Schlossturm Jever öffnet im Rahmen der Ausstellung “Geistesblitz und Sonnenstrahl”

Ab dem 1. August 2021 kann im Rahmen der Ausstellung “Geistesblitz und Sonnenstrahl” zum Jubiläum 200 Jahre Landesvermessung Niedersachsen unser Schlossturm wieder bestiegen werden. Hoch oben finden sich sogar Spuren der Arbeiten des Vermessungsteams um den großen Mathematiker Carl Friedrich Gauß. Die Ausstellung, die dieses Ereignis begleitet, wurde durch Förderungen der Oldenburgischen Landschaft➚, der Barthel-Stiftung➚, der VR-Stiftung➚ sowie der Volksbank Jever eG➚ ermöglicht.

Das Schlossmuseum Jever würdigt das 200. Jubiläum der Königlich Hannoverschen Landesvermessung (1821-1844) unter Carl Friedrich Gauß. Mit der Methode der Triangulationen trug er dazu bei, auch Teile des Oldenburger Landes exakt zu vermessen. Dabei führte ihn 1825 seine wissenschaftliche Arbeit von Hamburg über Bremen kommend auch nach Jever.

Vom Schlossturm führte er seine Vermessungsarbeiten fort. Glücklicherweise ist der Gauß`sche Beobachtungsplatz im Turm noch heute in Teilen erhalten. In dem Trägerwerk der Turmkuppel zeigen die originalen Einkerbungen und Einschnitte exakt den Punkt an, an denen Gauß seine wissenschaftlichen Instrumente aufgestellt hatte.

Dr. Michael Brand (Oldenburgische Landschaft, die diese Ausstellung ebenfalls unterstützen), Prof. Antje Sander (Schlossmuseum Jever) Susanne Leiting und Knut Kreye (beide Volksbank Jever eG) - Herr Kreye hält einen originalen Theodolit aus dem Jahre 1850 in seinen Händen!
Dr. Michael Brand (Oldenburgische Landschaft, die diese Ausstellung ebenfalls unterstützen), Prof. Antje Sander (Schlossmuseum Jever) Susanne Leiting und Knut Kreye (beide Volksbank Jever eG) – Herr Kreye hält einen originalen Theodolit aus dem Jahre 1850 in seinen Händen!

Feierstunde Carl Friedrich Gauß – 200 Jahre Landesvermessung im Schloss am Sa. 17.07.2021

Am Samstag, 17.07.2021 um 15:00 Uhr wird die offizielle Feierstunde zu 200 Jahre Landesvermessung im Schloss zu Jever in Anwesenheit des Niedersächsischen Ministers für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler und der Präsidentin des Landesamtes für Denkmalpflege, Frau Krafczyk begangen.

Der Große Mathematiker Carl Friedrich Gauß war vor 200 Jahren unter anderem auf Frieslands höchsten Türmen in Varel, Wangerooge und auch auf dem Schlossturm zu Jever tätig. Zurzeit ist dieses Thema ja höchst aktuell, da Deutschland erneut – diesmal mit hoch sensiblen Sateliteninstrumenten – vermessen wird.

Die zeitgleich eröffnete Ausstellung “Geistesblitz und Sonnenstrahl – Carl Friedrich Gauß und 200 Jahre Landesvermessung in Niedersachsen” geht auf das außergewöhnliche Lebenswerk dieses Genies ein und zeigt einige Instrumente, mit denen Gauß zu seiner Zeit die Peilungen auf dem Schlossturm durchgeführt hat.

Feierstunde Carl Friedrich Gauß - 200 Jahre Landesvermessung im Schloss am Sa. 17.07.2021

Ausstellung „Live im Charts“ ab Sonntag 27.06.2021 im Schlossmuseum Jever zu sehen

Live im Charts – Konzertplakate der 1970er bis 1990er Jahre
Live im Charts – Konzertplakate der 1970er bis 1990er Jahre
Live im Charts – Konzertplakate der 1970er bis 1990er Jahre
Live im Charts – Konzertplakate der 1970er bis 1990er Jahre

Ab Sonntag, 27.06.2021, kann die Ausstellung „Live im Charts – Konzertplakate der 1970er bis 1990er Jahre“ nun auch im Schlossmuseum Jever besucht werden. Seit Ende Dezember ist sie schon in einer viel beachteten Online-Präsentation auf den Internetseiten des Schlossmuseums zu sehen. Die etwa 60 Plakate, die der Freundeskreis Schlossmuseum Jever für das Museum angekauft hat, geben ein eindrucksvolles Bild von dem Konzertgeschehen in der Diskothek „Charts“ in Harkebrügge und vermitteln zugleich einen Eindruck von den rockmusikalischen Entwicklungen in Weser-Ems, weil viele dieser durchaus bedeutenden nationalen und internationalen Bands auch in zahlreichen anderen progressiven Diskotheken der hiesigen Region aufgetreten sind, wie z. B. bei Meta in Norddeich, im Old Inn in Aurich, Im Newtimer in Zetel oder im Ede Wolf und im Renaissance in Oldenburg.

Allein die Größe der meisten Plakate und auch die sogenannte „Aura“ des Originals ermöglichen eine unmittelbare Begegnung und eine noch intensivere Form der Rezeption. Die Besucher können sich durch zwei Jahrzehnte Rockmusik bewegen, dabei je nach Altersgruppe Erinnerungen genießen oder vielleicht auch Anregungen mitnehmen. Dazu läuft im Hintergrund ein musikalischer Mix aus Stücken der vertretenen Bands, den der ehemalige DJ des Renaissance in Oldenburg, Rainer Urbschat, zusammengestellt hat. Außerdem bietet das Schlossmuseum zu jeder Band über einen QR-Code die Möglichkeit, Titel über das Smartphone zu hören, die die Gruppen zum Zeitpunkt ihres Auftrittes möglicherweise bzw. nachweislich gespielt haben.

Weiter gibt es Fotos fast aller Konzerte und natürlich Infos zur Geschichte, zur musikalischen Einordnung und Besetzung der Bands sowie zu vielen Konzerten überlieferte Kommentare von Wolfgang Schönenberg, die zuweilen auch darauf verweisen, dass manche Konzertabende wohl nicht kostendeckend waren, aber immer dem Image des Charts dienten.

Verlängerung der Ausstellung “very british” bis zum 19.04.2020

Aufgrund der großen Nachfrage wird die Ausstellung “very british. Englische Keramik des 19. Jahrhunderts in norddeutschen Stuben” bis zum 19.04.2020 verlängert.

Ausstellung im Gröschlerhaus: “Aufrüstung, Krieg und Befreiung im Jeverland 1933 – 1945”

Aus Anlass des 80. Jahrestages des Beginns des 2. Weltkriegs eröffnen der Arbeitskreis GröschlerHaus im Jeverländischen Altertums- und Heimatverein und das Schlossmuseum Jever am 01.09.2019 im Gröschlerhaus die Ausstellung “Aufrüstung, Krieg und Befreiung im Jeverland 1933 – 1945”, die bis zum August 2020 laufen wird.

Beachten Sie dazu auch den Vortrag “Die Militarisierung einer Region und der Beginn des Zweiten Weltkrieges” von Hartmut Peters am 05.09.2019 im Küchensaal des Schlosses.

Informationen zum Gröschlerhaus:

www.groeschlerhaus.eu/

Informationen zum Jeverländischen Altertums- und Heimatverein:

www.heimatverein-jever.de/

Ausstellung im Gröschlerhaus: 'Aufrüstung, Krieg und Befreiung im Jeverland 1933 - 1945'

Ausstellung “80 Jahre nach dem NS-Pogrom – die Synagoge von Jever und ihre Zersörung im Jahre 1938” im Gröschlerhaus

Blick in die Ausstellung im Gröschlerhaus
Blick in die Ausstellung im Gröschlerhaus
Die über Fußbodenfenster einsehbare Keller-Mikwe
Die über Fußbodenfenster einsehbare Keller-Mikwe

Im November 1938 zerstörten die Nationalsozialisten die Synagoge, plünderten die Wohnungen der jüdischen Einwohner und verschleppten die jüdischen Männer in das KZ Sachsenhausen. Fotos und Dokumente zeigen, warum die 1880 erbaute Synagoge von Jever als die schönste zwischen Weser und Ems galt, und stellen die einst stolze Gemeinde vor, die im Pogrom von 1938 ihr Ende fand.

Rund 40 Schautafeln, Medienstationen und Vitrinen gegen einen Einblick in die Vergangenheit und in die Geschichte der Erinnerung seit der Befreiung vom Nationalsozialismus.

In einem Gebäude, das 1954 auf den Grundmauern der 1938 zerstörten Synagoge errichtet wurde, wird gleichzeitig das alte Gotteshaus fragmentarisch sichtbar. Die Zerstörung, der nur der Schulanbau und die Mikwe im Keller entkamen, wird mit den beim Umbau gefundenen Artefakten und den Räumen des GröschlerHaus selbst in einen Zusammenhang gestellt. Die Mikwe ist durch Fußbodenfenster sichtbar, der Abdruck eines archäologischen Grabungshorizonts zeigt die beim Umbau gefundenen Artefakte wie Bodenfliesen, Gesimse und verkohlte Holzreste.

Der 1938 erhalten gebliebene Schulanbau ist ebenfalls Bestandteil der Ausstellung. Jüdische Zeitzeugen schildern in Audio-Interviews (aufgenommen 1984) die Gewalttaten der jeverschen NS-Aktivisten. Die jüdische Emanzipation, der nationalsozialistischen Terror und die heutige Erinnerungsarbeit bilden den Rahmen der Ausstellung.

Die Ausstellung wurde vom Arbeitskreis Gröschlerhaus erarbeitet und vom Schlossmuseum Jever und der Initiative erinnerungsorte-friesland.de ermöglicht.

Zur Ausstellung erscheint:
Hartmut Peters: Die Synagoge von Jever, der Progrom von 1938 und der lange Weg der Erinnerung. Jever 2018, 52. S. (Schriften zur Geschichte des Nationalsozialismus und der Juden im Landkreis Friesland – Nr. 4) Unkostenbeitrag 5,- €

Bis zum 30. November 2108 regelmäßige Öffnungszeiten:
Dienstag 10 – 12 Uhr
Donnerstag 16 – 18:30 Uhr
Freitag 10 – 12 Ihr
sowie weitere Öffnungszeiten oder Führungen nach Anfrage über info@groeschlerhaus.eu, 04461-964426 oder 04461-969350.

Weitere Informationen: ↑ Gröschlerhaus – Zentrum für Jüdische Geschichte und Zeitgeschichte der Region Friesland / Wilhelmshaven

Ausstellungseröffnung der großen Seetzen-Ausstellung am 29.09.2017 im Audienzsaal

Die Ausstellung “Wissensdurst und Forscherdrang” zum 250. Geburtstag des friesischen Forschungsreisenden Ulrich Jasper Seetzen (1767-1811), die derzeit in den Ausstellungsräumen des Schlossmuseums erstellt wird, wird am Freitag, 29. September 2017 um 17:00 Uhr im Audienzsaal des Schlosses eröffnet.

Begrüßung: Prof. Dr. Antje Sander, Museumsleiterin
Grußwort: Themas Kossendey, Präsident der Oldenburgischen Landschaft
Einführung: Prof. Dr. Detlef Haberland, Universität Oldenburg
Musik: Dr. Claudia Ott (nay/Rohrflöte)
Kioomars Musayyebi (santur/persische Zither)
Hadi Alizadeh (daff bzw. tonbak/persische Perkussion)

Im Anschluss an die Eröffnung findet eine Besichtigung der Ausstellung mit performativer Begleitung durch den darstellenden Spielkurs Q2 des Mariengymnasiums statt. Leitung: Dr. Anja Beleman-Smit.

Ab 19:00 Uhr wird dann das Erzählkonzert “Tausendundeine Nacht – der Anfang und das glückliche Ende” mit Kurzvortrag und wissenschaftlichem Gespräch zum Thema “Luther, Seetzen und ein Kultbuch der Weltliteratur” mit Dr. Claudia Ott zu sehen und zu hören sein.

Foto vom Aufbau der Ausstellung
Foto vom Aufbau der Ausstellung “Wissensdurst und Forscherdrang”, in dem die beiden Ägyptologinnen Nadine Thijs und Anika Tauschensky dem kleinen alt-ägyptischen Schutzgott der Künste sein neues Zuhause auf Zeit im Schlossmuseum Jever geben. Er ist eine Leihgabe der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha.

Hinweise in der Altstadt zur Arthur-Eden-Sillenstede-Ausstellung im Schloss

Im Rahmen der Ausstellung “Jevers stille Winkel. Arthur Eden-Sillenstede malt seine Stadt” sind ab sofort direkt in der Stadt Bezüge zu den Motiven Arthur Eden-Sillenstedes durch große Aufsteller hergestellt worden. Diese Hinweistafeln stehen an markanten Plätzen, an denen Gemälde des Malers entstanden. Mittels QR-Code können Informationen zu Motiven abgerufen werden.

Weitere Onformationen finden Sie im ↑ Werkverzeichnis Arthur Eden-Sillenstede ↑.

Pressegespräch zur Ausstellungseröffnung “Jevers stille Winkel – Arthur Eden-Sillenstede malt seine Stadt” am Fr., 7. April um 17 Uhr im Schlossmuseum Jever

Jevers stille Winkel - Arthur Eden-Sillenstede malt seine StadtIm Rahmen eines Pressegesprächs wird am Freitag, 7. April 2017, um 17 Uhr im Schlossmuseum Jever die neue Sonderausstellung “Jevers stille Winkel – Arthur Eden-Sillenstede malt seine Stadt” eröffnet.

Die Museumsleiterin Prof. Dr. Antje Sander wird die Gäste begrüßen, während Jan Edo Albers, Bürgermeister der Stadt Jever, ein Grußwort der Stadt übermitteln wird.

Zur Einführung in die Ausstellung wird Herr Andreas Grundei, Ersteller des “Werkverzeichnisses Arthur Eden-Sillenstede”, ein Gespräch mit Dr. Maren Siems, Schlossmuseum Jever, führen.

Weitere Informationen bietet online das ↑ Werkverzeichnis Arthur Eden-Sillenstede ↑.

Ausstellungseröffnung “Sefa”

Am 22. November 2015 wird um 11.30 Uhr die neue Sonderausstellung über die Malerin Josefa Egberts – “Sefa. Die Malerin Josefa Egberts (1893 – 1941). Ein Opfer der NS-Krankenmorde aus Friesland” – eröffnet. Josefa Egberts, deren Familie aus Friesland und Wilhelmshaven stammte, wurde 1941 im Zuge der NS-Euthanasie ermordet.

Begrüßung:
Marianne Kaiser-Fuchs
Stellvertretende Landrätin des Landkreises Friesland

Grußworte:
Karin Evers-Meyer
Mitglied des Deutschen Bundestages

Dr. Martin Feltes
Oldenburgische Landschaft

Einführung:
Prof. Dr. Antje Sander
Museumsleiterin und Kuratorin der Ausstellung

Musikalische Umrahmung:
Angela Dohmen

Anschließend: Rundgang durch die Ausstellung Prof. Dr. Antje Sander / Nina Janssen M.A. Kuratorinnen der Ausstellung

Die Ausstellung wird im Schlossmuseum bis zum 30. April 2016 zu sehen sein.