„Break on through to the other side“

01. September 2007 bis 01. Juli 2012
„Break on through to the other side“. Tanzschuppen, Musikclubs und Diskotheken im Weser-Ems-Gebiet in den 1960er, 70er und 80er Jahren

Regionale Jugend- und Musikkultur am Beispiel der Tanzschuppen, Musikclubs und Diskotheken in Weser-Ems

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Break on through …

Im Rahmen des Ausstellungsprojektes „Break on through to the other side“ widmet sich das Schlossmuseum Jever mit den Musikclubs und Diskotheken der Weser-Ems-Region einem Gegenstand, der den klassischen Ausstellungsthemen so gar nicht entspricht. Dennoch ist es ein nahe liegendes Motiv, denn die heute 50- und 60jährigen sind in der Musik- und Diskothekenkultur der 1960er bis 80er Jahre aufgewachsen und von ihr musikalisch und im Freizeitverhalten nachhaltig beeinflusst.

Im Vordergrund der Darstellung stehen dabei die Diskotheken und Clubs, die der Rockmusik verbunden waren und sind. Es werden aber auch diejenigen Protagonisten und Orte in den Blick genommen, die an der frühen Popularisierung dieser Musik ihren Anteil hatten: die Beatbands und die Tanzschuppen, in denen sie auftraten.

Die Ausstellung

Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Stätten, die vor allem der Rock’n’Roll-, Beat- und Rockmusik verbunden waren und gerne mit Begriffen wie Progressiv, Underground oder Subkultur umschrieben werden.

Viele dieser Lokalitäten des Weser-Ems-Gebietes, die zunehmend in Vergessenheit geraten sind oder bereits nicht mehr existieren, werden porträtiert. Zum Beispiel das Old Inn (Aurich), das Alte Fehnhaus (Ostgroßefehn), der Newtimer (Zetel) oder das Tiffany, der Etzhorner Krug, das Ede Wolf, das Renaissance (alle Oldenburg) sowie die Scala und das Charts (Oldenburger Münsterland).

Dabei wird den verschiedenen Facetten des Phänomens „Disko“ nachgespürt, denn unabhängig von ihrer Ausrichtung war die „Disko“ nicht einfach nur ein Ort, der von Jugendlichen zum Tanzen aufgesucht wurde, sondern ganz im Gegenteil ein komplexes Gesamtgefüge aus Musik, Mode und Lebensgefühl. Vor allem in den 1970er und 80er Jahren waren Musikclubs und Diskotheken Orte, an denen Jugend stattfand.

Ungewöhnliche Persönlichkeiten und zum Teil skurrile Protagonisten prägten die Lokale und Diskotheken jener Jahre. In einer Reihe von Interviews, die als Film in der Ausstellung zu sehen ist, kommen viele Zeitzeugen zu Wort. Emil Penning (Tiffany), Manni Dieks (Ede Wolf), Otto Sell (DJ) und Rio de Luca (Whisky a GoGo), Sven Rogall (Meta) sowie Wolfgang Schönenbergs Mutter und Nachlassverwalterin erzählen aus ihrem Leben in und mit der Disko und verleihen dem Thema mit ihrer plastischen Authentizität eine weitere Dimension.

Musik, Licht und Mode

Musik spielt auch in der Ausstellung eine zentrale Rolle. So kann sich der Besucher über 20 Live- und Studioaufnahmen diverser Beatbands aus der Weser-Ems-Region aus den 1960er Jahren anhören. Sämtliche Aufnahmen sind bisher unveröffentlicht und als echte Entdeckung selbst in der einschlägigen Beat-Szene weitgehend unbekannt.

Ein Info-Terminal mit einer Musik-Auswahl, die von Diskjockeys nach ihrem damaligen Programm zusammengestellt wurde, macht Begegnungen mit dem musikalischen Horizont der Zeit möglich. So wird Musik zu hören sein nach Otto Sell’s „Playlist“ aus dem Ede Wolf, aus den Top 100 der Scala nach Wolfgang Schönenberg und eine Auswahl von Rainer Urbschat aus dem Mehrsparten-Programm des Renaissance.

In vielen Diskotheken liefen so genannte „Lightshows“, die den Hörgenuss und die Wirkung der Musik noch intensivieren konnten und manche Lokalität durchaus zu einem „Gesamtkunstwerk“ werden ließen.

Neben der Musik spielen Kleidungsverhalten und die modische Ausrichtung eine Rolle, an deren Ausformung die Diskotheken einen Anteil trugen. Subtiler dagegen zeigte sich der Einfluss auf die Kommunikationsformen oder auch die Körperlichkeit mit „cooler“ Gestik, Mimik und Pose.

Und natürlich stehen viele Diskotheken auch für einen lockeren und ungebremsten Umgang mit Drogen aller Art, zum Beispiel in Form von Alkohol, Haschisch oder synthetischen Substanzen.

Kontakt, Info:

Schlossmuseum Jever
Projektleitung: Peter Schmerenbeck
Schlossplatz 1
26441 Jever
Tel. 04461 – 969350
E-Mail: p.schmerenbeck@schlossmuseum.de

Ausstellung und Katalog wurden gefördert durch:

Ausstellung und Katalog wurden gefördert durch:

Das Projekt wurde zudem unterstützt durch:

Music-Station

HTML-Manufaktur

Graphische Werkstatt Uwe Marten

Flexibel Mobile Rock-Diskothek DJ Uwe Müller

BSR Musikproduktion

Reunion Media

Spring Werbeagentur

Dehoga Niedersachsen

01. September 2007, 18.30 Uhr, Ausstellungseröffnung
Konzert im Schlossinnenhof mit Oliver Jüchems, Marienhafe und Hammerschmidt, Vechta (ehemalige Hausband der Diskothek „Circus Musicus“, Märschendorf)

08. September 2007, 20.00 Uhr
Konzert im Schlossinnenhof mit der Rocklegende „Jane“

18. Oktober 2007, 20.00 Uhr (Achtung, neuer Termin!)
Prof. Dr. Fred Ritzel, Oldenburg
Vortrag: „Und noch frech dazu… über Jazzer und Rock’n’Roller in den 50er Jahren“

01. November 2007, 20.00 Uhr
Hans-Jürgen Klitsch, Schortens
Vortrag: „Shakin‘ all over – Jugendkulturen und Beatmusik in den 60ern“

01. November 2007, 21.00 Uhr
„Zu laut, zu dunkel, to düür“. Underground in Weser-Ems und andere Missverständnisse
Dokumentarfilm
Polyester, Oldenburg

10. November 2007, 20.30 Uhr
„Beat-Band-Abend“ im Schützenhof Jever: The Stingrays, The Black Shadows, Backstage

26. November 2007, 20.05 – 21.00 Uhr
NDR 1 Niedersachsen, Sendung „Plattdeutsch“
„Plattdeutsche“ Gesprächsrunde zur Ausstellung, u.a. mit Martin Meyerhoff von den Scouts und Lüppo Wermeerßen, Altes Fehnhaus.

18. Januar 2008, 20.00 Uhr
HEART OF GOLD, Claudia Fröhling, Heinz Fröhling und Jürgen Fastje
Schloss Jever

25. Januar 2008, 20.00 Uhr (Zusatzkonzert wegen der großen Nachfrage!)
HEART OF GOLD, Claudia Fröhling, Heinz Fröhling und Jürgen Fastje
Schloss Jever

Die Konzerte von HEART OF GOLD werden gesponsort vom ↑ Jeverschen Wochenblatt ↑.

07. Februar 2008, 20.00 Uhr
„Zu laut, zu dunkel, to düür“. Underground in Weser-Ems und andere Missverständnisse
Dokumentarfilm
Polyester, Oldenburg

Nicht im Rahmen der Ausstellung, dennoch sehr empfehlenswert:
29. Februar 2008, 21.00 Uhr
Epitaph
Meta’s Musikschuppen, Norden/Norddeich

24. April 2008, 19.30 Uhr
Dr. Günter Amendt, Hamburg
Vortrag: „Die Legende vom LSD – Jugend und Drogen in den 60er Jahren“
In seinem Vortrag geht Günter Amendt, „Deutschlands renommiertester Drogenexperte“ (Frankfurter Rundschau), der Frage nach, welchen Einfluss LSD auf die Gegenkultur der sechziger Jahre gehabt hat.

28. Juni 2008
„DJ-Night“ im Schlossinnenhof und auf dem Schlossvorplatz – die DJs aus dem Meta, Tiffany, Etzhorner Krug, Scala etc. legen „ihre“ Platten auf. Der mit Spannung erwartete Höhepunkt der Ausstellung.

04. Juli 2009
„DJ-Night“ im Schlossinnenhof und auf dem Schlossvorplatz – die DJs aus dem Meta, Tiffany, Etzhorner Krug, Scala etc. legen „ihre“ Platten auf. Auf vielfachen Wunsch wird die DJ-Night eine (einmalige) Fortsetzung erfahren!

Alle nachfolgenden Inhalte, Texte und Fotos sind urheberrechtlich geschützt. Eine Veröffentlichung der Fotos ist nur im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Ausstellung und unter Angabe des Copyright-Hinweises zulässig. Aus den Vorträgen darf bei Einhaltung der Voraussetzungen des § 51 UrhG selbstverständlich zitiert werden. Ein Abdruck der Vorträge bedarf der Zustimmung der Autoren.

Festvortrag

Festvortrag Prof. Dr. Susanne Binas-Preisendörfer (PDF)

Vortrag

Hans-Jürgen Klitsch: „Shakin‘ all over – Jugendkulturen und Beatmusik in den 60ern“ (PDF)

Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 18.08.2007 (PDF)
Pressemitteilung vom 22.06.2008 (PDF)
Pressemitteilung vom 24.06.2009 (PDF)

Pressefotos

DJ-Night 2009
Die DJ-Night am 28.06.2008 war der krönende Abschluss der 1. Version der Disko-Ausstellung „Break on through to the other side“. Mittlerweile läuft die Ausstellung in einer 2. Version weiter und zieht nach wie vor viele Besucher an. Auf vielfachen Wunsch wird auch die DJ-Night eine (einmalige) Fortsetzung erfahren. Am 04.07.2009 werden DJs erneut den ganzen Reichtum progressiven (Rock-) Musikschaffens präsentieren.
© Plakat/Flyer: Schlossmuseum Jever
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Am 28. Juni 2008 startet ab 18.00 Uhr die große DJ-Night, in deren Rahmen acht DJs aus dem „Underground“ in Weser-Ems ihre Favoriten der Rockmusik vornehmlich aus den 60er und 70er Jahren auflegen werden: Rio de Luca (Old Crow, Friesoythe; Whisky a Gogo, Wittmund), Emil Penning (Tiffany, Oldenburg), Sven Rogall (Meta, Norddeich), Gisbert Wegener (Scala, Lastrup; Fiz Oblon, Bippen), Wolfgang Milewski (Newtimer, Zetel; Palazzo, Wilhelmshaven), Uwe Müller (Charts, Harkebrügge; Old Inn, Aurich; Milljöh, Warsingsfehn), Otto Sell (Etzhorner Krug, Ede Wolf, Oldenburg), Rolf Joschko (Charts, Harkebrügge; Novo, Rocktheater, Oldenburg). Rainer Urbschat (Tiffany, Why not, Renaissance, Oldenburg) stellt den Sound für die legendären VitaVox-Boxen zusammen.
© Plakat/Flyer: Schlossmuseum Jever
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Lee Curtis (rechts) and The All Stars mit der Betreiberin der Diskothek Meta, Meta Rogall, Mitte der 1960er Jahre. Die 3. Person von links ist Meta Rogall. Das einstige „Waterkant“ feierte 2007 sein 46-jähriges Jubiläum und zählt damit zu den frühen Diskotheken der Region. Ohne die Initiatorin und Betreiberin Meta Rogall (1935 – 1994) wäre diese Entwicklung nicht denkbar gewesen. Meta Rogall war eine schillernde Persönlichkeit mit Witz und Eigensinn, die aus der Kneipe „Waterkant“ zuerst ein florierendes Beatlokal und später eine Rock-Diskothek mit riesigem Einzugsbereich und überregionalem Kultstatus machte.
© Foto: S. Rogall, Norddeich
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Plakat der Diskothek Apollo, Nordenham, um 1967. Rio de Luca kam Ende 1966 aus Italien und tourte seit 1967 als „Schlangen-DJ“ und einer der ersten professionellen Diskjockeys durch Deutschland. Seine „Music in another dimension“ entwickelte sich schnell zum Anziehungspunkt für Rockfans weit über die Grenzen der Region hinaus.
© Plakat: R. de Luca, Wittmund, Foto: Schlossmuseum Jever
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Musiker, Kneipenwirt, Konzertagent, Guru, Enfant terrible: Emil Penning, Betreiber und DJ der Diskothek Tiffany in Oldenburg, 1975
© Foto: E. Penning, Lastrup
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Frauenkleid mit überlangen, spitz zulaufenden Ärmeln, transparente Baumwolle, um 1972
© Kleid: D. Paffrath, Löningen, Foto: Schlossmuseum Jever
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Projektor Opti Solar 250 von Optikinetics, 1970er Jahre. Die in der Diskothek Scala eingesetzten Geräte stammten vermutlich von Rank Aldis (ebenfalls Großbritannien). Beide Unternehmen entwickelten als erste serienreife Lightshow-Projektoren, Liquid Wheels und Stroboskope.
© Projektor: R. de Luca, Wittmund, Foto: Schlossmuseum Jever
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Dia zur Projektion als Bestandteil psychedelischer Lightshows, Perrocolor, Schweiz, 1970er Jahre
© Dia: R. Joschko, Oldenburg, Foto: Schlossmuseum Jever
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Wolfgang Schönenberg am DJ-Pult in der Diskothek Scala, 1975. Was das „Waterkant“ für den nördlichen Teil des Weser-Ems-Gebietes bedeutet, war Wolfgang Schönenbergs (1948 – 2003) Lastruper Diskothek Scala für den südlichen Teil der Region. Wie das Waterkant besaß die 1972 von Schönenberg übernommene Scala ein riesiges Einzugsgebiet. Im Gegensatz aber zu Meta Rogall, die zwar die Richtung ihres Lokals vorgab, in der Hauptsache aber den Betrieb führte, war Wolfgang Schönenberg Betreiber und DJ in einer Person.
© Foto: F. Spille, Werlte
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Tanzende in der Lastruper Diskothek Scala, um 1975. Schwerpunkt des Scala-Konzeptes war eine Musikauswahl, die den Zuhörern und Tanzenden in der Diskothek ganz bewusst neue musikalische Horizonte erschließen sollte. Neben den gängigen Standards liefen in der Scala regelmäßig vor allem die einst innovativen und kunstvollen Kompositionen der psychedelischen und „progressiven“ Musikära der Endsechziger bzw. frühen Siebzigerjahre. Musik, Sound und Lightshow sollten nach dem Willen Schönenbergs eine perfekte Symbiose eingehen und einen Besuch in der Scala zu einem ganz besonderen Erlebnis machen. Die Gäste erlebten dank neuester Lautsprechertechnik die Musik so klar, kompakt und kraftvoll, als hätte jeder Tänzer einen eigenen Kopfhörer auf.
© Foto: F. Spille, Werlte
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Im Folgenden liegt eine Auswahl an Medienberichten im PDF-Format vor, die das anhaltend grosse Interesse an der Ausstellung dokumentieren. Da es sich oft um digitalisierte Versionen von Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln handelt, ist die Qualität zuweilen nur zufriedenstellend.

1600 Gäste bei der 2. DJ-Night
Im Schlosshof von Jever lebten am Wochenende für ein paar Stunden so legendäre Läden wie „Ede Wolf“, „Meta“ und „Charts“ noch einmal auf
Der Wecker 08.07.2009

Die Gerüch(t)e der Vergangenheit
DJ-Nacht in Jever – Neue Ausstellung
NWZ Regional 06.07.2009

Satte Bässe hallten durch die Nacht
Zweite DJ-Night vor dem Schloss ein Wahnsinns-Erfolg – Freiluft-Tanzfläche ständig belagert
Jeversches Wochenblatt 06.07.2009

„Ihr seid alle meine Kinder“
DJ-Nacht Reise in Geschichte der regionalen Disco-Szene – 1600 Besucher
NWZ Jeverlandbote 06.07.2009

Jever rockte bis in den Morgen
DJ-Nacht im Schlosshof begeisterte – Ausstellung verlängert
Wilhelmshavener Zeitung 06.07.2009

„DJ-Night“ steigt in Jever
Wer am Wochenende bei der Kultveranstaltung mit neun Diskjockeys im Schlossmuseum dabei sein möchte, kann beim „Wecker“ Karten gewinnen
Der Wecker 01.07.2009

Über 70000 Besucher bei Diskotheken-Ausstellung
DVD über Diskotheken-Szene im Raum Weser-Ems erschienen. Ausstellung im Schlossmuseum Jever wird fortgesetzt
Ostfriesische Nachrichten 07.02.2009

Ein einmaliger Abend nicht nur für Emil
„DJ-Night“ im Schloss Jever – Mehr als 2000 Besucher hören die Hits aus ihrer Jugend
Wilhelmshavener Zeitung 30.06.2008

Strahlende Sternstunde der Legenden
DJ-Night: Mehr als 2000 Besucher aus dem gesamten Nordwesten feiern mit den alten DJs
NWZ Jeverland-Bote 30.06.2008

Der Schloss-Guru brachte den Beat zurück
Mehr als 1500 Besucher tanzten und genossen die jeversche Nacht mit Musik von verschiedenen Discjockeys
Jeversches Wochenblatt 30.06.2008

Der große Andrang der „Freaks“
Ausstellung in Jever über Discos im Nordwesten wird verlängert
Ostfriesen Zeitung 09.06.2008

Gegen die Langeweile im Wohnzimmer rebelliert
Hans-Jürgen Klitsch blickt auf das Lebensgefühl der Beat-Generation zurück
Nordwest Zeitung 03.11.2007

Licht aus, Spot an!
Die Ausstellung „Break on through to the other side“ im Schlossmuseum Jever erinnert an legendäre Tanzschuppen und damaliges Lebensgefühl
Ostfriesland Magazin 10/2007

Erinnerungen werden wach
„Break on throught to the other side“ – Au(s)(f)bruch zu neuen Ufern
Ostfriesischer Kurier 27.10.2007

Erinnerung an legendäre Discos
Schlossmuseum Jever präsentiert Musikschuppen aus Weser-Ems
Ostfriesen Zeitung 13.10.2007

Eine Katastrophe namens „The Beatles“
In Jever sind Aufruhr und Rebellion der Jugend in den Vitrinen des Schlossmuseums angekommen
Kulturland Oldenburg, Zeitschrift der Oldenburgischen Landschaft 04/2007

Früher Rock-Rebellen, jetzt Museumsfall
Nährboden für neues Lebensgefühl: Jever zeigt Diskotheken-Kultur der 60er bis 80er Jahre
Neue Osnabrücker Zeitung 24.09.2007

Aufbruch, Paradiese und kleine Fluchten
Das Schlossmuseum Jever zeigt in zwei Sonderausstellungen kulturgeschichtliche Besonderheiten im Norden
Kulturzeit im Oldenburger Land 02/2007

Ungewöhnliche Ausstellung im Schlossmuseum Jever
„Break on through to the other side“. Tanzschuppen, Musikclubs und Diskotheken im Weser-Ems-Gebiet in den 1960er, 70er und 80er Jahren
Kulturland Oldenburg, Zeitschrift der Oldenburgischen Landschaft 03/2007

Rebellion und Rockmusik
Die Ausstellung „Break on throught to the other side“ zeigt die Geschichte der Diskotheken im Bereich Weser-Ems und lässt die wilde Zeit wieder aufleben
Kompass für Wilhelmshaven 09/2007

Gar nicht angestaubt: „Jane“ rockt im Schlosshof
Konzert der Krautrocker ein Leckerbissen zur Ausstellung über Diskotheken und Musikclubs in der Weser-Ems-Region
Jeversches Wochenblatt 11.09.2007

Rebellion von damals ist Geschichte
Publikum strömte ins Schloss/Verbeugung vor der Zeit, als junge Leute gegen Spießigkeit Sturm liefen
Jeversches Wochenblatt 03.09.2007

Als Diskotheken noch Tanzschuppen hießen
Im Schlossmuseum Jever stellt eine Ausstellung Musiktreffs im Weser-Ems-Gebiet aus den 60er, 70er und 80er Jahren vor
Weser Kurier 01.09.2007

Im Schloss ist bald Disko
Neue Ausstellung wird am Wochenende eröffnet: Break on through …
Jeversches Wochenblatt 30.08.2007

Auf vielen der Veranstaltungen und Konzerte rund um die Ausstellung wurde emsig fotografiert. Eine Auswahl finden Sie hier:

Ausstellungseröffnung

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Konzert Shades Of Dawn und JANE

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Die „Große Beat-Nacht“ im Schützenhof Jever am 10. November 2007

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Auch die Museumspädagogik des Schlossmuseums hat das Ausstellungsthema aufgegriffen. Diese Schattenbilder aus der Lightshow der Ausstellung (hier das Plakat) wurden beim Kinderfest des Schlossmuseums am 8. September 2007 aufgenommen:

Schattenbilder aus der Lightshow der Ausstellung

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Impressionen aus der Ausstellung

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Bücher, DVD, CDs

Rund um die Ausstellung sind mittlerweile eine Reihe von Büchern sowie CDs und eine DVD mit Bezug zum Thema erschienen, die hier einmal alle auf einer Seite versammelt werden. Soweit sie nicht vergriffen sind, sind sie im Museumsshop des Schlossmuseums erhältlich.

Die erste Auflage des Ausstellungskatalogs ist längst verkauft und die zweite Auflage in den Läden. Auch die Bücher von Wolfgang Schönenberg und Emil Penning zum Themenkreis der Ausstellung stellen eine reizvolle Ergänzung der Ausstellung dar.

Die DVD „Zu laut, zu dunkel, to düür. Underground in Weser-Ems und andere Missverständnisse“ findet großen Anklang. Die DVD ist eine filmische Dokumentation „über eine ungewöhnliche Zeit an einem äußerst gewöhnlichen Ort“ von Marten Seedorf, Lars Kaempf und Florian Krämer. Der Film reflektiert das Lebensgefühl der regionalen Disko-Szene in den 70er und 80er Jahren. Die kongeniale „Musik zum Film“ stammt von der Oldenburger Psychedelic-Band Black Box Massacre.

Das Buch „Shakin‘ all over“ von Hans-Jürgen Klitsch über die Beatmusik in Deutschland ist das Standardwerk zur deutschen Beat-Szene. Sein aktuelles Werk, eine umfassende Aufarbeitung der „Beatszene der 60er Jahre zwischen Oldenburg, Emden und Wilhelmshaven“ mit dem Titel „OTTO & DIE BEATLE JUNGS“ beleuchtet das Thema weit über den Rahmen der Ausstellung hinaus. Die ergänzend veröffentlichte CD enthält 18 Stücke von ausgewählten, im Buch thematisierten Bands und ist auf 300 Exemplare limitiert.

music-in-another-dimension
Music in another dimension. Rio de Luca. 206 Seiten, über 190 Farbabbildungen, gebunden als Softcover. o.O., o.J.
(EUR 24,90)
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Sounds des Underground in Weser-Ems. 180 LPs aus den Jahren 1966 – 1976 aus den Beständen von Rio de Luca, Rainer Urbschat, Uwe Müller und Wieland Möhlmann. Karl-Benno Park. Hg. von Peter Schmerenbeck. 40 S., 100 farbige Abb. Oldenburg, Diabolo Verlags-GmbH, 2009
(Kataloge und Schriften des Schlossmuseums Jever, H. 29)
(vergriffen)
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„Break on through to the other side“. Tanzschuppen, Musikclubs und Diskotheken in Weser-Ems. Katalog zur Sonderausstellung im Schlossmuseum Jever vom 01.09.2007 bis 27.04.2008. Hg. von Peter Schmerenbeck. Oldenburg, Isensee, 2007
(Kataloge und Schriften des Schlossmuseums Jever. H. 27)
(EUR 19,80)
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Hans-Jürgen Klitsch: Otto & die Beatle Jungs. Die Beatszene der 60er Jahre zwischen Oldenburg, Emden und Wilhelmshaven. Oldenburg, Isensee, 2008
(vergriffen)
klitsch-beatszene-4
Oldenburg Rocks & (Ost-)Friesland Rolls. The 60s Beatscene. Heartbeat 2008.
Diese CD ergänzt das Buch „Otto & die Beatle Jungs – Die Beatszene der 60er Jahre zwischen Oldenburg, Emden und Wilhelmshaven.
(vergriffen)
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Schönenberg, Wolfgang: Nur nicht bürgerlich. Ein Leben mit PopMusik. Hrsg. von Hildegard Schönenberg, 2. Aufl., Oldenburg 2008
(auf Anfrage lieferbar)
wolfgang-schoenenberg-2b
Schönenberg, Wolfgang: Überall – nur nicht mittendrin. Oldenburg 2000
(EUR 5,00)
emil-penning-1b
Penning, Emil: Emil-Tiffany-Oldenburg. Expressdruck Horst Ringel GmbH, Oldenburg 2010
(vergriffen)
emil-penning-1b
Penning, Emil: Lebensstation. Schulchor – New Midnights – Tiffany. Handschriftliches Manuskript, o.O., o.J.
(vergriffen)
bbm-deich-cover-2
Black Box Massacre: Deich. Die Musik zum Film „Zu laut, zu dunkel, to düür“. Psychedelic. Eigenproduktion 2008.
(EUR 12,00)
disko-dvd-cover-2
Zu laut, zu dunkel, to düür. A Underground in Weser-Ems und andere Missverständnisse.
Eine filmische Dokumentation über eine ungewöhnliche Zeit an einem äußerst gewöhnlichen Ort von Marten Seedorf, Lars Kaempf und Florian Krämer. Produziert von ReUnion media company. Schlossmuseum Jever 2008.
(EUR 12,50)
meta-buch-1d
Werner Jürgens: Komm, wir geh’n zu Meta …
3. unveränd. Aufl., SKN Druck und Verlag GmbH, Norden, 2009
(EUR 17,40)
Der große Erfolg der Ausstellung Break on through to the other side – Tanzschuppen, Musikclubs und Diskotheken in Weser-Ems und die Erkenntnis, dass Musik eine zentrale Rolle im Diskotheken- und Szeneleben spielt(e), führten zu der Überlegung, eine große DJ-Night mit der Musik der damaligen Zeit und vor allem der beteiligten DJs zu organisieren.

Mit Rio de Luca (Old Crow, Friesoythe; Whisky a Gogo, Wittmund), Emil Penning (Tiffany, Oldenburg), Sven Rogall (Meta, Norddeich), Gisbert Wegener (Scala, Lastrup; Fiz Oblon, Bippen), Wolfgang Milewski (Newtimer, Zetel; Palazzo, Wilhelmshaven), Uwe Müller (Charts, Harkebrügge; Old Inn, Aurich; Milljöh, Warsingsfehn), Otto Sell (Etzhorner Krug, Ede Wolf, Oldenburg), Rolf Joschko (Charts, Harkebrügge; Novo, Rocktheater, Oldenburg) und Rainer Urbschat (Tiffany, Why not, Renaissance, Oldenburg) konnten 9 DJs gewonnen werden, die stellvertretend für viele andere am 28. Juni 2008 “ihre” Platten auflegten und es “richtig krachen” ließen.

Die eigentlich nur als “Zugabe” gedachte zweite DJ-Night am 4. Juli 2009 war erneut ein so großer Erfolg, dass die folgenden “Zugabe”-Rufe mindestens so laut tönten wie nach der ersten DJ-Night …

Auf vielfachem Wunsch fand dann am 30. Juni 2012 eine weitere DJ-Night vor dem Schloss Jever statt. Sie sollte zum Abschluss der Ausstellung “Break on through to the other side – Tanzschuppen, Musikclubs und Diskotheken in Weser-Ems”, die von etwa 300.000 Besuchern gesehen wurde und am 01. Juli 2012 endete, noch einmal Anlass zum Wiedersehen, Tanzen und Feiern sein.

Weil viele Leihgeber ihre Objekte, Materialien und Dokumente dem Schlossmuseum Jever gestiftet haben, konnte die Diskotheken-Ausstellung als Daueraustellung zum Thema Jugend- und Musikkultur in großen Teilen im Sommer 2013 wieder eröffnet werden.

Anlässlich dieser schönen Entwicklungen und auf Grund der unendlich vielen Nachfragen fand am 28. Juni 2014 eine weitere DJ-Night mit den DJs und der Musik aus den einstigen Läden statt: goin’ underground!

Viele weiterführende Infos erhalten Sie hier:

DJ-Night-Jever-Portal