Veranstaltungen

Aktuell, Altes Klinkerzentrum, Bockhorn
Mit dem Rad durch die Heimat des Bockhorner Klinkers

Mit dem Rad durch die Heimat des Bockhorner Klinkers

Aus dem Kulturverbund Friesland: Unter dem Titel "Eine 'Kultour' – mit dem Rad durch die Heimat des Bockhorner Klinkers" bietet ... Weiterlesen
Aktuell, Bienen, Jörn Paulsen, Schlosspark, Sommerhonig
Jörn Paulsen stellt seine Bienen vor

Jörn Paulsen stellt seine Bienen vor

Der Schlossimker Jörn Paulsen stellt am 20.07.2024 um 11:30 Uhr seine Arbeit mit den Bienen im Schlosspark zu Jever vor ... Weiterlesen
Führungen
Schloss- und Parkführungen für Gäste 2024

Schloss- und Parkführungen für Gäste 2024

Wie in jedem Jahr bietet das Schlossmuseum Jever auch 2024 sonntags und mittwochs jeweils um 15 Uhr Schloss- und Parkführungen ... Weiterlesen
Führungen
Abendliche Fledermaus-Führungen 2024

Abendliche Fledermaus-Führungen 2024

Beim Fledermausspaziergang rund um das Schloss erzählt die Naturpädagogin Silke Kreusel aus dem Leben der faszinierenden Nachttiere. Sobald es dämmert, ... Weiterlesen
Wichtiger Hinweis: Das Mitführen von Hunden ist im Schloss Jever nicht gestattet.

Aktuelles

Öffnungszeiten im Schlossmuseum Jever während der Festtage in 2023

Regelmäßige Öffnungszeiten:
Di. – So. von 10 Uhr bis 17 Uhr.

Das Museum ist geschlossen am:

So. 24. Dezember (Heiligabend)
Mo. 25. Dezember (1. Weihnachtstag)
So. 31. Dezember (Silvester).

Neujahr 2024 von 12 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

Aktuelle Übersicht Öffnungszeiten Schlossmuseum Jever

Die Öffnungszeiten des Schlossmuseums Jever im Sommer- und im Winterhalbjahr

15. März bis 14. Mai:
dienstags bis sonntags, 10 – 18 Uhr

15. Mai bis 15. Oktober:
montags bis sonntags, 10 – 18 Uhr

16. Oktober bis 14. März:
dienstags bis sonntags, 10 – 17 Uhr

Turmaufstieg: 15. Mai bis 15. Oktober:
11 – 17 Uhr

Heiligabend, 1. Weihnachtstag und Silvester geschlossen.

Zum Widerstand von Sinti und Roma gegen Verfolgung und Ermordung

Vortrag von Dr. Hans Hesse am 07.12.2023 im Küchensaal des Schlosses Jever

Die Verfolgung der Sinti und Roma in der Zeit des Nationalsozialismus ist in der breiten Öffentlichkeit viel zu wenig bekannt. Dass diese ethnische Gruppe zum Teil entschiedenen Widerstand leistete – zum Beispiel 1944 gegen ihre bevorstehende Ermordung in Auschwitz-Birkenau – dürfte vielen gänzlich neu sein. Am Donnerstag, 7. Dezember, 19 Uhr hält der Historiker Dr. Hans Hesse (Köln) im Küchensaal von Schloss Jever einen Vortrag zum genannten Thema.

Am 16. Mai 1944 scheiterte der erste Versuch der SS, das so genannte „Zigeunerfamilienlager“ in Auschwitz-Birkenau durch Mord in den benachbarten Gaskammern aufzulösen, am Widerstand der Sinti und Roma. Diese verzweifelte Tat der in dem Vernichtungslager festgehaltenen Menschen ist beispiellos, aber bislang nicht hinreichend dargestellt worden. Ebenso, wie die zahlreichen weiteren Widerstandsaktionen von Sinti und Roma gegen ihre Verfolgung und Vernichtung.

Der Vortrag skizziert die Widerstandsgeschichte anhand zahlreicher Beispiele. Er schlägt hierbei einen Bogen bis in das Jahr 1963, als der Bundesgerichtshof endlich anerkannte, dass die rassische Verfolgung von Sinti und Roma 1938 begann. Das Urteil war ein Erfolg der überlebenden Opfer, die sich gegen ablehnende Bescheide in der so genannten „Wiedergutmachung“ nach dem Ende des NS-Terrorregimes zur Wehr setzten.

Für musikalische Umrahmung sorgt die Gruppe „Sinti Swing“ aus Oldenburg um den Gitarristen und Sänger Barono Schwarz. Er ist ein Enkel einer der wenigen Überlebenden des Völkermords an den Sinti und Roma Europas. Mit der Veranstaltung soll auch auf den bevorstehenden 81. Jahrestag des sog. „Auschwitz-Erlasses“ Himmlers vom 16. Dezember 1942 hingewiesen werden. Er führte zur Deportation Tausender Sinti und Roma. Darunter befand sich auch eine Familie aus Zetel. Veranstalter sind das Schlossmuseum und das GröschlerHaus Jever.

“Sternenfunkeln über Friesland”: Info-Abend zum Schutz der Nacht am 7.11.23 in Zetel

Gemeinsame Pressemeldung des Landkreises Friesland, der Mobilen Umweltbildung „Mobilum“ und der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer. Jever, 20. Oktober 2023.

Der Landkreis Friesland, die Mobile Umweltbildung „MOBILUM“ und die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer laden gemeinsam zum Informationsabend „Lichtverschmutzung und deren Reduzierung“ am Dienstag, 7. November 2023 ein. Die Veranstaltung startet um 19 Uhr in der Alten Feuerwehrwache, Am Markthamm 5, 26340 Zetel. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis Sonntag, 5. November erforderlich unter www.friesland.de/klimaschutz.

Neben dem Projekt “Sternenfunkeln über Friesland” werden Projekte zum Schutz der Dunkelheit in der Wattenmeer-Region und Nachtschutzmaßnahmen in und von der Gemeinde Zetel vorgestellt. Den Hauptvortrag des Abends zum Thema „Lichtverschmutzung und deren Reduzierung“ hält Dr. Andreas Hänel. Der Experte ist Sprecher der Fachgruppe „Dark Sky“ der Vereinigung der Sternenfreunde. Im Anschluss wird zu einem Lichterrundgang mit Einschätzung der Beleuchtungssituation in Zetel eingeladen.
Aufgrund der Aufbauarbeiten zum Zeteler Markt kann es zu Einschränkungen bei den Parkplatzmöglichkeiten kommen, daher wird eine rechtzeitige Anfahrt empfohlen.

Zum Hintergrund:
Die Reduktion von Lichtverschmutzung und damit der Erhalt nächtlicher Dunkelheit bringt viele Vorteile mit sich, zum Beispiel die Förderung nachtaktiver Artenvielfalt, den Schutz des Klimas, Kosteneinsparungen sowie bessere Schlafbedingungen für den Menschen. Daher haben der Landkreis Friesland und die Mobile Umweltbildung „MOLBILUM“ voriges Jahr das Projekt „Sternenfunkeln über Friesland“ initiiert, dem sich mittlerweile ein Netzwerk von Projektunterstützerinnen und -unterstützern aus der Region angeschlossen hat. Ziel des Projekts ist es, darauf hinzuwirken, dass Beleuchtung überall dort, wo sie nicht sicherheitsrelevant ist, nachts ausgeschaltet wird. Dadurch soll der natürliche Tag-Nacht-Rhythmus bewahrt werden, an den sich das Leben auf der Erde seit Jahrmillionen angepasst hat.

Die Veranstaltung wird im Rahmen des Interreg Nordsee Projektes „Darker Sky“ mit Mitteln des Europäischen Regionalen Entwicklungsfonds (ERDF) kofinanziert.

Projekt “Sternenfunkeln” geht weiter

“Sternenfunkeln über Friesland”

Projekt wird fortgesetzt und ruft zum Mitmachen auf – Wenn über Friesland die Sterne funkeln

Schalter betätigen und wahlweise geht das Licht an oder aus – so einfach stellt sich für uns die Nutzung von Licht dar. Nachdem Lichtnutzung im vergangenen Winter aufgrund der Energiekrise hinterfragt wurde, wird sie derzeit wieder zunehmend zur Selbstverständlichkeit. Mit dem Projekt „Sternenfunkeln über Friesland“ möchte ein Bündnis von Projektpartnern und –unterstützern für den langfristig bewussten Umgang mit Licht sensibilisieren sowie auf die Bedeutung nächtlicher Dunkelheit aufmerksam machen und lädt dazu ein, nächtliche Außenbeleuchtungen überall dort, wo sie nicht sicherheitsrelevant ist, zwischen 22 Uhr und 6 Uhr auszuschalten.

Das Projekt wurde voriges Jahr durch Valentin Lang, Beauftragter für Klimaschutz und Klimaanpassung des Landkreises Friesland, gemeinsam mit Petra Walentowitz, Mobile Umweltbildung-MOBILUM, initiiert. Aufgrund der positiven Erfahrungen, die dabei gesammelt wurden, wird das Projekt nun fortgesetzt.

Neben den Initiatoren beteiligten sich bisher zehn Akteure an diesem Projekt, unter anderem das Schloss Jever, die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer, die Gemeinde Zetel, die Stadt Schortens, der Oldenburg-Ostfriesische Wasserverband OOWV, die Stiftung Gewässerschutz Weser-Ems, der Kreislandvolkverband Friesland e.V., das Regionale Umweltzentrum Schortens, die Oldenburgische Landschaft, die Kreishandwerkerschaft Jade und die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer. Viele positive Beispiele wurden bereits umgesetzt und laden zum Nachahmen ein. So wird die öffentliche Beleuchtung in der Gemeinde Zetel zwischen 22:30 und 6 Uhr ausgeschaltet -mit kleinen Ausnahmen am Wochenende- und für den OOWV ist das nächtliche Abschalten der Beleuchtung an den Gebäuden dort, wo sie technisch nicht erforderlich ist, mittlerweile eine Selbstverständlichkeit. Ein weiteres Beispiel ist das Engagement des Kreislandvolkverbands für insektenschonende Beleuchtung, da eine funktionierende Landwirtschaft mit Kulturen wie beispielsweise Raps, Gemüse und Obst ohne die Bestäubungsleistung der Insekten undenkbar ist.

Die Projektpartner laden in diesem Winterhalbjahr dazu ein, diese Beispiele als Anregung zu nehmen und ihnen zu folgen, denn Sternenfunkeln geht nur gemeinsam: Es lohnt sich, einen Blick auf die Aktivitäten und motivierenden Statements der bisherigen Partner auf der Landkreis-Website zu werfen – es gibt viele gute Gründe für ein „Licht aus zwischen 22 und 6 Uhr“.

Alle Beteiligten werden auf der Homepage des Landkreises Friesland unter www.friesland.de/sternenfunkeln genannt. Weitere Interessenten können sich unter der E-Mail-Adresse sternenfunkeln@friesland.de an die Initiatoren wenden.

Argumente für ein „Licht aus – Sternenfunkeln an“ gibt es viele. Folgende haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Projektgruppe bei einem Treffen Anfang September zusammengetragen:

  • Die beste Energie ist diejenige, die gar nicht erst verbraucht wird. Denn jede Energieerzeugung ist mit Kosten verbunden und belastet das Klima durch den Einsatz von Ressourcen.
  • Unverzichtbar ist die nächtliche Dunkelheit für den Erhalt der Biodiversität: Über Jahrtausende hinweg passte sich die Tierwelt an den Tag-Nacht-Rhythmus unserer Erde an. Viele Tiere, ob nachtaktive Insekten oder Zugvögel, haben Rezeptoren, um die Sterne als Kompass zu nutzen. Helle Lampen, Leuchten und Laternen blenden und irritieren sie, so dass sie sich nicht orientieren können oder wie magisch von ihnen angezogen werden. Dies ist beispielweise für Zugvögel problematisch, da sie dadurch möglicherweise energiezehrende Umwege unternehmen und ihr Ziel nicht erreichen. Insekten, von denen über die Hälfte der Arten nachtaktiv ist, umschwirren die Leuchten und sterben schließlich, ohne sich fortgepflanzt zu haben, auch treffend genannt „Staubsaugereffekt“. Sie fehlen dann den Singvögeln und Fledermäusen als Nahrungsgrundlage.
  • Ob Singvogel oder Mensch, nächtliche Dunkelheit ist notwendig für die Bildung des Schlafhormons Melatonin. Sie fördert somit einen erholsamen Schlaf und die Gesundheit.
  • Nicht zuletzt sind die „Schummerstunde“ oder „Blaue Stunde“, der beeindruckende Sternenhimmel, unter dem es sich so vortrefflich philosophieren lässt, und das Beobachten von Sternschnuppen Kulturgüter. Diese gilt es zu erhalten – für uns und unsere Kinder.
Wiebke Grolman (Klimaschutzmanagerin Gemeinde Zetel), Prof. Dr. Antje Sander (Schlossmuseum Jever, Leitung), Artur Ladilov (Schlossmuseum Jever, Praktikant), Annette Groth (Geschäftsführerin Stiftung Gewässerschutz Weser-Ems), Petra Walentowitz (MOBILUM-Mobile Umweltbildung), Arvid Behmann (Oldenburgische Landschaft, Praktikant), Valentin Lang (Landkreis Friesland, Beauftragter für Klimaschutz und Klimaanpassung), Ina Rosemeyer (Geschäftsführerin Regionales Umweltzentrum Schortens), Christoph Kraft (OOWV, Regionalleitung für die Landkreise Friesland und Wittmund).

Woche der Klimaanpassung

Unter dem Motto „Gemeinsam für Klimaanpassung“ findet im Zeitraum vom 18.-22.09.2023 deutschlandweit die zweite „Woche der Klimaanpassung“ statt. Organisiert wird diese Maßnahme zur Klimaanpassung durch das Zentrum KlimaAnpassung und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz. Das Gute daran: Jeder kann daran teilnehmen. Darum möchte sich das Schlossmuseum Jever im Rahmen des 2022 gestarteten Schlosspark-Projektes, welches sich mit der Klimaanpassung beschäftigt, ebenfalls daran beteiligen.

Zu diesem Anlass wird es ein Angebot an verschiedenen Vorträgen zu den Themen „Klima“ und „Ökologie“ mit regionalem Bezug geben, zu denen interessierte BürgerInnen herzlich willkommen sind. Zudem wird unter anderem Herr Werner Menke wie bereits im letzten Jahr an zwei Tagen durch den Schlosspark führen: zum einen mit ökologischem und historischem Schwerpunkt, zum anderen entführt er Interessierte mit lyrischen Texten zu einem Streifzug durch den idyllischen Park.

Mit den Fachvorträgen und den Führungen soll grundsätzlich auf die Klimaerwärmung und den damit einhergehenden Veränderungen der (regionalen) Umwelt sensibilisiert werden. Was bedeutet die Erwärmung für das Wattenmeer? Für Friesland? Für Jever und seinen Schlosspark? Was sind mögliche Strategien für eine Anpassung an das Klima in Friesland?

Plakat Woche der Klimaanpassung

Darüber hinaus lädt Herr Andreas Folkers, Projektleiter des Schlosspark-Projektes, am Dienstag, den 19.09.2023 zu einem Zusammenkommen und Austausch ein, bei dem persönliche Erinnerungen, (historische) Bilder des Schlossparks oder aber auch Gegenstände mitgebracht und geteilt werden können. Im Anschluss ist ein gemeinsamer Spaziergang durch den Schlosspark geplant.

Keine Voranmeldung nötig, freier Eintritt zu den Vorträgen und Führungen.

Die Vorträge finden im Küchensaal im Schlossmuseum statt, die Führungen starten am linken Schlosspark-Eingang.

Einzelheiten zum Programm finden Sie unter Veranstaltungen.

“Tag des offenen Denkmals” am Sonntag, 10. 09.2023

“Talent Monument”.

Das Schlossmuseum, die Schlachtmühle, das Gröschler Haus und die Stadtkirche Jever beteiligen sich auch in diesmal wieder am Tag des offenen Denkmals. In diesem Jahr feiert diese Veranstaltung ihren 30. Geburtstag. Ein Grund für die oben genannten Institutionen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Das Schlossmuseum bietet um 11:00 Uhr eine kostenlose Führung zu den umfänglichen Restaurierungsmaßnahmen im Schloss an. Vor allem am Eulenturm und der Turmspitze nagte der Zahn der Zeit, so dass es in diesem Bereich zu aufwendigen Sicherungsarbeiten gekommen ist. In der Führung wird der Stand der Bauarbeiten gezeigt.

Das GröschlerHaus fühlt sich u.a. dem Erhalt und der Pflege jüdischer Hinterlassenschaften verpflichtet. Aus diesem Anlass wird eine Führung auf dem jüdischen Friedhof (Hohewarf 8) um 15:00 Uhr angeboten. Es wird um eine Kopfbedeckung gebeten.

Die Schlachtmühle veranstaltet von 11:00 – 17:00 Uhr ein Apfelfest mit Verköstigung rund um den Apfel, Mühlenführungen, Apfelsaftpressen und Kinderaktionen.

Neben dem Schloss ist das Edo-Wiemken-Grabmonument eine architektonische Rarität im Nordwesten. Hier findet eine Führung um 16:30 Uhr statt.

In der Stattkirche findet um 11:30 Uhr eine Orgelführung und um 12:00 Uhr eine Kirchenführungen statt.

Pressegespräch am 17.08.2023 um 11.30 Uhr zum Familienfest am 02.09.2023

Das Schlossmuseum Jever und die Museumspädagogin Elisabeth Wilken werden am Donnerstag, 17. August, um 11.30 Uhr, das Familienfest vorstellen, das in diesem Jahr am Sonnabend, 02. September, von 14 bis 18 Uhr, im und ums Schloss herum stattfinden wird. Es werden so wie immer viele alte bekannte Spiele gespielt werden. Es sind jedoch auch einige neue Stationen dabei. Die haben in diesem Jahr mit Heiraten und Hochzeit zu tun. Das Familienfest steht unter dem Motto: “Ja ich will“.

Vor dem Familienfest findet an acht Tagen, jeden Vormittag, vom 21. August bis zum 30. August, von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr, unsere Zeltwerkstatt auf dem Schlosshof statt. Auch hier dreht sich an mehreren Kreativstationen alles ums Heiraten. Vorbereitet wurden sowohl das Fest sowie auch die Zeltwerkstatt von der Museumspädagogik des Schlosses.

Pressegespräch am 17.08.2023 um 11.30 Uhr zum Familienfest am 0.09.2023

Mit Hilfe der JeveranerInnen in die Vergangenheit des Schlossparks

Mit Hilfe der JeveranerInnen in die Vergangenheit des Schlossparks

Seit ca. einem Jahr wird operativ im Schlosspark Jever an einer Klimaanpassungsstrategie gearbeitet, die nach Ende der etwa 3-jährigen Projektphase, welches vom Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ profitiert, an weitere historische Garten- und Parklandschaften in Friesland weitergegeben werden soll.

Sichtbare, bauliche Maßnahmen und Restaurierungen werden zur Zeit sorgfältig geplant, so dass nur ein minimaler Störfaktor für BesucherInnen und BewohnerInnen entsteht, aber auch die hiesige Ökologie weitestgehend geschont wird. Die aktuell stattfindende bodenkundliche Begutachtung, Bodenmessungen, biotisches Monitoring der Artenvielfalt von Flora und Fauna oder die Auswertung historischen Karten- und Fotomaterials zählen u.a. zu den Aufgaben, die dazu beitragen sollen, den Schlosspark zu verstehen und ihn für die Zukunft zu stärken und an das Klima anzupassen.

Für viele Bürger und Bürgerinnen aber auch Gäste Frieslands ist der Schlosspark mit Erinnerungen und Emotionen verbunden. Vielleicht gibt es noch historische Bildaufnahmen, Schriften, Anekdoten, die für das Archiv wichtig sind. Jegliche Erinnerungen können einen Beitrag für das Projekt leisten und so verdeutlichen, wie sich der Park im Laufe der Zeit gewandelt hat und welchen Wert der Erhalt der grünen Oase im Herzen Jevers heute bietet.

Gerne können persönliche Erinnerungen und Erfahrungen, Geschichten und Anekdoten, aber auch Material wie Karten, Fotos oder Fundstücke über schlosspark@schlossmuseum.de geteilt werden. Sie können dann Teil eines Bild- und Geschichtenarchivs für den Schlosspark werden, dass dann auch auf der Homepage des Schlossmuseums präsentiert werden soll.

Ein Vor-Ort-Termin mit Rundgang durch den Park und anschließendem Austausch im Rahmen eines „Tag der Erinnerungen“ während der bundesweiten „Woche der Klimaanpassung“ (18.-22.09.23) ist in Planung. Voraussichtlicher Termin: 19.09.2023. Weitere Infos folgen.

Bodenkundliche Bohrungen im Schlosspark

Im Rahmen des Klimaanpassungsprojektes „Schlosspark Jever im Klimawandel“ wurden bereits im vergangenen Dezember mithilfe des Niedersächsischen Instituts für historische Küstenforschung aus Wilhelmshaven (kurz: NIhK) geomagnetische Messungen im Schlosspark durchgeführt, um im Boden befindliche bauliche Strukturen zu erfassen. Auf den ersten Blick scheint dies nicht mit Klimaanpassung zusammenzupassen. Doch sobald es um eine mögliche Neupflanzung oder um das Wassermanagement geht, sind Informationen wie Tiefe und Ausmaß ehemaliger Bebauungen notwendig. Um die durch die Geomagnetik erfassten Strukturen zu verifizieren, wurden in den Folgemonaten bodenkundliche Bohrungen durchgeführt und die Bodenhorizonte mit ihren verschiedenen Parametern dokumentiert. Insgesamt wurden 14 Bohrungen mit Entnahmetiefen von bis zu vier Metern unternommen. Eine Bodenprobenentnahme aus den unterschiedlichen Horizonten bzw. Tiefenbereichen wurde ebenso durchgeführt. 135 Proben werden zur Zeit in enger Kooperation am NIhK analysiert.

Die gewonnen Werte aus den unterschiedlichen Laboruntersuchungen kommen dem Klimaanpassungsprojekt zugute, denn gerade der Boden gilt für die Pflanzen im Park als wichtiger Standort aus dem die notwenigen Nährstoffe gezogen werden und die Pflanzen stärkt. Hier müssen die Bedingungen stimmen. Anhand der unterschiedlichen Messungen lassen sich Aussagen zur Bodenchemie und zur Bodenphysik treffen und ließen sich im Nachgang optimieren, um die Pflanzen im Park, vorwiegend den alten, erhaltenswerten Baumbestand, für die Zukunft optimal versorgen zu können. Gerade im Hinblick auf die sich häufenden Wetterextreme. Auch die Frage nach der Wasserspeicherungskapazität des Bodens, die für weitere Arbeiten im Klimaanpassungsprojekt notwendig ist, muss dringlich nachgegangen werden. Themen wie Überwässerung oder zu trockener Boden spielen hier eine nicht zu verachtende Rolle.

Alle gewonnen Daten werden somit zusammengefügt und dienen einem ganzheitlichen Konzept zur Stärkung des Schlossparks in Jever und soll für weitere historische Gärten in Friesland als Vorbild dienen.

SOLIDARITÄT MIT ISRAEL
Seit dem Morgen des 7. Oktobers ist Israel einer in seiner gesamten bisherigen Geschichte noch nie dagewesenen Flut terroristischer Angriffe ausgesetzt.
Der Terror muss unverzüglich enden, damit nicht noch mehr Leid und Elend unter die Menschen gebracht wird. Willkürliche Hinrichtungen und Verschleppungen unschuldiger Menschen sind durch nichts zu rechtfertigen.

“Krieg und Frieden sind auch für unser kulturgeschichtlich ausgerichtetes Schlossmuseum zentrale Themen. Putin begründet seinen Krieg mit vermeintlich ‘historischen’ Argumenten. Hierzu beziehen wir als Historiker*innen und Kulturwissenschaftler*innen klar Stellung: Krieg, Zerstörung und die Verletzung der Menschenrechte sind zu allen Zeiten Unrecht und lassen sich niemals rechtfertigen.”
Schlossmuseum Jever