Aktuell

Museumspädagogische Samstagsangebote: Forscherworkshop für Kinder und Jugendliche im Forscherlaboratorium „Seetzen“

Hier dreht sich alles um das Getier!

Am Samstag, den 04.11.2017 startet das Schlossmuseum Jever sein Wochenendprogramm für Kinder und Jugendliche. Jeden Samstag im November öffnet von 14 – 16 Uhr das Forscherlaboratorium „Seetzen“ mit wechselnden Kreativangeboten seine Türen. Ulrich Jasper Seetzen (1767-1811) war an allem interessiert, was seinem wachen Blick begegnete – aber seine große Leidenschaft waren die vielen unterschiedlichen Tierarten.

Tierisch wird es also auch beim morgigen Workshop, wenn Tiere gesucht, eingeordnet und anschließend gemeinsam selbst entworfene Tiergestalten auf Stoff gedruckt werden.

Für Kinder und Jugendliche ist der Eintritt frei.

Sonntagsmatinee: Naturkundliche Beobachtungen Ulrich Jasper Seetzens in seiner nordwestdeutschen Heimat

Am Sonntag, 15. Oktober um 11 Uhr startet das Veranstaltungsprogramm zur Sonderausstellung „Wissensdurst und Forscherdrang – Zum 250. Geburtstag des Orientforschers Ulrich Jasper Seetzen“ bei einem Glas Sekt mit der Matinee „Naturkundliche Beobachtungen Ulrich Jasper Seetzens in seiner nordwestdeutschen Heimat“ im Steinsaal und anschließendem Ausstellungsrundgang.

In einer lockeren, bildreichen Lesung zeigt Werner Menke eine vielfach noch unbekannte Facette der Persönlichkeit Seetzens, der sich nicht nur als Forscher in der Ferne, sondern auch als präziser Beobachter der eigenen friesischen Heimat seinerzeit einen Namen machte (Unkostenbeitrag 3 €).

Über seiner Leistung als Orientalist wird vielfach übersehen, dass Seetzens Forscherdrang bereits seit seinem Studium in Göttingen, also lange vor seiner großen Orient-Reise, stark ausgeprägt war. Nach seiner Rückkehr nach Jever im Jahr 1792 suchte sich dieses Interesse seine Gegenstände in hohem Maße in der näheren und weiteren Umgebung seiner Heimatstadt. Auf diese bisher weniger bekannte Rolle Seetzens als Erforscher seiner friesischen Heimat will die Veranstaltung aufmerksam machen.

Wangerooge, kol. Zeichnung, um 1820 Wangerooge, kol. Zeichnung, um 1820.

Winteröffnungszeiten Schlossmuseum Jever und Schlachtmühle Jever

Für das Schlossmuseum und die Schlachtmühle in Jever treten bald die Winteröffnungszeiten in Kraft: letztmalig in diesem Jahr hat das Schlossmuseum am 9. Oktober montags geöffnet. Ab 10. Oktober gelten die Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag von 10 bis 18 Uhr.

Der Schlossturm ist für die Besucher ebenfalls nur bis einschließlich Montag, 9. Oktober zu besichtigen. Danach ist der Schlossturm bis zum Frühjahr 2018 geschlossen.

Die Schlachtmühle ist am Sonntag, 8. Oktober (Brüllmarkt als Saisonabschluss) letztmalig in diesem Jahr von 10 bis 17 Uhr zu besichtigen und wird wieder im Frühjahr 2018 für Besucher geöffnet.

Gruppenführungen durch die Schlachtmühle können weiterhin unter Tel. 04461-969350 vereinbart werden.

Ausstellungseröffnung der großen Seetzen-Ausstellung am 29.09.2017 im Audienzsaal

Die Ausstellung „Wissensdurst und Forscherdrang“ zum 250. Geburtstag des friesischen Forschungsreisenden Ulrich Jasper Seetzen (1767-1811), die derzeit in den Ausstellungsräumen des Schlossmuseums erstellt wird, wird am Freitag, 29. September 2017 um 17:00 Uhr im Audienzsaal des Schlosses eröffnet.

Begrüßung: Prof. Dr. Antje Sander, Museumsleiterin
Grußwort: Themas Kossendey, Präsident der Oldenburgischen Landschaft
Einführung: Prof. Dr. Detlef Haberland, Universität Oldenburg
Musik: Dr. Claudia Ott (nay/Rohrflöte)
Kioomars Musayyebi (santur/persische Zither)
Hadi Alizadeh (daff bzw. tonbak/persische Perkussion)

Im Anschluss an die Eröffnung findet eine Besichtigung der Ausstellung mit performativer Begleitung durch den darstellenden Spielkurs Q2 des Mariengymnasiums statt. Leitung: Dr. Anja Beleman-Smit.

Ab 19:00 Uhr wird dann das Erzählkonzert „Tausendundeine Nacht – der Anfang und das glückliche Ende“ mit Kurzvortrag und wissenschaftlichem Gespräch zum Thema „Luther, Seetzen und ein Kultbuch der Weltliteratur“ mit Dr. Claudia Ott zu sehen und zu hören sein.

Foto vom Aufbau der Ausstellung
Foto vom Aufbau der Ausstellung „Wissensdurst und Forscherdrang“, in dem die beiden Ägyptologinnen Nadine Thijs und Anika Tauschensky dem kleinen alt-ägyptischen Schutzgott der Künste sein neues Zuhause auf Zeit im Schlossmuseum Jever geben. Er ist eine Leihgabe der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha.

Rund 200 Besucher des 10. Wandelkonzerts hatten ihre Freude an der breiten Vielfalt des musikalischen Programms

Die rund 200 Besucher des Wandelkonzertes im Schloss Jever, das 2017 sein 10-jähriges Jubläum feierte, waren sich in diesem Jahr besonders einig: die beiden Organisatoren Christel Ney und Andreas Heinen hatten bei der Auswahl der Musiker wieder einmal eine glückliche Hand bewiesen.

„Insgesamt ist auch das zehnte Wandelkonzert ein ‚Gute-Laune-Abend‘, wozu auch das ‚Schützenhof‘-Catering beiträgt“ zog z.B. das ↑ Jeversche Wochenblatt ↑ eine positive Bilanz. Auch die ↑ Wilhelmshavener Zeitung ↑ zeigte sich äußerst angetan von „der breiten Vielfalt des musikalischen Programms“. Die ↑ Nordwest-Zeitung ↑ schließlich war ebenfalls restlos begeistert: „Zehn Jahre gibt es das Wandelkonzert jetzt und es hat sich längst als kultureller Glanzpunkt etabliert. Ähnlich wie die ‚Last Night of the Proms‘ in London hat Friesland hier auch ein Konzert, auf das man sich das ganze Jahr freuen kann“ (NWZ 12.09.2017, „Putzeimer fliegt in die Ecke. Von kirchlicher Musik aus Osteuropa bis zu Boogie Woogie: Im Schloss gab es viel zu hören und zu erleben“).

Die Vorbereitungen für das Wandelkonzert 2018 sind bereits angelaufen.

Weitere Infos:

© Fotos: Jörg Stutz, Jeversches Wochenblatt

Ein Barockgarten für das Schloss zu Jever

Ein langer Traum geht in Erfüllung. Nachdem der Schlosshof mit dem Turm saniert wurde, entstand der Wunsch, dort einen barocken Garten mit Kübelpflanzen nach dem Vorbild der flämischen Gobelins mit Gartenszenen im Schloss zu gestalten. Dank einer großzügigen Spende des Friesischen Brauhauses zu Jever kann dies nun zeitnah umgesetzt werden. Das Konzept, basierend auf einer noch vorhandenen Originalliste des 17. und 18. Jahrhunderts mit ausgewählten Pflanzen der Region, wird im Rahmen eines Pressegesprächs am 14.09.2017 um 15 Uhr im Schlossinnenhof vorgestellt.

Kolloquium im Schloss Jever: „Adelige Bestattungskultur im Deutsch-Niederländischen Küstenraum“

Im Herbst 2017 startet eine umfangreiche Restaurierungsmaßnahme am Edo Wiemken-Grabmal in Jever (um 1560 entstanden), einem der bedeutendsten Grabmäler der niederländisch-flämischen Renaissance im Nordseeküstenraum.

Aus diesem Anlass findet am 14. und 15. September 2017 eine internationale Tagung zum Thema „Adelige Bestattungskultur im Deutsch-Niederländischen Küstenraum“ in Jever statt. Durch eine Kooperation von Rijksuniversiteit Groningen, Ostfriesische Landschaft, Oldenburgische Landschaft und Schlossmuseum Jever, gefördert von der Ems-Dollart-Region, werden internationale Wissenschaftler aus den Niederlanden und Deutschland zu einem Kolloquium zusammenkommen.

Grundlegend ist dabei die Beobachtung, dass sich die Kultur um das Sterben und Bestatten schnell und tiefgreifend verändert. Dies betrifft z. B. Traueranzeigen, Bräuche während der Bestattung, sowie die veränderte Aufmachung einzelner Grabmäler und der gesamten Friedhöfe. Diese Veränderungen haben diverse soziale, kulturelle und ökonomische Gründe sowie Konsequenzen, die in ihrem Umfang bisher nicht erfasst wurden und nun durch die Erhebung von Übereinstimmungen und Unterschieden in der Ems-Dollart-Region (EDR) hinsichtlich der Sterbe- und Begräbniskultur deutlicher erkennbar werden sollen.

Weitere Infos:

Schlossbibliothek nun im Hof von Oldenburg am Alten Markt zu finden

Der Umzug der Schlossbibliothek vom Dachgeschoss des Schlosses in den Hof von Oldenburg am Alten Markt an die Adresse Alter Markt 14 (Hauseingang bei Rechtsanwalt Ludewig, 1. Etage rechts) ist nun abgeschlossen. Platzmangel und Sicherheitsbedenken machten den Umzug unumgänglich. Die Bibliothek erstreckt sich am neuen Ort nun über 14 Räume auf 300 Quadratmetern, was für das Team der Schlossbibliothek wie auch für die Besucher eine große Arbeitserleichterung bedeutet.

330 Regalmeter bieten einen reichhaltigen Fundus der Regionalgeschichte: Bücher, Chroniken, Fotosammlungen, Zeitungsbände und vieles mehr sind in der „neuen“ Bibliothek zu finden. Auch die besser regulierbare Raumtemperatur und die ideale Nähe zum Schloss zählen zu den großen Vorteilen der neuen Räumlichkeiten der Schlossbibliothek.

Die Bibliothek des Schossmuseums hat mittwochs von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Wer in der Bibliothek arbeiten möchte, meldet sich am besten vor seinem Besuch an, entweder unter Tel. 04461/969 350 oder per Mail an bibliothek@schlosseum.de.

Das Schlosskonzert feiert das 10-jährige Jubiläum der Wandelkonzerte

Das „Wandelkonzert“ feiert 10-jähriges Jubiläum! Dazu wird im ganzen Schloss wieder sehr unterschiedliche Musik erklingen – von Klezmer bis Klassik, von Feinem auf der italienischen Hausorgel und Frechem am historischen Tafelklavier bis hin zu Instrumenten, die zu hören im Schloss man nicht erwartet. Und endlich ist die alte Schießkammer unter dem Eulenturm zu besuchen! In ihr werden sakrale Gesänge mit dem Angelicus-Ensemble aus Sofia erklingen. Ein besonderer Ort für besondere Musik, die auch im Zusammenhang mit dem Luther-Jahr gesehen (gehört) werden kann.

Ein buntes Programm mit Künstlern sowohl aus der Region als auch aus z. B. London, Sofia, Berlin, erwartet die Gäste. Zwischen den musikalischen Stationen gibt es Gelegenheit, sich am Buffet und den einzelnen Getränkeständen zu stärken. Da nur noch wenige Karten zur Verfügung stehen, ist es ratsam, sich bald für das Konzert sich zu entscheiden.

Karten erhalten Sie im Schlossmuseum oder unter 04461 – 969 35 – 0.

Sweet Sugar Swing

Letzte Fledermausführung in diesem Jahr im Schlosspark Jever am Do 07.09.2017

Fledermäuse im Abendlicht Fledermäuse im Abendlicht. Quelle: Pixabay.

Am Donnerstag, 7. September 2017 findet um 19:45 Uhr die letzte Fledermausführung in diesem Jahr im Schlosspark des Schlosses Jever statt.

Beim Fledermausspaziergang rund um das Schloss erzählt Frau Kreusel aus dem Leben der faszinierenden Nachttiere. Sobald es dämmert, ist mit den ersten Fledermäusen zu rechnen. Sie werden mit Hilfe eines „Batdetectors“ aufgespürt und ihre Rufe hörbar gemacht. Da die Fledermäuse mit ihren Ultraschalllauten jagen, können wir sie also bei der Jagd beobachten und hören!

Treffpunkt ist der Schlossplatz. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir um Anmeldung im Schlossmuseum unter der Tel. 04461 – 96935-0.

Kosten: Erwachsene 6,- Euro, Kinder 3,- Euro; Nabumitglieder 4,- Euro / 2,- Euro.