einer Wiederbesiedlung durch den Waldkauz führt.

Mit dieser Maßnahme setzt die WAU ihr Nistkastenprogramm im Schlosspark fort. Seit 2012 hängen dort mehr als 30 Kästen, die von Höhlenbrütern auch gut angenommen werden. Kontrolliert werden die Kästen in regelmäßigen Abständen durch die WAU-Mitglieder Dr. Susanne Homma und Olaf Geiter, die im Dienste der wissenschaftlichen Vogelberingung tätig sind und die Jungvögel kurz vor dem Flüggewerden beringen. Damit soll auch ein Beitrag zur Erforschung der kleinräumigen Verbreitung häufiger Singvögel geleistet werden.

Die Schlossparkleitung und der Schlossgärtner, Herr Thomas Werner, freuen sich über die Zusammenarbeit mit der WAU bei dem gemeinsamen Bestreben, den Schlosspark als attraktiven Lebensraum von Tieren und Pflanzen mitten in der Stadt Jever zu gestalten. Das Projekt wird im Rahmen eines Pressegesprächs im Schloss von Herrn Werner Menke (WAU) und dem Schlossmuseum Jever am Donnerstag, 20.02.2014 um 11 Uhr im Detail vorgestellt.