Ausstellung im Gröschlerhaus: “Aufrüstung, Krieg und Befreiung im Jeverland 1933 – 1945”

Aus Anlass des 80. Jahrestages des Beginns des 2. Weltkriegs eröffnen der Arbeitskreis GröschlerHaus im Jeverländischen Altertums- und Heimatverein und das Schlossmuseum Jever am 01.09.2019 im Gröschlerhaus die Ausstellung “Aufrüstung, Krieg und Befreiung im Jeverland 1933 – 1945”, die bis zum August 2020 laufen wird.

Beachten Sie dazu auch den Vortrag “Die Militarisierung einer Region und der Beginn des Zweiten Weltkrieges” von Hartmut Peters am 05.09.2019 im Küchensaal des Schlosses.

Informationen zum Gröschlerhaus:

www.groeschlerhaus.eu/

Informationen zum Jeverländischen Altertums- und Heimatverein:

www.heimatverein-jever.de/

Ausstellung im Gröschlerhaus: 'Aufrüstung, Krieg und Befreiung im Jeverland 1933 - 1945'

Ausstellung “80 Jahre nach dem NS-Pogrom – die Synagoge von Jever und ihre Zersörung im Jahre 1938” im Gröschlerhaus

Blick in die Ausstellung im Gröschlerhaus
Blick in die Ausstellung im Gröschlerhaus
Die über Fußbodenfenster einsehbare Keller-Mikwe
Die über Fußbodenfenster einsehbare Keller-Mikwe

Im November 1938 zerstörten die Nationalsozialisten die Synagoge, plünderten die Wohnungen der jüdischen Einwohner und verschleppten die jüdischen Männer in das KZ Sachsenhausen. Fotos und Dokumente zeigen, warum die 1880 erbaute Synagoge von Jever als die schönste zwischen Weser und Ems galt, und stellen die einst stolze Gemeinde vor, die im Pogrom von 1938 ihr Ende fand.

Rund 40 Schautafeln, Medienstationen und Vitrinen gegen einen Einblick in die Vergangenheit und in die Geschichte der Erinnerung seit der Befreiung vom Nationalsozialismus.

In einem Gebäude, das 1954 auf den Grundmauern der 1938 zerstörten Synagoge errichtet wurde, wird gleichzeitig das alte Gotteshaus fragmentarisch sichtbar. Die Zerstörung, der nur der Schulanbau und die Mikwe im Keller entkamen, wird mit den beim Umbau gefundenen Artefakten und den Räumen des GröschlerHaus selbst in einen Zusammenhang gestellt. Die Mikwe ist durch Fußbodenfenster sichtbar, der Abdruck eines archäologischen Grabungshorizonts zeigt die beim Umbau gefundenen Artefakte wie Bodenfliesen, Gesimse und verkohlte Holzreste.

Der 1938 erhalten gebliebene Schulanbau ist ebenfalls Bestandteil der Ausstellung. Jüdische Zeitzeugen schildern in Audio-Interviews (aufgenommen 1984) die Gewalttaten der jeverschen NS-Aktivisten. Die jüdische Emanzipation, der nationalsozialistischen Terror und die heutige Erinnerungsarbeit bilden den Rahmen der Ausstellung.

Die Ausstellung wurde vom Arbeitskreis Gröschlerhaus erarbeitet und vom Schlossmuseum Jever und der Initiative erinnerungsorte-friesland.de ermöglicht.

Zur Ausstellung erscheint:
Hartmut Peters: Die Synagoge von Jever, der Progrom von 1938 und der lange Weg der Erinnerung. Jever 2018, 52. S. (Schriften zur Geschichte des Nationalsozialismus und der Juden im Landkreis Friesland – Nr. 4) Unkostenbeitrag 5,- €

Bis zum 30. November 2108 regelmäßige Öffnungszeiten:
Dienstag 10 – 12 Uhr
Donnerstag 16 – 18:30 Uhr
Freitag 10 – 12 Ihr
sowie weitere Öffnungszeiten oder Führungen nach Anfrage über info@groeschlerhaus.eu, 04461-964426 oder 04461-969350.

Weitere Informationen: ↑ Gröschlerhaus – Zentrum für Jüdische Geschichte und Zeitgeschichte der Region Friesland / Wilhelmshaven

Ausstellungseröffnung der großen Seetzen-Ausstellung am 29.09.2017 im Audienzsaal

Die Ausstellung “Wissensdurst und Forscherdrang” zum 250. Geburtstag des friesischen Forschungsreisenden Ulrich Jasper Seetzen (1767-1811), die derzeit in den Ausstellungsräumen des Schlossmuseums erstellt wird, wird am Freitag, 29. September 2017 um 17:00 Uhr im Audienzsaal des Schlosses eröffnet.

Begrüßung: Prof. Dr. Antje Sander, Museumsleiterin
Grußwort: Themas Kossendey, Präsident der Oldenburgischen Landschaft
Einführung: Prof. Dr. Detlef Haberland, Universität Oldenburg
Musik: Dr. Claudia Ott (nay/Rohrflöte)
Kioomars Musayyebi (santur/persische Zither)
Hadi Alizadeh (daff bzw. tonbak/persische Perkussion)

Im Anschluss an die Eröffnung findet eine Besichtigung der Ausstellung mit performativer Begleitung durch den darstellenden Spielkurs Q2 des Mariengymnasiums statt. Leitung: Dr. Anja Beleman-Smit.

Ab 19:00 Uhr wird dann das Erzählkonzert “Tausendundeine Nacht – der Anfang und das glückliche Ende” mit Kurzvortrag und wissenschaftlichem Gespräch zum Thema “Luther, Seetzen und ein Kultbuch der Weltliteratur” mit Dr. Claudia Ott zu sehen und zu hören sein.

Foto vom Aufbau der Ausstellung
Foto vom Aufbau der Ausstellung “Wissensdurst und Forscherdrang”, in dem die beiden Ägyptologinnen Nadine Thijs und Anika Tauschensky dem kleinen alt-ägyptischen Schutzgott der Künste sein neues Zuhause auf Zeit im Schlossmuseum Jever geben. Er ist eine Leihgabe der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha.

Hinweise in der Altstadt zur Arthur-Eden-Sillenstede-Ausstellung im Schloss

Im Rahmen der Ausstellung “Jevers stille Winkel. Arthur Eden-Sillenstede malt seine Stadt” sind ab sofort direkt in der Stadt Bezüge zu den Motiven Arthur Eden-Sillenstedes durch große Aufsteller hergestellt worden. Diese Hinweistafeln stehen an markanten Plätzen, an denen Gemälde des Malers entstanden. Mittels QR-Code können Informationen zu Motiven abgerufen werden.

Weitere Onformationen finden Sie im ↑ Werkverzeichnis Arthur Eden-Sillenstede ↑.

Pressegespräch zur Ausstellungseröffnung “Jevers stille Winkel – Arthur Eden-Sillenstede malt seine Stadt” am Fr., 7. April um 17 Uhr im Schlossmuseum Jever

Jevers stille Winkel - Arthur Eden-Sillenstede malt seine StadtIm Rahmen eines Pressegesprächs wird am Freitag, 7. April 2017, um 17 Uhr im Schlossmuseum Jever die neue Sonderausstellung “Jevers stille Winkel – Arthur Eden-Sillenstede malt seine Stadt” eröffnet.

Die Museumsleiterin Prof. Dr. Antje Sander wird die Gäste begrüßen, während Jan Edo Albers, Bürgermeister der Stadt Jever, ein Grußwort der Stadt übermitteln wird.

Zur Einführung in die Ausstellung wird Herr Andreas Grundei, Ersteller des “Werkverzeichnisses Arthur Eden-Sillenstede”, ein Gespräch mit Dr. Maren Siems, Schlossmuseum Jever, führen.

Weitere Informationen bietet online das ↑ Werkverzeichnis Arthur Eden-Sillenstede ↑.

Ausstellungseröffnung “Sefa”

Am 22. November 2015 wird um 11.30 Uhr die neue Sonderausstellung über die Malerin Josefa Egberts – “Sefa. Die Malerin Josefa Egberts (1893 – 1941). Ein Opfer der NS-Krankenmorde aus Friesland” – eröffnet. Josefa Egberts, deren Familie aus Friesland und Wilhelmshaven stammte, wurde 1941 im Zuge der NS-Euthanasie ermordet.

Begrüßung:
Marianne Kaiser-Fuchs
Stellvertretende Landrätin des Landkreises Friesland

Grußworte:
Karin Evers-Meyer
Mitglied des Deutschen Bundestages

Dr. Martin Feltes
Oldenburgische Landschaft

Einführung:
Prof. Dr. Antje Sander
Museumsleiterin und Kuratorin der Ausstellung

Musikalische Umrahmung:
Angela Dohmen

Anschließend: Rundgang durch die Ausstellung Prof. Dr. Antje Sander / Nina Janssen M.A. Kuratorinnen der Ausstellung

Die Ausstellung wird im Schlossmuseum bis zum 30. April 2016 zu sehen sein.

Führungen zur Franz Radziwill-Ausstellung

Im Rahmen des gemeinsamen Ausstellungsprojektes mit dem Radziwill Haus in Dangast – Die Halbinsel der Seligen. Franz Radziwill in der Natur” – bietet das Schlossmuseum Jever folgende Termine für offene Führungen durch die Franz Radziwill-Ausstellung in Jever an:

Sonntag 27. April 2014, 11.30 Uhr
Freitag 18. Juli 2014, 17 Uhr
Samstag 30. August 2014, 15 Uhr (als Finissage).

Der Eintrittspreis pro Perrson beträgt 5,00 Euro.