Andreas Folkers (Juli 2026)
Nach gut viereinhalb Jahren neigt sich das vom Bund und der Stadt Jever geförderte Klimaanpassungsprojekt „Schlosspark Jever – Landschaftsgärten in Friesland im Klimawandel“ (kurz: „Schlosspark Jever im Klimawandel“) langsam seinem Ende entgegen. In dieser Zeit hat sich in der historischen Gartenanlage einiges getan – auch wenn das auf den ersten Blick vielleicht nicht jeder sofort erkennt.
Denn wenn wir an große Klimaanpassungsprojekte denken, entstehen schnell Bilder von umgestalteten Innenstädten, wie in Paris oder Kopenhagen, hochmodernen Bewässerungssystemen für riesige Grünflächen, gigantischen Wasserrückhaltebecken oder digitale High-Tech-Frühwarnsysteme. Keine Frage: Alles wichtige Investitionen – dort, wo sie sinnvoll und notwendig sind. Was dabei jedoch leicht übersehen wird: Klimaanpassung muss nicht immer spektakulär oder auf den ersten Blick sichtbar sein.
Vorweg: Jever ist weder Paris noch Kopenhagen. Natürlich darf man groß denken – think big! – doch neben Klimaschutz und Klimaanpassung spielen hier vor allem auch Natur- und Denkmalschutz eine entscheidende Rolle. Der besondere Charme des englischen Landschaftsparks soll schließlich erhalten bleiben. Denn was nützt eine bis ins letzte Detail technisierte Parkanlage, wenn sie dadurch genau das verliert, weshalb Einheimische und Gäste sie so schätzen?
Weitere umfassende Informationen zum Klimaanpassungsprojekt „Schlosspark Jever – Landschaftsgärten in Friesland im Klimawandel“ sowie zum Schlosspark selbst erhalten Sie auf folgenden Seiten:




