Die besondere Qualität und der Wert als Gartendenkmal wird auch dadurch unterstrichen, dass noch heute die Wegeführung auf dem historischen Unterbau erfolgt. Zwar wurden Ende des 20. Jahrhunderts aus Kostengründen Teile der Wege begradigt, doch konnte während der Restaurierungsmaßnahmen in den Jahren 2024 bis 2026 der geschlängelte Verlauf wiederhergestellt werden.
Es ist daher nicht nur aus ästhetischen Gründen von Bedeutung, dass die Wege ihre historische Form wiedererlangen, sondern auch, weil dadurch ein langsameres Versickern des Regenwassers im Boden ermöglicht wird.
Für die Befestigung des Unterbaus verwendete man Schuttmaterial der ehemaligen Vorburg. Anschließend wurde um 1830 eine Sandschicht aufgetragen. Die Wege erschienen auch etwas tiefer gelegt und zurückgenommen, um den Rasen- und Wiesenflächen gleichsam den von der Natur geschaffenen Vortritt zu lassen. Heute wird anstelle des Sandes ein Sabalith genutzt, der ebenfalls wasserdurchlässig ist, jedoch eine höhere Stabilität bietet.



