Nach dem Winde drehen

Nachdem ein Stück der obersten Spitze der Wetterfahne plötzlich nach einem Sturm im Innenhof lag, wurde vor knapp zwei Monaten sicherheitshalber die ganze Konstruktion aus Kupfer und Eisen vom Schlossturm geholt. Schon fast 200 Jahre lang ziert sie bereits den Schlossturm. Damals, im Jahr 1736, wurde die hölzerne Bedachung in Zwiebelform direkt auf den mittelalterlichen Turm gesetzt.

Bekrönt wird sie von einer langen eisernen Spitze, die auf einem kupfernen Knauf mit drei Löwenköpfen fußt und in einer figürlich gestalteten Wetterfahne endet. Die Fahne zeigt den jeverschen Löwen, der in seinen Pranken das Wappen der Fürsten von Anhalt-Zerbst hält. Zwei Kräne waren nötig, um den ca. 6 Meter hohen Aufbau in Teilen unbeschadet nach unten in den Innenhof des Schlosses abzuseilen.