Aktuell

Rund 200 Besucher des 10. Wandelkonzerts hatten ihre Freude an der breiten Vielfalt des musikalischen Programms

Die rund 200 Besucher des Wandelkonzertes im Schloss Jever, das 2017 sein 10-jähriges Jubläum feierte, waren sich in diesem Jahr besonders einig: die beiden Organisatoren Christel Ney und Andreas Heinen hatten bei der Auswahl der Musiker wieder einmal eine glückliche Hand bewiesen.

„Insgesamt ist auch das zehnte Wandelkonzert ein ‚Gute-Laune-Abend‘, wozu auch das ‚Schützenhof‘-Catering beiträgt“ zog z.B. das ↑ Jeversche Wochenblatt ↑ eine positive Bilanz. Auch die ↑ Wilhelmshavener Zeitung ↑ zeigte sich äußerst angetan von „der breiten Vielfalt des musikalischen Programms“. Die ↑ Nordwest-Zeitung ↑ schließlich war ebenfalls restlos begeistert: „Zehn Jahre gibt es das Wandelkonzert jetzt und es hat sich längst als kultureller Glanzpunkt etabliert. Ähnlich wie die ‚Last Night of the Proms‘ in London hat Friesland hier auch ein Konzert, auf das man sich das ganze Jahr freuen kann“ (NWZ 12.09.2017, „Putzeimer fliegt in die Ecke. Von kirchlicher Musik aus Osteuropa bis zu Boogie Woogie: Im Schloss gab es viel zu hören und zu erleben“).

Die Vorbereitungen für das Wandelkonzert 2018 sind bereits angelaufen.

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© Fotos: Jörg Stutz, Jeversches Wochenblatt

Ein Barockgarten für das Schloss zu Jever

Ein langer Traum geht in Erfüllung. Nachdem der Schlosshof mit dem Turm saniert wurde, entstand der Wunsch, dort einen barocken Garten mit Kübelpflanzen nach dem Vorbild der flämischen Gobelins mit Gartenszenen im Schloss zu gestalten. Dank einer großzügigen Spende des Friesischen Brauhauses zu Jever kann dies nun zeitnah umgesetzt werden. Das Konzept, basierend auf einer noch vorhandenen Originalliste des 17. und 18. Jahrhunderts mit ausgewählten Pflanzen der Region, wird im Rahmen eines Pressegesprächs am 14.09.2017 um 15 Uhr im Schlossinnenhof vorgestellt.

Kolloquium im Schloss Jever: „Adelige Bestattungskultur im Deutsch-Niederländischen Küstenraum“

Im Herbst 2017 startet eine umfangreiche Restaurierungsmaßnahme am Edo Wiemken-Grabmal in Jever (um 1560 entstanden), einem der bedeutendsten Grabmäler der niederländisch-flämischen Renaissance im Nordseeküstenraum.

Aus diesem Anlass findet am 14. und 15. September 2017 eine internationale Tagung zum Thema „Adelige Bestattungskultur im Deutsch-Niederländischen Küstenraum“ in Jever statt. Durch eine Kooperation von Rijksuniversiteit Groningen, Ostfriesische Landschaft, Oldenburgische Landschaft und Schlossmuseum Jever, gefördert von der Ems-Dollart-Region, werden internationale Wissenschaftler aus den Niederlanden und Deutschland zu einem Kolloquium zusammenkommen.

Grundlegend ist dabei die Beobachtung, dass sich die Kultur um das Sterben und Bestatten schnell und tiefgreifend verändert. Dies betrifft z. B. Traueranzeigen, Bräuche während der Bestattung, sowie die veränderte Aufmachung einzelner Grabmäler und der gesamten Friedhöfe. Diese Veränderungen haben diverse soziale, kulturelle und ökonomische Gründe sowie Konsequenzen, die in ihrem Umfang bisher nicht erfasst wurden und nun durch die Erhebung von Übereinstimmungen und Unterschieden in der Ems-Dollart-Region (EDR) hinsichtlich der Sterbe- und Begräbniskultur deutlicher erkennbar werden sollen.

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Schlossbibliothek nun im Hof von Oldenburg am Alten Markt zu finden

Der Umzug der Schlossbibliothek vom Dachgeschoss des Schlosses in den Hof von Oldenburg am Alten Markt an die Adresse Alter Markt 14 (Hauseingang bei Rechtsanwalt Ludewig, 1. Etage rechts) ist nun abgeschlossen. Platzmangel und Sicherheitsbedenken machten den Umzug unumgänglich. Die Bibliothek erstreckt sich am neuen Ort nun über 14 Räume auf 300 Quadratmetern, was für das Team der Schlossbibliothek wie auch für die Besucher eine große Arbeitserleichterung bedeutet.

330 Regalmeter bieten einen reichhaltigen Fundus der Regionalgeschichte: Bücher, Chroniken, Fotosammlungen, Zeitungsbände und vieles mehr sind in der „neuen“ Bibliothek zu finden. Auch die besser regulierbare Raumtemperatur und die ideale Nähe zum Schloss zählen zu den großen Vorteilen der neuen Räumlichkeiten der Schlossbibliothek.

Die Bibliothek des Schossmuseums hat mittwochs von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Wer in der Bibliothek arbeiten möchte, meldet sich am besten vor seinem Besuch an, entweder unter Tel. 04461/969 350 oder per Mail an bibliothek@schlosseum.de.

Das Schlosskonzert feiert das 10-jährige Jubiläum der Wandelkonzerte

Das „Wandelkonzert“ feiert 10-jähriges Jubiläum! Dazu wird im ganzen Schloss wieder sehr unterschiedliche Musik erklingen – von Klezmer bis Klassik, von Feinem auf der italienischen Hausorgel und Frechem am historischen Tafelklavier bis hin zu Instrumenten, die zu hören im Schloss man nicht erwartet. Und endlich ist die alte Schießkammer unter dem Eulenturm zu besuchen! In ihr werden sakrale Gesänge mit dem Angelicus-Ensemble aus Sofia erklingen. Ein besonderer Ort für besondere Musik, die auch im Zusammenhang mit dem Luther-Jahr gesehen (gehört) werden kann.

Ein buntes Programm mit Künstlern sowohl aus der Region als auch aus z. B. London, Sofia, Berlin, erwartet die Gäste. Zwischen den musikalischen Stationen gibt es Gelegenheit, sich am Buffet und den einzelnen Getränkeständen zu stärken. Da nur noch wenige Karten zur Verfügung stehen, ist es ratsam, sich bald für das Konzert sich zu entscheiden.

Karten erhalten Sie im Schlossmuseum oder unter 04461 – 969 35 – 0.

Sweet Sugar Swing

Letzte Fledermausführung in diesem Jahr im Schlosspark Jever am Do 07.09.2017

Fledermäuse im Abendlicht Fledermäuse im Abendlicht. Quelle: Pixabay.

Am Donnerstag, 7. September 2017 findet um 19:45 Uhr die letzte Fledermausführung in diesem Jahr im Schlosspark des Schlosses Jever statt.

Beim Fledermausspaziergang rund um das Schloss erzählt Frau Kreusel aus dem Leben der faszinierenden Nachttiere. Sobald es dämmert, ist mit den ersten Fledermäusen zu rechnen. Sie werden mit Hilfe eines „Batdetectors“ aufgespürt und ihre Rufe hörbar gemacht. Da die Fledermäuse mit ihren Ultraschalllauten jagen, können wir sie also bei der Jagd beobachten und hören!

Treffpunkt ist der Schlossplatz. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir um Anmeldung im Schlossmuseum unter der Tel. 04461 – 96935-0.

Kosten: Erwachsene 6,- Euro, Kinder 3,- Euro; Nabumitglieder 4,- Euro / 2,- Euro.

Die Münzsammlung des Schlossmuseums geht online!

Im Rahmen eines durch den Kulturrat Oldenburg und das Land Niedersachsen (MWK) geförderten Digitalisierungsprojektes zur wissenschaftlichen Erschließung von Münzsammlungen mit Oldenburger und Jeveraner Bezug wird nun ein Teil der Münzsammlung des Schlossmuseums im Portal KENOM – Kooperative Erschließung und Nutzung der Objektdaten von Münzsammlungen – präsentiert.

KENOM ist ein von der DFG gefördertes, sammlungsübergreifendes, virtuelles Münzkabinett mit dem Ziel, die unterschiedlichsten numismatischen Sammlungen wissenschaftlich zu erschließen und durch ein speziell auf diese Objektgruppe abgestimmtes Erfassungssystem systematisch zu dokumentieren. Bei einem qualitativ und quantitativ hohen Standard werden so kleine und größere Münzbestände vernetzt und über ein Onlineportal recherchierbar gemacht. Neben numismatisch Interessierten soll das Portal besonders den historischen Nachbarwissenschaften den Zugang zu derartigem Spezialwissen erleichtern.

Ziel des kooperativen Digitalisierungsprojekts ist es, die Bestände des Schlossmuseums Jever, des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg sowie des Stadtmuseums Oldenburg und des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg in KENOM zu digitalisieren. Dabei liegt der Schwerpunkt auf regionalen Münzprägungen, angefangen bei den Billunger Herzögen, die bereits im 11. Jahrhundert eine Münzstätte in Jever einrichteten, über die Prägungen des Fräuleins Maria, der oldenburgischen Grafen und Herzöge bis hin zu den fernen Fürsten von Anhalt-Zerbst, die ebenso in Jever münzten.

Weitere Informationen:

Kenom – Virtuelles Münzkabinett
Kenom – Virtuelles Münzkabinett – Sammlung Schlossmuseum Jever

Nächste Sonntagsführung im Schlossmuseum Jever bereits am Samtag, 19.08.2017

Das Schlossmuseum Jever weist darauf hin, dass die nächste Sonntagsführung aufgrund des sonntäglichen Open-Air-Konzertes im Rahmen des Bremer Musikfestes vor dem Schloss bereits am Sonnabend 19.08.2017 um 15 Uhr stattfindet.

Da die Kastellanin an diesem Tag nicht im Schloss weilt, übernimmt der Türmer diese Führung und gibt den Besuchern die Möglichkeit, die Stadt Jever von oben zu betrachten und dabei Wissenswertes über Land und Leute zu erfahren.

Schlossgarten wegen der Großveranstaltung DJ-Night 2017 geschlossen

Das Schlossmuseum Jever macht darauf aufmerksam, dass der Schlossgarten wegen der Großveranstaltung DJ-Night 2017 wie folgt geschlossen bleibt:

Freitag, 4.8., von 22:00 Uhr bis Samstag, 5.8., 9:00 Uhr sowie
Samstag, 5.8., von 18:00 Uhr bis Sonntag, 6.8., 10:00 Uhr.

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste fördert erneut Provenienzforschung im Schlossmuseum Jever

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste fördert erneut das Projekt „Provenienzforschung“ im Schlossmuseum Jever und gibt damit dem Museum die Möglichkeit, im nunmehr dritten Projektjahr die systematische Bestandsprüfung auf die Museumsbibliothek und die Münzsammlung auszuweiten und die Recherchen zu den Judaica und zum Möbelbestand abzuschließen.

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste versteht sich national und international als zentraler Ansprechpartner zu Fragen unrechtmäßiger Entziehungen von Kulturgut in Deutschland im 20.Jahrhundert. Es fördert die Provenienzforschung über finanzielle Zuwendungen und dokumentiert Kulturgutverluste als Such- und Fundmeldungen in seiner öffentlich zugänglichen Datenbank „Lost Art“.

Seit Beginn der von Bund und Ländern ermöglichten Förderung von Projekten zur Provenienzforschung im Jahr 2008 haben die bis jetzt geförderten Einrichtungen rund 22,15 Millionen Euro erhalten. In diesen Institutionen konnten damit bis heute insgesamt 256 Projekte (davon 173 langfristige und 83 kurzfristige) realisiert werden.

Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten unter: ↑ www.kulturgutverluste.de ↑.

Die Homepage der Lost Art-Da­ten­bank findet sich unter: ↑ www.lostart.de ↑.